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Ökonom 154 Ökonomen warnen vor Haftungsunion

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
21.05.2018, 17:35  |  10199   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Mit einem eindringlichen Appell haben sich 154 Wirtschaftsprofessoren gegen wesentliche Elemente der Euro-Politik gestellt, wie sie Paris und Brüssel vorschlagen. Die europäische Währungs- und Bankenunion dürfe nicht "noch weiter zu einer Haftungsunion" ausgebaut werden, heißt es in dem Aufruf, der in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe) als Gastbeitrag dokumentiert wird. Initiatoren sind der Ökonom Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Instituts in Köln, Dirk Meyer von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Gunther Schnabl von der Universität Leipzig und Roland Vaubel von der Universität Mannheim.

Zu den 154 Professoren, die unterzeichnet haben, zählt auch der langjährige Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn. "Die in der Berliner Koalitionsvereinbarung erwähnten Vorschläge des französischen Präsidenten Macron und des EU-Kommissionschefs Juncker bergen hohe Risiken für die europäischen Bürger", heißt es in dem Aufruf. So könne ein europäischer Finanzminister mit einem eigenen Budget, wie ihn Macron vorschlägt, dazu führen, dass die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank noch stärker politisiert werde. Die großen Anleihekäufe der EZB kämen "schon jetzt einer Staatsfinanzierung über die Zentralbank gleich", heißt es in dem Aufruf.

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Kommentare

Dafür muss man weder selbsternannter Ökonom noch Professor sein, um glasklar zu erkennen, dass uns diese verbrecherischen Polit-Bankrotteure samt der kriminellen Bankster-Brut in ihrem "Europawahn" mit Währungs-, Haftungs- und Bankenunion in den direkten Ruin führen. Diese schamlosen Ausbeuter und Schmarotzer werden uns mit ihrem Falschgeld-System, das sie mit allen Mitteln verlängern wollen, nicht nur in totale Abhängigkeit zu bringen versuchen, sondern sie wollen darüberhinaus eine Diktatur errichten, über deren verheerende Auswirkungen wir nicht einmal ansatzweise genügend Fantasie aufbringen können.

Dieser Prozess ist schon seit Jahren im Gange, man denke nur an die Meinungsunterdrückung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes oder das neueste Bürokraten-Monster der EU-Durchführungsverordnung. Wenn der deutsche Schlaf-Michel nicht endlich aufwacht und diese Volksverräter samt der völlig überflüssigen und wohlversorgten ca. 55.000 Brüsseler-Mitesser sofort in die Wüste jagd, wird es in Bälde zu spät sein.

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