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Siemens, BMW, Fresenius – Beständigkeit zahlt sich aus

Gastautor: Daniel Saurenz
07.11.2018, 06:30  |  456   |   |   

Börse-Dax-4Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren in Folge ihre Dividende jedes Jahr angehoben haben, nennt man auch Dividendenaristokraten. Im Dax gibt es nur eine Aktie, die sich diesen Titel verdient hat. Seit diesem Jahr ist der erste Dividendenaristokrat in Deutschland Fresenius. Aber auch die Aktie von BMW (Capped-Bonus CP2CAK) befindet sich in den Top 20 der Titel mit Dividendenanhebungen in Serie. Und Siemens (Capped-Bonus GM64X2) hat immerhin seine Dividende in 25 Jahren nicht gekürzt.

Ergänzend blicken wir auf die Einschätzung der Experten der Börse Münchendie auf ihren Südseiten über die Dividendenaristokraten berichten:

Die Riege der Dividendenaristokraten

Traditionell finden sich die meisten dieser Firmen in den USA. Insbesondere für dortige institutionelle Investoren ist eine kontinuierliche Dividendenpolitik schon seit vielen Jahrzehnten ein wichtiges Thema. Der S&P 500 Dividend Aristocrats-Index beinhaltet aktuell 53 dieser Firmen, die mindestens 25 Jahre oder länger ihre Ausschüttung jedes Jahr erhöht haben.

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Börse_UniCredit_Banken_ItalienAuch in Europa werden Investoren auf der Suche nach Aristokraten fündig, wenn auch die Liste nicht ganz so üppig ausfällt. Hierzu gehören Firmen wie L’Oréal, Roche, Sanofi oder auch Nestlé. Mit dem DAX-Konzern Fresenius haben wir seit diesem Jahr auch in Deutschland das erste Unternehmen mit einer Historie von 25 Jahren ununterbrochener Dividendenanhebungen.

Old Economy versus New Economy

Im S&P Europe 350 Dividend Aristocrats-Index sind 350 Unternehmen vertreten, die seit mindestens zehn Jahren in Folge ihre Dividende angehoben haben. Interessant ist hierbei die Sektorenaufteilung. Unter den 350 „Aristokraten“ in Europa finden sich überwiegend Unternehmen aus dem Konsumgütersektor oder Industriekonzerne. Auch Pharmawerte sowie Finanzfirmen sind stark vertreten. Ein ähnliches Bild zeigt sich in den USA unter den „echten“ Aristokraten (mindestens 25 Jahre Dividende erhöht). Auch bei den Unternehmen mit der längsten Dividendenhistorie sind hauptsächlich Firmen aus diesen traditionellen Wirtschaftszweigen zu finden.

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Technologiewerte finden sich so gut wie keine unter den Aristokraten oder den Dividenden-Dinos, die seit über 100 Jahren eine Dividende ausschütten. Eine Ausnahme bildet der IT-Konzern IBM, der bereits seit dem Jahr 1916 Dividenden ausschüttet. Doch dies wird sich in der Zukunft ändern. Durch die Verbreitung der Computertechnik in den 1960er und 1970er Jahren begann der Siegeszug vieler Unternehmen der Hochtechnologie, vor allem aus dem Silicon Valley. Zu nennen sind hier Firmen wie Intel, Texas Instruments, Oracle oder auch Cisco und Microsoft.

Auch “relativ junge” Wachstumsbranchen gewinnen an Interesse

Frankfurt_Börse_Banken_3So erhalten die Investoren von Texas Instruments bereits seit der ersten Ausschüttung im Jahr 1962 eine Dividende. In den letzten 15 Jahren wurde die Dividende jedes Jahr erhöht. Der Softwareriese Microsoft zahlt seit dem Jahr 2003 eine Dividende. Seitdem erfolgte auch jedes Jahr eine Erhöhung. Auch Europas größter Softwarekonzern SAP entwickelt sich zum Dividendenwert. Die Firma wurde 1972 gegründet. Seit dem Gang an die Börse im Jahr 1988 beteiligt SAP die Aktionäre über eine Dividende am Unternehmenserfolg. In diesem Zeitraum wurde die reguläre Dividende nie gesenkt.

Doch nicht nur in der Technologiebranche finden sich Unternehmen, die sich zu einem künftigen Dividendenaristokraten entwickeln können. Auch in der Biotechnologiebranche tummeln sich Firmen, die bereits eine interessante Dividendenhistorie aufweisen und auch Finanzdienstleister wie Visa oder das Online-Reisebüro Expedia erfreuen ihre Investoren mit einer jungen, aber durchaus soliden Dividendenhistorie. Neben der klassischen „Old Economy“ lohnt sich also auch ein Blick auf Firmen, die sich noch in „relativ jungen“ Wachstumsbranchen befinden.

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