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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 39-2018

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Gastautor: Jörg Schulte
01.10.2018, 09:21  |  3990   |   

Wir haben den Eindruck, dass ausländische Investoren zunehmend das deutsch-europäische Feld räumen. Und das wundert uns nicht wirklich.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

langsam stellt sich uns doch wirklich die Frage, an die Politik gerichtet: „Geht‘s denn noch?“ In unseren vergangenen Wochenrückblicken haben wir ja schon des Öfteren die ungleiche Performance der US-Aktien (deutlich besser) gegenüber den deutschen und europäischen Aktien beleuchtet. Da stellt sich doch langsam die Frage warum die US-Aktien so viel besser laufen.

Wir haben den Eindruck, dass ausländische Investoren zunehmend das deutsch-europäische Feld räumen. Und das wundert uns nicht wirklich. Denn die politische Bühne gleicht derzeit einer Farce! Ist es nicht auch Aufgabe der Politiker, unser Land voranzubringen, wirtschaftliche Investitionsanreize zu schaffen und Technologie weiterzuentwickeln? Scheinbar nicht mehr, denn heute beherrschen Dieselnachrüstung, neu geschaffene Beamtenposten, oder Waldräumungen das politische Geschehen! Geht es uns wirtschaftlich so gut, dass wir uns diesen „Luxus“ erlauben können? Wir bezweifeln dies.

Der ifo-Geschäftsklimaindex pflichtet uns bei, auch wenn er sich mit einem Stand von 103,7 Punkten besser hielt als von Analysten (103,2 Punkte) vorhergesagt wurde. Auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft trübt sich unseren Informationen zufolge weiter ein, wenngleich sie derzeit noch sehr robust ist.

Eine nachlassende Wirtschaftsdynamik inklusive einer schwer nachvollziehbaren Politik ist nicht gerade ein Umfeld das für steigende Aktienmärkte spricht.

Ein weiteres Thema, das allerdings schon in den Märkten eingepreist und eigentlich nur für Rohstoffinvestoren interessant war, ist die Zinserhöhung der FED um 0,25 % gewesen. Vor der Erhöhung schienen wieder die Gold-Terminverkäufer ihr Unwesen getrieben zu haben und drückten den Goldpreis mal wieder unter die Marke von 1.200,- USD. Auch der anhaltend hohe USD macht es den Metallpreisen nicht einfach.

Ab heute gelten dann außerdem die erweiterten China-Zölle seitens USA, was auch ein Spiel mit dem Feuer sein könnte. Denn China zieht in Erwägung, die USA nicht mehr im gewohnten Umfang mit Rohstoffen zu versorgen, wobei zunächst die sog. seltenen Erden nicht mehr nach Amerika exportiert werden sollen.

Auch wenn es allerorts spannend ist, machen die Unternehmen, über die wir berichten, weiterhin gutes Business und können immer wieder mit großartigen Nachrichten aufwarten. Deshalb hier der Rückblick auf die interessantesten Berichte der Redaktion aus der vergangenen Woche.

Copper Mountain erhöht und verbessert New Ingerbelle-Ressource

Laut der jüngst veröffentlichten Mineralressource beherbergt das Vorkommen mehr als 1 Milliarde Pfund Kupfer und 1 Mio. Unzen Gold in der gemessenen und angezeigten ‚measured und indicated’ Kategorie.

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Nordic Gold - Fundamental Research hebt Kursziel auf 0,46 CAD an

Fundamental Research verwendet bei seinen Bewertungen die ‚discounted cash flow’-Methode, einer gängigen Standardbewertung.

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Canaccord Genuitys Analysten sehen nach Erstbewertung 125 % Kurspotenzial bei First Cobalt

Nachdem der Kobaltpreis korrigiert hat, aber langfristig starkes Potential besitzt, das Unternehmen bereits signifikantes Ressourcenpotential bewiesen hat, eine Mühle samt Raffinerie ihr eigen nennt, setzt Canaccord nach eigenen Angaben einen konservativen, fairen Wert fest.

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Pretium Exploration kauft Gold- und Silberstream von Osisko Gold Royalties zurück

Deshalb hält das Unternehmen auch an seiner Produktionsprognose von 77.500 bis 82.500 Unzen Goldäquivalent fest.

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Wirecard wickelt nun auch Onlinezahlungen für Continental ab

Neben Zubehör und Radsportbekleidung bietet der Onlineshop auch ausgewählte Reifen als Sondereditionen an.

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China National investiert in Orsu Metals Nähe

Demnach will China National Gold rund 420 Mio. USD und Indiens Sun Gold 65 Mio. USD in die Erschließung der Goldlagerstätte ‚Klyuchevskoye’ in Russland investieren.

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Ex-Politiker sieht dunkle Wolken am amerikanischen Uranmarkt

Es sei also keine Überraschung, dass die Importpreise die am freien Markt gehandelt werden die US-Unternehmen zerstört hätten, die sogar ihre Produktion teilweise ganz einstellen mussten.

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White Gold trifft auf fast 140 g/t Gold und Panoro erhält weitere Zahlung

White Golds Schürfgräben deuten bereits jetzt schon an, dass der Trend über 1.100 m lang ist. Panoro hat mit Mit Wheaton Precious Metals International eine Finanzierungsvereinbarung über insgesamt 140 Mio. USD!

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Automobilhersteller und Erstressource bei First Cobalt - Auryn wird bei Grabenschürfungen fündig

Mit dem weltbekannten Automobilhersteller und Designikone Henrik Fisker wurde in das First Cobalt Board um einen hochkarätigen Experten erweitert. Auryns Schürfgraben 18SRT-18 befindet sich etwa 100 m vom Graben 18SRT-08 entfernt, der ebenfalls hervorragende Werte lieferte.

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte


 


 


 

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