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Anlegerverlag Dialog Semiconductor: Doppeltief vor der Vollendung – aber!

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
28.02.2018, 09:51  |  448   |   |   

Die Ergebnisse zum vierten Quartal kamen heute Früh, mit ihnen eine Art Perspektive für 2018. Die Aktie des Chipherstellers Dialog Semiconductor (ISIN: GB0059822006) steigt daraufhin, besetzt zum Handelsstart den Spitzenplatz in der Gewinnerliste des TecDAX. Und damit wird die Chance, dass die Aktie eine Bodenbildung in Form eines sauberen Doppeltiefs vollendet, indem sie über das im Januar ausgebildete Zwischenhoch bei 27,33 Euro steigt, greifbar. Vorausgesetzt, die Käufe gehen weiter. Was man aber nicht voraussetzen und einer solchen Trendwende vorgreifen sollte, denn:

Was den Umsatz des vierten Quartals angeht, kannte man die Größenordnung, da das Unternehmen dahingehend Zahlen vorab veröffentlicht hatte. Der Gewinn lag, was das operative Ergebnis angeht, im Rahmen der Erwartungen. Aber das ist gerade bei Dialog Semiconductor zweitrangig, denn was die Anleger wissen wollen, ist: Stimmen die Vermutungen einiger Medien, dass Apple bald eigene Chips entwickeln und herstellen will? Würde Dialog Semiconductor dann seinen größten Kunden verlieren? Und genau darauf gab es, wie schon bisher, keine absolut klare Antwort, denn:

 

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Das Unternehmen teilte mit, dass man für 2018 ein „ordentliches“ Umsatzwachstum und eine Bruttomarge auf Vorjahreshöhe erwarte. Das heißt nicht, dass Apple nicht ernst macht. Das heißt nur, dass man das bei Dialog Semiconductor eben nicht weiß. Wie auch, Apple macht dazu ja keinerlei klare Aussagen. Schon zuvor hatte man bei Dialog Semiconductor gemeldet, dass man keine Kenntnis von solchen Plänen habe. Heißt das, es steckt nichts hinter diesen Meldungen, die die Aktie erstmals im April und dann Ende November zu Boden geschickt hatten? Nein, es heißt eben nur: Es ist weiterhin offen.

Dass die Trader daraufhin mit Blick auf die kurzfristig aufwärts weisende Tendenz und die Chance, dieses Doppeltief zu vollenden, zugreifen, ist verständlich. Aber die Perspektive eines „ordentlichen“ Umsatzwachstums ist nüchtern betrachtet äußerst vage. Daher: Dieser Kursanstieg sollte nicht nur den heutigen Tag, sondern besser auch den morgigen überdauern und diese Nackenlinie bei 27,33 Euro klar auf Schlusskursbasis überboten sein, vorher wäre hier zwar die Chance auf eine über den ersten Augenblick hinausgehende positive Entwicklung gegeben, in trockenen Tüchern ist sie zur Stunde noch nicht.

 

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