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Nachrichtenquelle: flatex select
03.01.2019, 08:15  |  227   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex legte am ersten Handelstag des Jahres 2019 vorerst einen Fehlstart hin. Am Mittwoch eröffnete der DAX zunächst mit einer größeren Abwärtskurslücke und fiel auch kurzfristig unter die 10.400er-Marke. Zum Xetra-Schluss notierte der DAX dann aber doch noch mit einem Plus von 0,20 Prozent bei 10.580,19 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug lediglich 2,97 Mrd. Euro. Dies ist für die ersten Handelstage nicht gerade untypisch. Mit mehr Handelsvolumen ist wohl eher ab dem Montag zu rechnen. Am Mittwoch wurden zudem Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe im Dezember aus Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, der Eurozone, Großbritannien und den USA publiziert. Die Werte für Deutschland und die Eurozone lagen bei 51,5 Punkten bzw. 51,4 Punkten, die für Spanien bei 51,1 Punkten und die für Großbritannien sogar bei 54,2 Punkten. Im direkten Vergleich zu diesen Daten fiel der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Dezember mit nur 49,7 Punkten aus China ähnlich schlecht aus, wie die Werte für Italien und Frankreich, die ebenfalls keine Signale der Expansion aufwiesen. Letztere Signale sind Ausweis der Schwäche dieser Märkte und weisen obendrein auf eine Konjunkturdelle hin. Von dieser Konjunkturdelle ist zumindest für die USA am Markit-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Dezember mit 53,8 Punkten nicht sehr viel zu sehen. Dennoch ist ein nachlassender Schwung zu erkennen. Die US-Aktienmärkte drehten nach den Aussagen von US-Präsident Donald Trump nach einem schwachen Auftakt ins Plus, nachdem dieser von steigenden Kursen sprach, wenn der Handelskonflikt erst einmal gelöst sei. Die drei US-Leitindizes schlossen am ersten Handelstag des Jahres 2019 mit leichten Zugewinnen, nur der NASDAQ100 konnte um 0,49 Prozent auf 6.360,87 Punkte steigen.

Am Donnerstag stehen um 10:00 Uhr die privaten Kredite und die Daten zur Geldmenge M3 für den Dezember für die Eurozone zur Veröffentlichung an und aus Großbritannien wird um 10:30 Uhr der Einkaufsmanagerindex des Bausektors für den Monat Dezember erwartet. Ab dem Nachmittag startet eine Reihe von Daten aus den USA. Um 13:30 Uhr werden die Challenger Stellenstreichungen im Dezember ausgewiesen, um 14:15 Uhr der ADP-Arbeitsmarktbericht für den Dezember, um 16:00 Uhr die Bauausgaben im November, der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dezember und um 22:30 Uhr die wöchentlichen API-Rohöllagerbestände. Von der Unternehmensseite berichten unter anderem die US-Konzerne Landec und Unifirst von ihren aktuellen Quartalsergebnissen.



Ausblick DAX

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte gaben bis auf den ASX200 am Donnerstag durchweg nach. Die US-Futures vor allem lagen am Morgen tief im roten Bereich. Der Technologieriese Apple riss gestern nachbörslich die Indizes runter. Der Dow Jones wurde zur asiatischen Handelszeit mit einem Abschlag von 400 Punkten taxiert. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 10.490 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex konnte den zunächst verkorkst wirkenden Jahresauftakt nach einer Abwärtskurslücke und einem kräftigen Tagesminus doch noch in den grünen Bereich drehen und schloss mit einem Plus von 0,20 Prozent bei 10.580,19 Punkten. Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 03. Dezember 2018 bei 11.566,97 Punkten bis zum Jahrestief 2018 vom 27. Dezember 2018 bei 10.279,20 Punkten, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite zu ermitteln. Die Widerstände fänden sich bei den Marken von 10.771/10.923/11.075 und 11.263 Punkten. Die Unterstützungen kämen bei 10.279/9.975/9.786 und 9.43 Punkten in Betracht.


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