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WDH/Rusal wegen drohender US-Sanktionen weiter unter Druck - Chefin geht

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
24.05.2018, 07:20  |  486   |   |   

(Im ersten Satz: "wirbelt" statt "wirbeln".)

MOSKAU (dpa-AFX) - Die Androhung von US-Sanktionen wirbelt den russischen Aluminiumkonzern Rusal durcheinander. Wie der größte Aluminiumproduzent außerhalb Chinas am Donnerstag mitteile, trat Firmenchefin Alexandra Bouriko nach weniger als drei Monaten ab. Mit ihr gingen sieben Aufsichtsratsmitglieder. Gleichzeitig warnte das Unternehmen vor schwerwiegenden Produktions- und Finanzierungsengpässen.

Die Abgänge einiger der sieben Aufsichtsratsmitglieder werden von Beobachtern als Beleg dafür gesehen, dass Gründer Oleg Deripaska nach und nach die Kontrolle bei Rusal aufgeben könnte. Genau das fordern die USA. Dies wäre ein Baustein dafür, dass die USA ihre Sanktionen gegen Rusal lockern könnten. So endet im Oktober eine Frist, in der Unternehmen noch Geschäfte mit Rusal machen dürfen.

Wenn das passiert, könnten Handelspartner bestehende Verträge ab Ende Oktober kündigen, teilte Rusal weiter mit. Auch Banken könnten die Zusammenarbeit mit Rusal beenden. "Die Metallproduktion des Unternehmens und die Umsätze würden erheblich darunter leiden", hieß es weiter aus Moskau.

Rusal-Aktien stiegen in Hongkong nach der Ankündigung um 3,7 Prozent./fba/mis/nas



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