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Royal Dutch Shell Die Konsolidierung hält an!

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Gastautor: Robert Sasse
14.03.2018, 04:50  |  610   |   

Liebe Leser,

die Royal Dutch Shell-Aktie hat im Januar bei 29,14 Euro ein Hoch ausgebildet, das wenige Tage später nicht mehr ganz erreicht werden konnte. Im Chart entwickelte sich ein Doppeltop und infolgedessen ein steiler kurzfristiger Abwärtstrend. Dieser fiel mit der allgemeinen Marktschwäche Anfang Februar zusammen und ließ den Kurs der Aktie am 6. Februar kurzzeitig bis auf 25,03 Euro fallen.

Von hier aus setzte anschließend eine Erholung ein. Sie ließ die Shell-Aktie zwar wieder bis auf 26,76 Euro ansteigen, allerdings konnten die Käufer dieses Niveau nicht dauerhaft halten. Im Chart bildete sich zunächst ein Wimpel aus, aus dem mit der Zeit eine horizontal verlaufende Flagge wurde, die inzwischen wieder als ein Dreieck aufgefasst werden kann.

Die Auflösung dieser Konstruktion steht immer noch an. In der letzten Woche deutete sich eine Auflösung nach unten an. Die Royal Dutch-Aktie notierte im Bereich zwischen 25,60 und 25,20 Euro und war damit dem am 6. Februar bei 25,03 Euro erreichten Korrekturtief wieder sehr nahe gekommen. Es gelang den Käufern aber anschließend, einen unmittelbaren Test des Februartiefs abzuwenden und die Aktie wieder bis in den Bereich von 25,60 Euro ansteigen zu lassen.

Die Gefahr ist noch nicht gebannt

Gebannt ist die Gefahr damit noch nicht. Für einen erneuten Test der im frühen Februar markierten Tiefs spricht nicht nur die äußerst geringe Aufwärtsdynamik der letzten Wochen. Auch die innere Struktur der laufenden Konsolidierung lässt noch eine zweite Abwärtswelle erwarten. Sie könnte kurzfristig auf dem Programm stehen und ein Bruch der Februarunterstützungen dürfte weitere Abgaben bis in den Bereich von 24,30 bis 23,96 Euro zur Folge haben.

Erwartet man jedoch eine ABC-Korrektur mit etwa gleich langen A- und C-Wellen, könnten noch größere Kursverluste auf dem Programm stehen, denn die erste Abwärtswelle ließ den Kurs der Shell-Aktie von über 29,00 Euro auf knapp über 25,00 Euro einbrechen. Setzt man die gleiche Spanne für die C-Welle an, ergibt sich ausgehend vom Zwischenhoch bei 26,76 Euro ein Abwärtspotential bis in den Bereich von 22,70 Euro.

Ob dieses Potential vollständig von den Bären abgerufen wird, bleibt abzuwarten. Gebannt wird die Gefahr erst, wenn den Käufern ein nachhaltiger Anstieg über das Niveau von 27,00 Euro gelingt und klar ist, dass die Flagge eindeutig nach oben verlassen worden ist.

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Ein Beitrag von Dr. Bernd Heim.

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