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Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitliche Gewinne im positiven europäischen Umfeld
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Aktien Osteuropa Schluss Mehrheitliche Gewinne im positiven europäischen Umfeld

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
03.07.2018, 18:53  |  450   |   |   

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben am Dienstag in einem europaweit starken Marktumfeld Gewinne erzielt. Entspannungssignale kamen aus Deutschland, wo die beiden Unionsparteien CDU und CSU am Vorabend eine Einigung im deutschen Asylstreit erzielt haben. Einzig in Moskau standen letztlich Verluste auf der Kurstafel: Der russische RTS Index gab dort am Ende um 0,36 Prozent auf 1147,47 Punkte nach.

Die regional größten Gewinne verbuchte Warschau für sich. Der Wig-30 legte dort um 1,66 Prozent auf 2486,46 Einheiten, während der breiter gefasste Wig 1,38 Prozent auf 56 393,58 Zähler gewann. Im Ölsektor schlossen PKN Orlen nach vorgelegten Produktionszahlen 2,67 Prozent fester. Unterstützung erhielt der Markt aber vor allen von Bankwerten: Alior Bank und PKO Bank etwa zogen um 4 beziehungsweise 3,5 Prozent an. Negativ auffällig waren die Aktien des Schuh-Einzelhändlers CCC. Nach vorgelegten Absatzzahlen ging es hier um mehr als 4 Prozent bergab.

Deutliche Kursgewinne gab es auch in Budapest zu verbuchen. Der Leitindex Bux stieg dort um 0,94 Prozent auf 36 204,30 Zähler. Auf Unternehmensseite waren kursbewegende Nachrichten Mangelware. Unter den Schwergewichten gewannen Gedeon Richter etwa ein halbes Prozent, während die Ölpapiere von MOL um 1,7 Prozent anzogen. Beide Werte konterten so ihre zum Wochenstart erlittenen Abschläge. MTelekom gaben derweil um 0,37 Prozent ab und waren so unter den wenigen Indexverlierern zu finden.

Eher zaghaft ging es in Prag zu, wo der PX um 0,52 Prozent auf 1076,02 Punkte stieg. Die Spitze im tschechischen Leitindex nahmen die Papiere des Energiekonzerns CEZ mit einem Aufschlag von 1,20 Prozent ein - und knüpften so an ihre starke Kursentwicklung vom Vortag an. Im richtungsweisenden Finanzbereich waren die Vorzeichen unterschiedlich: Während Komercni Banka und Moneta Money Bank um bis zu 1 Prozent stiegen, gehörten Erste Group mit einem Abschlag von 0,65 Prozent zu den Verlierern./bel/APA/tih/fba

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