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Berlin Lehrer fordern "nationale Kraftanstrengung" für Bildungsreformen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
23.10.2018, 19:15  |  967   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Deutsche Lehrerverband hat angesichts der weiter deutlich geringeren Bildungschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien eine "nationale Kraftanstrengung" gefordert. "Wir müssen ein großes Paket schnüren, sonst sind Rückschritte nicht zu verhindern", sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dazu gehöre vor allem eine stärkere Frühförderung.

"Wir müssen über eine Kita-Pflicht für Kinder aus sozial benachteiligten Familien sprechen", so Meidinger. Für sie müsse man kostenfreie Angebote schaffen. "Anders geht es nicht." Zu dem Paket gehörten auch "flächendeckende Sprachstandstests und bezahlte Fördermaßnahmen, sonst wird das zu einem Schuss in den Ofen", so der Verbandschef weiter. Zu den größten Problemen gehöre die Zuwanderung. "Ab einem Migrationsanteil von 40 Prozent sinkt das Niveau für alle Schüler. In Berlin haben wir Schulen mit 90 Prozent Migrantenkindern", sagte Meidinger. Deswegen müsse man die Migrationsanteile steuern. Dazu dürfe der Staat nicht länger wegschauen, wenn bildungsorientierte Eltern ihre Kinder trotz Sprengel-Pflicht an wohnortfernen Schulen unterbrächten. "Die tolerierte Flucht der Eltern führt zur totalen Segregation", so Meidinger und forderte Politik und Behören auf, "genauer hinzuschauen", wenn Eltern etwa mit Briefkastenadressen oder den Wohnorten von Großeltern tricksen. "Stattdessen gilt es, an Brennpunktschulen für eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen und hoch motivierte Lehrer zu sorgen, damit sie auch für Kinder aus bildungsorientierten Familien attraktiv werden", so Meidinger. Einer neuen OECD-Studie zufolge haben Schüler aus bildungsfernen Schichten in Deutschland nach wie vor deutlich geringere Bildungschancen als Akademiker-Kinder. "Das ist ein dauerhaft nicht hinnehmbarer Zustand", so der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. "Ich fürchte, dass es angesichts von Zuwanderung, Lehrermangel und schlecht ausgestatteten Schulen schon weitere Rückschritte gegeben hat, die in der Studie noch nicht auftauchen."


3 Kommentare

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Kommentare

die föderale Bildungsstruktur ist gewollt, damit sich aus Sicht der Siegermächte 1933 nicht mehr wiederholt.

In meinen Augen ist das auch richtig! Die Länder sollten mehr zu sagen haben als der Bund. Das letzte was wir brauchen ist ein Zentralstaat. Stichwort Europa der Regionen - schön wärs gewesen. Mein Land heisst Württemberg, seine Hauptstadt Stuttgart und das soll auch so bleiben. Dafür, dass gerade die Grünen zu regieren versuchen kann ich leider nichts :cry:
Bildung gehört in Bundeshand wie alles andere auch, wir benötigen keine 16 Landesfürsten.

Das gehört umgehend abgeschafft.!!!
das ist doch einfach : wir haben inzwischen 500000 bis 750000 (keiner weiss es so genau) ausreisepflichtige Asylforderer im Land, die wenn sie endlich nach Hause abgeschoben werden würden erhebliche Mittel freimachen um dieses Projekt aus der Portokasse zu bezahlen. Des Weiteren haben etwa 2 Millionen der hier lebenden Türken einen Doppelpass. Einem Großteil dieser Menschen (die sich von Hartz IV ernähren) könnte man die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen und die Heimreise nahelegen, da etwa 50% dieser Personen unberechtigterweise vom Sozialsystem in Deutschland leben. Auch hier würden erhebliche Mittel frei werden. Des Weiteren könnte man das dänische Modell wählen : wer nach 24 Monaten noch keine rudimentären Deutschkenntnisse hat und sich erkennbar nicht in sein Gastland integrieren möchte erhält keine staatliche Föderungs mehr. Auch ein Modell an Berliner Schulen könnte im wahrsten Sinne Schule machen : Die Sprache in der Schule ist Deutsch ! In der Klasse und auf dem Pasuenhof wird ausschließlich Deutsch gesprochen und wer das nicht möchte darf sich eine andere Schule bzw. ein anderes Land suchen.

Es ist also ganz einfach : Remigration und unsere Forderung als selbstbewusste Nation nach Integartion von Ausländern in unsere Kultur und Sprache sind die Lösung. Es betrifft ja fast immer nur die Moslems, die von Ihrem Glauben ausdrücklich die Forderung erhalten haben sich nicht zu integrieren und keine Ungläubigen zu Freunden zu nehmen. Probleme mit Japanern oder Chinesen habe ich so jedenfalls nur am Rande gehört.
Ganz im Gegenteil, chinesische Studenten beklagen sich mittlerweilem dass diesen sogenannten "Flüchtlingen" alles und teilweise mehrfach in den Hintern geschoben wird während sie selber für ihren Lebensunterhalt sorgen müssen. Das solte uns zu denken geben.

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