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18.12.2018, 08:15  |  252   |   |   

Marktüberblick

Die neue Handelswoche beginnt womit die alte aufgehört hat – mit Kursverlusten. Der Deutsche Aktienindex erwischte somit einmal mehr einen Fehlstart. Via Xetra notierte der DAX zum Handelsende mit einem Minus von 0,86 Prozent bei 10.772,20 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,42 Mrd. Euro. Auch die restlichen liquiden europäischen Leitindizes konnten keine wesentlich besseren Performances ausweisen. Europas Leitindex EuroStoxx50 beendete den Montag mit einem Minus von 0,94 Prozent bei 3.063,65 Zählern. Der Züricher SMI verlor mit 1,27 Prozent auf 8.602,61 Punkte am stärkste und bekam so die rote Laterne gereicht. Bereits während der europäischen Handelszeit wurde am Morgen um 10:00 Uhr die der Handelsbilanzsaldo für die Eurozone im Oktober ausgewiesen. Saisonbereinigt lag der Wert bei 12,5 Mrd. Euro – gemäß der Prognose waren 14,2 Mrd. Euro erwartet worden. Um 11:00 Uhr wurden zudem die November-Verbraucherpreise für die Eurozone veröffentlicht. Hier wurde ein Plus von 1,9 Prozent gegenüber einem erwarteten Zuwachs um 2,0 Prozent auf Jahressicht publiziert. Aus den USA stand um 14:30 Uhr der New York Empire State Index für das Verarbeitende Gewerbe im Dezember zur Marktbewertung an. Mit enttäuschenden 10,9 Punkten gegenüber 20,1 erwarteten Punkten fiel der Index kräftig. Zum Wochenbeginn erwischte es vor allem die Aktionäre von Zalando recht heftig. Die Zalando-Papiere schlossen via Xetra mit einem Minus von 11,63 Prozent bei 22,56 Euro. Insgesamt verlor der Stoxx600 Retail Index um 2,70 Prozent. Diese überdurchschnittlichen Kursverluste in der Einzelhandelsbranche nahmen mit der Gewinnwarnung des britischen Online-Modehändlers Asos ihren Anfang und zogen sich zu Wochenbeginn durch die ganze Branche. Auch die Wertpapiere des DAX-Konzerns Adidas wurden stärker abverkauft und landeten in Bezug auf ihre Performance neben den Aktien der Deutschen Bank im DAX-Keller. Am Markt interpretierte man die gesunkene Kauflust der Verbraucher mit konjunkturellen Sorgen. Diese Sorgen machten sich auch an der Wall Street breit. Die drei US-Leitindizes fielen seit dem US-Börsenstart stark zurück und verloren bis zum Handelsschluss durchweg über 2 Prozent.

Am Dienstag steht um 10:00 Uhr der deutsche ifo-Geschäftsklima-Index für den Monat Dezember zur Veröffentlichung an. Aus den USA werden am Nachmittag um 14:30 Uhr die Baubeginne und Baugenehmigungen für den Monat November publiziert und nach dem US-Börsenschluss folgen noch die wöchentlichen API-Rohöllagerbestandsdaten. Von der Unternehmensseite berichten unter anderem die US-Konzerne Darden Restaurants, Factset Research, Worthington Industries, AAR Corporation, ABM Industries, FedEx, Micron Technology und Steelcase von ihren aktuellen Quartalsergebnissen.



Land unter an den asiatisch-pazifischen Aktienmärkten. Am stärksten (knapp 2 Prozent) notierte der japanische Nikkei225 am Morgen im roten Bereich. Die US-Futures tendierten zum Anfang der europäischen Handelszeit jedoch sehr fest. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 10.715 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex schloss am Montag mit einem Minus von 0,86 Prozent bei 11.772,20 Punkten via Xetra-Handel. Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 13. Dezember 2018 bei 10.988,77 Punkten bis zum jüngsten Verlaufstief des 17. Dezember 2018 bei 10.700,62 Punkten, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite zu ermitteln. Die Widerstände fänden sich bei 10.811/10.845/10.879/10.921 und 10.989 Punkten, sowie bei den Projektionen von 11.057/11.099 und 11.167 Punkten. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 10.768 und 10.700 Punkten, sowie bei den Projektionen von 10.632/10.590 und 10.522 Punkten in Betracht.


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