Ich wurde hier im Forum über Jahre übel beschimpft, verspottet
und verfolgt (Ermittlungsverfahren des BKA Österreich wurde am
Ende eingestellt, ein whistleblower bekam kalte Füße), obwohl ich
mehr "positive" Fakten zur Wirecard eigenrecherchiert gepostet
habe als jeder andere. Ich war nie ein Fanatiker der Shortseite.
Als Wirecard kollabierte, war das, was mir mein gesamtes Umfeld
als "Wahn" ausgelegt hat, plötzlich Realität. Ich bekam
Glückwünsche, Interviews, Expertenauftritte im TV, tragende Rolle
im Film "Milliardenlüge", Angebote für ein Buch, Lob von allen
Seiten, standing ovations in Kitzbühel, alles schick. Dann ging
ich in diesen Prozess und merkte schnell "Hier stimmt etwas
nicht!".
Ich kannte alle Journalisten, wir waren per Du, ich saß im
Hauptstadtstudio mit Redakteuren beim Bier, alles schick. Aber
als ich plötzlich zweifelte, wurde ich komplett abgeschossen.
"Willst Du etwa nicht, dass Braun verurteilt wird?". Ich
telefonierte mit den Leitenden Ermittlern, legte Dokumente vor,
wurde nachhause geschickt.
Lange dachte ich "Die wollen den prozess sabotieren, damit es ein
mildes Urteil gibt".
In Stadelheim holte ich mir am Automaten einen Kaffee, drehe mich
um, steht Professor Dierlamm vor mir... ich hatte den Impuls, uhm
den Kaffee über seinen Anzug zu schütten, so wütend war ich auf
das vermeintliche "Theater".
Nur: Dierlamms hatte in jedem Punkt Recht!
Das komplette Verfahren ist eine Farce!
Aber was sollte ich jetzt machen? Ich habe lange gezögert, aber
dann im Oktober 2023 eine wütende Mahnschrift verfasst: Das
Verfahren läuft falsch!
Warum hätte ich das tun sollen? Warum kippt jemand, der 17 Jahre
lang Braun gejagt hat, mitten im "Prozess seines Lebens" um und
wird so etwas wie Brauns Verteidiger?
Denkt mal darüber nach. Und dann bringt Argumente.
Ich behaupte: Der Porezess ist Teil eines Spiels namens "kleinste
gemeinsame Verantwortung" und die Urteile der Gerichte zur BaFin
gehören zum gleichen Spiel. Seit Monaten lügen die Medien wie
gedruckt!
"Prozess auf der Zuelgeraden" - nein!
"Urteil sehr wahrscheinlich" - nein!
"von hoher Strafe auszugehen" - nein!
"Kleinanleger nach BGh fast ohne Chance" - nein!
"BaFin nach BGH-Urteil aus dem Schneider" - nein!
Ich komme mir vor wie im Irrenhaus.
Mit KI kann ich experimentieren: Ich gebe einer KI ausschließlich
die kursierenden Medienberichte und zusätzlich alles an
Belastendem gegen die Angeklagten und dann fange ich an, ein
Argument nach dem anderen zu zerlegen. Noch einmal: Jede KI
kippt! Das bedeutet: Würden in den Medien alle Ergebnisse aus
Stadelheim, alle Aussagen, alle Diskussionen richtig berichtet
werden, hätte die KI eine faire Chance.
Probiert es ruhig aus.
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Das alternative Tatbild: Veruntreuung im TPA-Geschäft
Die zentrale These der Verteidigung, die sich durch die
Beweisanträge zieht, widerspricht der Darstellung der
Staatsanwaltschaft fundamental. Während die Anklage von einem
nicht existenten TPA-Geschäft ausgeht, postuliert die
Verteidigung ein real existierendes, aber kriminell ausgebeutetes
Geschäftsfeld.
Kernthese: Abschöpfung von Provisionen statt Bilanzbetrug
Der Tatplan von Jan Marsalek und Oliver Bellenhaus, der laut den
Unterlagen bereits um 2010/2011 begann, bestand darin, sich an
Provisionen für die Vermittlung von Händlern zu bereichern, die
eigentlich der Wirecard AG zugestanden hätten. Dies geschah auf
mehreren Wegen:
• Vermittlung von Wirecard-Kunden an externe Acquirer: Händler,
die bereits an Wirecard angebunden waren oder hätten angebunden
werden können (insbesondere aus dem Hochrisikosegment), wurden an
externe Dritt-Acquirer vermittelt. Die daraus resultierenden
hohen Provisionen wurden über das von Marsalek und Bellenhaus
kontrollierte Firmennetzwerk kassiert, während Wirecard oft nur
geringe White-Label-Gebühren erhielt.
• Vermittlung externer Händlerportfolios: Der Wirecard-Vertrieb,
insbesondere unter der Führung von Marsalek und Brigitte
Häuser-Axtner, vermittelte Händler externer Marktteilnehmer (z.B.
aus dem Portfolio von Allied Wallet) an Dritt-Acquirer, um die
Vertriebsprovisionen zur eigenen Bereicherung abzuschöpfen.
• Aufbau eines eigenen Ökosystems: Es wurde nicht nur mit den
drei offiziellen TPA-Partnern (PayEasy, Al Alam, Senjo) agiert.
Vielmehr wurde ein weitreichendes Netzwerk aus selbst
aufgesetzten externen Zahlungsdienstleistern und Acquirern
etabliert, um unter dem Anschein unabhängiger Partner
Zahlungsdienstleistungen abzuwickeln und die Erträge zu
kontrollieren.
Ein Whistleblower aus dem persönlichen Umfeld von Bellenhaus wird
zitiert mit der Aussage, Bellenhaus habe ihm gegenüber geäußert,
dass es bei Wirecard darum gegangen sei, „möglichst viel Geld
beiseite zu schaffen“.
Die Rolle der "Schatten-TPAs"
Eine entscheidende Komponente dieses Systems waren die
sogenannten "Schatten-TPAs" – Gesellschaften, die offiziell keine
TPA-Partner von Wirecard waren, aber von Oliver Bellenhaus
kontrolliert und zur Vereinnahmung und Weiterleitung der
veruntreuten Gelder genutzt wurden. Die wichtigsten dieser Firmen
waren:
• CQR Services Limited
• Firstline Consultants Limited
• Testro Consulting Limited
• DR Technologies Ltd.
• Paradigm Consulting Ltd.
• Tritract Financial Ltd.
• Canada Inc.
Auf die Konten dieser Firmen flossen Provisionszahlungen in
dreistelliger Millionenhöhe, die dann an weitere
Abschöpfungsgesellschaften wie Pittodrie Finance oder an Firmen
auf Antigua weitergeleitet wurden.
Das Netzwerk der Gesellschaften und Zahlungsströme
Die Analyse der Finanzströme offenbart ein hochkomplexes,
globales Netzwerk zur Verschleierung und Veruntreuung von
Geldern. Die Zahlungen liefen über offizielle TPA-Partner,
Schatten-TPAs, externe Acquirer und endeten bei reinen
Briefkastenfirmen.
Kontrollierte TPA-Partner und Zahlungsdienstleister
Obwohl PayEasy, Al Alam und Senjo als unabhängige Partner
dargestellt wurden, legen die Dokumente nahe, dass sie maßgeblich
von Marsalek und Bellenhaus gesteuert wurden.
• PayEasy & Centurion: E-Mails zeigen, dass Marsalek bei
PayEasy und Centurion der eigentliche Entscheider war.
Christopher Bauer, eine Schlüsselfigur bei diesen Firmen, sprach
Marsalek in einer E-Mail mit „Chef“ an. Es wurde aktiv versucht,
die Verbindung zwischen PayEasy, Centurion und Wirecard zu
verschleiern, um z.B. gegenüber Partnern wie Credorax oder Visa
als unabhängig zu erscheinen.
• Al Alam: Bellenhaus selbst räumte ein, die Person gewesen zu
sein, die Al Alam kontrollierte und steuerte. Zahlungen des
chinesischen Acquirers Globebill wurden über eine von Bellenhaus
gegründete Schattenfirma, die Al Alam Solution auf den BVI,
umgeleitet, um unter anderem das Stammkapital seiner Stiftung
(Levantine Foundation) zu generieren. Entgegen Bellenhaus'
Aussage, ab 2015 seien keine Geldeingänge mehr auf Al Alam-Konten
zu verzeichnen gewesen, dokumentieren Kontoauszüge allein für
2015 Zahlungseingänge von 82 Mio. €.
...
Abschöpfungsgesellschaften
Die Endstation für einen Großteil der veruntreuten Gelder waren
Firmen, die offensichtlich nur zur Geldwäsche und Abschöpfung
dienten.
• Pittodrie Finance Ltd. (Hongkong): Diese Firma erhielt
insgesamt ca. 340 Mio. € von Konten der Firmen PayEasy, Firstline
und CQR. Die Adresse in der Connaught Road in Hongkong war
identisch mit der des späteren Drittpartners Rising Sun Payment
und nur wenige Meter vom Sitz der Pittodrie entfernt.
• Firmen auf Antigua: Ein erheblicher Teil der Gelder von
Centurion-Konten (über 70 Mio. €) wurde an Firmen auf Antigua
transferiert, darunter Call Centre Services Inc., CC Consultancy
Management und Client Communications.
• Firmen mit Bezug zu R. Shanmugaratnam: Der Treuhänder der
Wirecard AG, R. Shanmugaratnam, fungierte als "Secretary" oder
"Director" für diverse Gesellschaften, die hohe Zahlungen
erhielten, darunter Edition Sans Frontiere Pte. Ltd. und
Peartrack Asia Pte. Ltd.
Die Rolle der Schlüsselfiguren
Die vorgelegten Dokumente zeichnen ein differenziertes Bild der
Verantwortlichkeiten und des Wissensstandes der beteiligten
Personen.
Jan Marsalek: Der Stratege und "Strippenzieher"
Marsalek wird als die treibende Kraft hinter dem gesamten System
dargestellt.
• Kontrolle über TPA-Partner: Er war der eigentliche Entscheider
bei Firmen wie PayEasy und Centurion.
• Händlervermittlung: Er war persönlich an der Vermittlung von
Händlern und ganzen Portfolios an externe Acquirer (Allied
Wallet, OSMM, Credorax etc.) beteiligt, um Provisionen
abzuschöpfen.
• Verschleierung: Er gab Anweisungen, die Verbindungen zwischen
Wirecard und den kontrollierten Partnerfirmen zu verschleiern.
• Parallele Aktivitäten: Es gibt Hinweise auf umfangreiche
außergeschäftliche Tätigkeiten Marsaleks (Spionage, Kontakte zu
Geheimdiensten), die erhebliche finanzielle Ressourcen
erforderten. Die Verteidigung beantragte die Beiziehung von
Ermittlungsakten aus Österreich und Großbritannien zu
Spionageverfahren (u.a. gegen Egisto Ott, Martin Weiss, Orlin
Roussev), um zu beweisen, dass Marsalek veruntreute Gelder für
diese Zwecke verwendete. Er mietete eine Villa in der
Prinzregentenstraße in München, deren Jahresmiete von 680.000 €
teilweise über Umwege von der Wirecard AG bezahlt wurde.
Oliver Bellenhaus: Der operative Manager und Kronzeuge
Bellenhaus' Rolle wird als die eines zentralen operativen
Managers und zugleich als Hauptprofiteur und später als
unglaubwürdiger Kronzeuge dargestellt.
• Kontrolle über Schattenfirmen: Er gründete auf Weisung von
Marsalek und kontrollierte die Schatten-TPAs (CQR, Firstline,
Testro etc.) mittels Strohleuten (UBOs) und war für die
Kontoeröffnungen und die Steuerung der Zahlungsflüsse
verantwortlich.
• Persönliche Bereicherung: Er leitete Millionenbeträge aus dem
TPA-Geschäft (z.B. von Globebill) über die Al Alam Solutions BVI
auf seine private Stiftung Levantine Foundation in Liechtenstein
um.
• Widersprüchliche Aussagen: Seine Aussagen werden als
inkonsistent und widerlegt dargestellt. Beispiele:
◦ Er behauptete, ab 2015 habe es bei Al Alam keine Umsätze mehr
gegeben, während Kontoauszüge 82 Mio. € an Eingängen belegen.
◦ Er behauptete, Händler seien nie an TPA-Partner vermittelt
worden, was durch zahlreiche E-Mails von Brigitte Häuser-Axtner
widerlegt wird.
◦ Seine "Sparbuchthese" (Schattenfirmen dienten zum Parken von
Geld, um es an Wirecard zurückzuleiten) wird als unglaubwürdig
bezeichnet.
• Manipulation von Beweisen: Ihm wird vorgeworfen, kurz vor
seiner Vernehmung sein Mobiltelefon verschwinden lassen und den
gesamten Transaktionsdatenbestand auf der Hadoop-Datenbank
gelöscht zu haben, um die Veruntreuungen zu verschleiern.
Stephan von Erffa: Die Perspektive des getäuschten Buchhalters
In seiner ausführlichen Einlassung stellt sich Stephan von Erffa
als getäuschter Leiter der Buchhaltung dar, der vom TPA-Geschäft
nur oberflächlich wusste und von dessen realer Existenz ausging.
• Keine operative TPA-Zuständigkeit: Er betont, dass das
TPA-Geschäft operativ ausschließlich in der Verantwortung von
Bellenhaus und Marsalek lag. Seine Abteilung erhielt lediglich
die aufbereiteten Abrechnungen für die Quartals- und
Jahresabschlüsse.
• Glaube an ein reales Geschäft: Zahlreiche Indizien bestärkten
ihn im Glauben an die Echtheit des Geschäfts, z.B. plausible
Erklärungen von Bellenhaus, operative E-Mails (wie
Beileidsbekundungen eines TPA-Geschäftsführers), und die
Einbindung vieler anderer Abteilungen und Personen.
• Keine Abschottung des Themas: Er widerspricht der Darstellung,
er habe das Thema TPA zentralisiert und von anderen Buchhaltern
abgeschottet. Im Gegenteil, er habe hochqualifizierte
Wirtschaftsprüfer (z.B. Frau Lacruz, Herr Franke) eingestellt,
die direkten Kontakt zu Bellenhaus hatten, um das TPA-Geschäft zu
prüfen und buchhalterisch zu bewerten.
• Nacherstellung von Dokumenten: Er räumt ein, auf Anweisung von
Marsalek im Rahmen der KPMG-Prüfung E-Mails (Auszahlungsavise an
den Treuhänder) "nacherstellt" zu haben. Er bewertete dies damals
als lästige, aber harmlose Dokumentationsaufgabe für Belege, die
er für existent, aber nicht mehr auffindbar hielt. Heute sieht er
darin einen Fehler und vermutet, von Marsalek und Bellenhaus in
eine Falle gelockt worden zu sein.
• Keine Kenntnis von Dr. Brauns Beteiligung: Er gibt an,
keinerlei Hinweise auf eine Kenntnis oder Beteiligung von Dr.
Braun an den Manipulationen zu haben.
Dr. Markus Braun: Der getäuschte CEO
Die Verteidigungsposition ist, dass Dr. Braun keine Kenntnis von
den Veruntreuungen oder Manipulationen hatte und selbst ein
Hauptgeschädigter war.
• Fehlende Beweise: Es wird argumentiert, dass sich in den
gesamten Akten, inklusive aller E-Mails und Chats, kein einziger
Hinweis auf eine Beteiligung oder Kenntnis Dr. Brauns findet. Er
hatte laut den Unterlagen keine einzige E-Mail-Korrespondenz mit
Bellenhaus.
• Widersprüchliches Verhalten: Bellenhaus' eigene Schilderungen
werden als widersprüchlich zu einer angeblichen Mittäterschaft
Brauns dargestellt. So habe Braun Bellenhaus nach Bekanntwerden
der Al Alam-Liquidation angeschrien: „was für behinderte Partner
wir uns suchen würden“. Dies deute auf Unwissenheit hin.
• Selbstschädigung: Als Großaktionär der Wirecard AG hätte sich
Dr. Braun durch die Veruntreuung von Milliardenbeträgen im
Wesentlichen selbst geschädigt, was als unlogisch dargestellt
wird.
Beweisführung und Dokumentation
Die Argumentation stützt sich auf eine Vielzahl von Dokumenten
und Daten, die ein detailliertes Bild der Vorgänge zeichnen
sollen.
Die Hadoop-Datenbank
Ein zentrales Beweismittel für die Existenz des TPA-Geschäfts war
eine Hadoop-Datenbank, die bei der von Bellenhaus beauftragten
Firma Syncrasy in Dubai gehostet wurde.
• Zweck: Die Datenbank diente dazu, riesige Mengen an
Transaktionsdaten aus dem TPA-Geschäft zu aggregieren und
auswertbar zu machen.
• Datenmenge: Laut dem Zeugen Gavin Jackson wuchs die Datenmenge
dramatisch an, von hunderten Millionen Transaktionen in 2017 auf
knapp 2 Milliarden Transaktionen pro Jahr in 2019, enthalten in
ca. 200.000 Dateien.
• Authentizität: Die Daten enthielten laut Jackson realistische
Informationen wie Chargeback-Quoten (zwischen 4-8%), was auf ihre
Echtheit hindeutet. Die Daten wurden nach Provider und Zeiträumen
aufgeteilt.
• Vernichtung: Bellenhaus wird vorgeworfen, diesen gesamten
Datenbestand gelöscht zu haben, um die Beweisgrundlage für das
reale Geschäft und die damit verbundenen Veruntreuungen zu
vernichten.
E-Mail-Korrespondenz
Die Auswertung von hunderttausenden E-Mails dient als Beleg für
zahlreiche Aspekte:
• Die operative Steuerung von PayEasy und Centurion durch
Marsalek.
• Die gezielte Vermittlung von Händlern durch Marsalek und
Häuser-Axtner an Dritt-Acquirer.
• Die interne Kommunikation über die Gründung und Verwaltung von
Wallet-Lösungen wie Manboo.
• Die Verschleierungstaktiken, um Verbindungen zwischen Wirecard
und kontrollierten Firmen zu verbergen.
• Den direkten und unzensierten Austausch zwischen den
Buchhaltungsmitarbeitern von von Erffa und Oliver Bellenhaus, was
gegen eine Abschottung des Themas spricht.
Kritik an den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Die Verteidigung kritisiert die Ermittlungsarbeit der
Staatsanwaltschaft als unzureichend und voreingenommen.
• Voreingenommenheit: Die Staatsanwaltschaft habe sich zu früh
auf die "Null-Umsatz"-These von Bellenhaus festgelegt und
entlastende Spuren nicht verfolgt.
• Fehlende Ermittlungen: Es wird bemängelt, dass fast keine
Auslandskonten der TPA-Partner, Schatten-TPAs oder der
Abschöpfungsgesellschaften beschafft und ausgewertet wurden. Die
Herkunft der milliardenschweren Einzahlungen auf den TPA-Konten
sei nicht untersucht worden.
• Unzureichende E-Mail-Auswertung: Eine gründliche Auswertung der
E-Mails hätte laut Verteidigung das alternative Tatbild der
Veruntreuung frühzeitig aufgedeckt.