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Mobilität von morgen Franzosen entwickeln "Flug-Zug"

11.07.2018, 12:01  |  4730   |   |   

Akka Technologies hat ein Flugzeug mit abnehmbaren Flügeln entworfen, dass nach dem Flug als Zug weiterfahren kann. Die Aktie des Unternehmens stieg innerhalb eines Jahres um mehr als 30 Prozent.

Akka Technologies, ein französisches Ingenieurs- und Technologieberatungsunternehmen, präsentiert Pläne für ein Flugzeug mit abnehmbaren Rumpf. Nach der Landung trennt sich der Rumpf vom restlichen Flugzeug und fährt als Zug weiter. Dies macht das Boarding einfacher und schneller und Passagiere könnten ohne Verkehrsmittelwechsel vom nächsten Bahnhof ihre Flugreise beginnen.

Die Flugzeugplattform ist außerdem, ähnlich wie ein Containerschiff, multifunktional einsetzbar, sodass sowohl verschiedene Fracht- als auch Passagier-Kabinen transportiert werden können. Gegenüber "Bloomberg" erklärte Akka-CEO Maurice Ricci: "Nachdem Autos elektrisch und autonom fahren, wird der nächste große Wandel bei Flugzeugen passieren".

In einem Werbevideo erklärt der europäische Marktführer im Mobilitätssektor seine Pläne für das "Link & Fly" Flugzeug-Konzept:

Akka erwirtschaftet 75 Prozent seines Umsatzes in Frankreich und Deutschland und wurde 2010 mit der Übernahme einer Daimler-Engineering-Einheit stärker von der Automobilproduktion abhängig. Das Pariser Unternehmen hofft, mit seinem Konzept neue Luftfahrtkunden in den USA gewinnen zu können. Boeing gehört zu den wichtigsten zukünftigen Kunden für Akka, da es die Abhängigkeit von Airbus SE und Renault SA in Europa begrenzen will, so "Bloomberg".

Der Marktwert von Akka beträgt 1,1 Milliarden Euro. Die Aktie des Unternehmens stieg innerhalb eines Jahres um mehr als 30 Prozent:

Akka Technologies

Quelle:

Akka Technologies
Bloomberg



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Kommentare

und die Chinesen arbeiten mit Hochdruck daran, elektrische Wanderschuhe zu entwickeln ...

über das Smartphone, wird die Route eingegeben und dann auf Start drücken ..und los geht's ...

Seehofer hat schon mal eine Vorbestellung aufgegeben, um die Gefährder und Anhang aus Deutschland zu entfernen ...
Smartphone haben die ja alle nur mit ihren Adidas und Puma klappt das noch nicht ...
Nachdem es mit dem Transrapid nicht geklappt hat, ist es endlich soweit. Von dem Münchener Hauptbahnhof in den Flughafen Franz Josef Straus hinein. Dann startet man quasi vom Hauptbahnhof die Reise. Edmond wirds freuen.

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