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Wisekey erhält Aufträge von europäischen Automobilherstellern

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Gastautor: Robert Sasse
12.03.2018, 07:05  |  339   |   

Zürich (awp) - Aryzta hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 (per Ende Januar) wie erwartet eine deutliche Umsatz- und Gewinneinbusse erlitten. Der Backwarenkonzern, der sowohl operativ wie auch finanziell unter Druck steht, hatte bereits Ende Januar gewarnt, dass sich die Geschäfte im zweiten Quartal verschlechtert hätten.

Der Umsatz nahm in der Berichtsperiode um 6,3% auf 1,79 Mrd EUR ab, wie das irisch-schweizerische Unternehmen am Montag mitteilte. Organisch resultierte ein Rückgang für die Semesterperiode von 2,2% (Q1 -2,6%).

Der operative Gewinn auf Stufe EBITA verringerte sich derweil um 41% auf 93,3 Mio EUR, womit die entsprechende Marge auf 5,2 (8,3%) sank. Auf Stufe Reinergebnis ergab sich beim Gewinn pro Aktie (EPS) ein Minus von 54% auf 50,9 Mio EUR bzw. 57,1 Euro-Cent pro Aktie.

Die Zahlen waren keine allzu grosse Überraschung, nachdem das Unternehmen Ende Januar eine massive Gewinnwarnung für das Gesamtjahr 2017/18 ausgesprochen hatte. Entsprechend wurden nun die Prognosen von Analysten (AWP-Konsens) in etwa getroffen. Diese hatten für den Umsatz 1,78 Mrd EUR und für den EBITA 88,9 Mio EUR prognostiziert.

Mit Blick auf die weitere Zukunft sagt CEO Kevin Toland in der Mitteilung: "Wir führen derzeit diverse Massnahmen zur Verbesserung des EBITDA ein. Dabei stecken wir in einem mehrjährigen Turnaround Programm." Unter dem neuen Führungsteam lege man den Fokus nun auf die B2B-Kernkunden im Bereich Bäckereiwaren, die Verbesserung der operativen Effizienz und die Entschuldung der Bilanz."

Die Verschuldung bleibt derweil hoch. Per Ende des Halbjahres lag die Nettoverschuldung im Vergleich zum EBITDA bei 4,21x, dies nach 4,15x per Ende Juli 2017. Die Refinanzierung sei abgeschlossen, der 2018-Hybridbond werde zum ersten Termin nicht zurückgerufen, heisst es dazu.

Auf Kurs sei man dagegen in Bezug auf die geplanten Verkäufe, die insgesamt Einnahmen von über 450 Mio EUR bringen sollten. Ein Verkauf von Signature Food sei im März vereinbart worden. Für die jüngst verkaufte Cloverhill würden derweil rund 200 Mio EUR an Restrukturierungskosten verbucht.

uh/hr

Zürich (awp) - Die Zurich Insurance will das Wachstum in Lateinamerika beschleunigen. Die von Zurich im Jahr 2017 übernommene Cover-More kauft zu diesem Zweck die unter dem Brand Travel Ace und Universal Assistance auftretenden führenden Reiseversicherer in Lateinamerika. Die Transaktion beinhalte 19 rechtliche Einheiten in verschiedenen Ländern, darunter Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexico, schreibt Zurich am Montag in einer Mitteilung.

Finanzielle Details der Transaktion werden nicht öffentlich gemacht. Die Übernahmen soll im zweiten Quartal 2018 abgeschlossen sein.

Cover-More ist ein integrierter Anbieter von Reiseversicherungen und Reiseassistenz-Lösungen mit globaler Präsenz.

gab/hr

Moutier (awp) - Der Drehmaschinenhersteller Tornos ist im Geschäftsjahr 2017 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nachdem im Vorjahr noch ein Verlust resultiert hatte, sind dank des markant höheren Umsatzes sowohl der Betriebs- als auch der Reingewinn positiv ausgefallen. Für das Gesamtjahr 2018 zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und will das Ergebnis noch einmal verbessern. Erstmals seit Jahren zahlt das Unternehmen eine Dividende aus.

Tornos hatte die Zahlen im Wesentlichen bereits im Januar und Februar bekanntgegeben, diese Werte werden nun bestätigt. Demnach zogen der Umsatz um 31% auf 178,8 Mio CHF und der Auftragseingang um über 55% auf 207,0 Mio massiv an. Der Auftragsbestand von 63,6 Mio CHF per Ende Dezember 2017 entspricht in etwa einem Auftragsvorrat von fünf Monaten.

Der operative Gewinn auf Stufe EBIT verbesserte sich gleichzeitig auf 9,5 Mio CHF und die entsprechende Marge auf 5,3%. Der Reingewinn schliesslich legte auf 8,2 Mio zu, wobei hier ein Gewinn aus Verkäufen von Liegenschaften von 1,4 Mio CHF enthalten ist. Im Vorjahr hatten noch negative Werte von -3,0 Mio bzw. -3,6 Mio resultiert. Erstmals seit langer Zeit will das Unternehmen den Aktionären eine Dividende ausschütten, nämlich 0,15 CHF je Aktie mittels einer Reduktion des Aktienkapitals.

Das Ergebnis wird als insgesamt sehr erfreulich bezeichnet. Die gute Entwicklung sei insbesondere auf die überarbeitete Produktepalette sowie auf neue Dienstleistungen zurückzuführen. Für in Moutier hergestellte Maschinen nahm der Auftragseingang im Vorjahresvergleich überproportional zu. Und auch die Maschinen im mittleren Preissegment hätten den bereits erfreulichen Wert des Vorjahres nochmals übertroffen. Gegen die Hälfte der verkauften Maschinen stellte Tornos in Asien her.

ANTEIL DER UHRENINDUSTRIE SCHRUMPFT DEUTLICH

Der wichtigste Zielmarkt war im vergangenen Jahr die Automobilindustrie mit einem Anteil am Auftragseingang von 45%. Die Medizinal- und Dentaltechnik steuerte 18% zum Bestellungseingang bei und das Marktsegment Elektronik knapp 8%. Deutlich rückläufig war der Anteil der Uhrenindustrie, welcher auf knapp 4% zurückging, nach über 11% im Vorjahr.

Weiter gibt das Unternehmen eine organisatorische Änderung bekannt. Im Mikro-Fräsmaschinen-Geschäft wird das Unternehmen die Aktivitäten zusammenführen und künftig einheitlich unter der Marke Tornos vertreiben. Deshalb werde die Tochtergesellschaft Almac per Ende 2018 in die Tornos SA in Moutier integriert. Alle Mitarbeitenden der Almac SA werden von Tornos übernommen.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 schreibt das Unternehmen, dass der Geschäftsverlauf im Jahr 2018 besser sein werde als im Vorjahr. Man sei mit vollen Auftragsbüchern ins neue Jahr gestartet, die Zielmärkte präsentierten sich in einer stabilen Verfassung und die Nachfrage nach den Produkten von Tornos sei gross.

cf/tp

Basel (awp) - Bei Novartis kommt es zu diversen Veränderungen in der Geschäftsleitung. Unter anderem wird André Wyss, Präsident Novartis Operations und Länderpräsident Schweiz, den Pharmakonzern auf eigenen Wunsch verlassen, wie aus einer Mitteilung des Pharmakonzerns vom Montag hervorgeht. Ziel der Veränderungen sei es, die strategischen Prioritäten zu unterstützen.

Des weiteren beruft Novartis Bertrand Bodson, Steffen Lang und Shannon Klinger in die Geschäftsleitung von Novartis. Bertrand Bodson hat den Posten des "Chief Digital Officers" inne, während Steffen Lang als "Global Head Novartis Technical Operations" fungiert, Shannon Klinger wird "Chief Ethics, Risk and Compliance Officer". Alle Änderungen treten per 1. April 2018 in Kraft.

Vas Narasimhan, CEO von Novartis, dankt Wyss in der Mitteilung für seine "Führung, seine Loyalität, sowie seine wichtigen Beiträge und seinen positiven Einfluss auf unser Geschäft in den vergangenen drei Jahrzehnten."

hr/tp

Zofingen (awp) - Der Pharmazulieferer Siegfried übernimmt die Produktionsstätte der Arena Pharmaceuticals GmbH in Zofingen. Dabei handle es sich um eine Produktionsstätte für Fertigprodukte wie Tabletten und Kapseln, heisst es in einer Medienmitteilung von Montag. Man übernehme auch alle Mitarbeitenden und Business-Verträge von Arena Pharmaceuticals GmbH in Zofingen. Über den Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

Vorbehaltlich bestimmter üblicher Abschlussbedingungen werde die Transaktion um den 31. März 2018 vollzogen werden, kündigt Siegfried an. Siegfried werde die Produktionsstätte in Zofingen weiterführen und in die bestehende Organisation für Fertigprodukte eingliedern.

hr/tp

Genf (awp) - Das Cybersecurity-Unternehmen Wisekey hat am Genfer Autosalon weitere Aufträge eingeholt. Verschiedene führende Automobilhersteller und - zulieferer gehörten neu zur Kundenbasis, teilt das Unternehmen am Montag mit. Namentlich erwähnt Wisekey die Firmen Bosch, Siemens, Daimler, Rhode und Schwarz sowie die VW-Gruppe.

Die neu abgeschlossen Verträge beziehen sich auf die Produkte von Wisekey im Bereich Internet of Things (IoT) und Public Key Infrastructure (PKI). Die Marktstellung im Bereich vernetzte Fahrzeuge werde so gestärkt, heisst es weiter.

cf/tp

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Ein Beitrag von awp Finanznachrichten



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