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Die besten Cannabisaktien, die du 2019 kaufen kannst

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
13.01.2019, 23:45  |  2169   |   |   

Man könnte das Jahr 2018 völlig zu Recht als den großen Wendepunkt für Cannabisaktien bezeichnen. In Kanada wurde Marihuana flächendeckend für Erwachsene im ganzen Land legalisiert. Michigan wurde der 10. US-Bundesstaat, der Freizeit-Marihuana legalisiert, während Missouri und Utah den vielen US-Bundesstaaten beigetreten sind, die medizinisches Marihuana erlauben. Und seit den Midterm-Wahlen im November 2018 sind mehr Vertreter im US-Kongress, die Cannabis auf Bundesebene in den USA legalisieren wollen.

All dies könnte dazu führen, dass 2019 zu einem noch besseren Jahr für Cannabisaktien wird. Kanada sollte auf seinem Markt die anfänglichen Probleme der Lieferkette überwinden. Dort werden wahrscheinlich auch neue Regelungen für cannabishaltige Lebensmittel – einschließlich cannabishaltiger Getränke – und Konzentrate abgeschlossen werden. In den USA scheinen die Aussichten dafür, dass die Bundesregierung die Legalisierung von Marihuana den einzelnen Bundesstaaten überlässt, besser denn je zu sein.

Aber welche Marihuana-Aktien sind am besten aufgestellt, um von dem Hype zu profitieren? Hier ist alles, was man über die wichtigsten Cannabisaktien für das Jahr 2019 wissen muss.

Schritt eins: die Cannabisbranche verstehen

Bevor man Aktien kauft, muss man das zugrunde liegende Geschäft verstehen. Und die Cannabisbranche ist dann doch komplexer, als sie auf den ersten Blick scheint.

Erstens gibt es wichtige geografische Faktoren. Kanadische Cannabisaktien haben in den vergangenen Jahren die meiste Aufmerksamkeit von Anlegern erhalten. Das macht Sinn, da dort der Markt für medizinisches Cannabis schon groß war und die landesweite Legalisierung von Marihuana mit Spannung erwartet wurde. Deswegen haben die weltweit größten Marihuanaproduzenten ihren Sitz in Kanada.

Aber Kanada wird 2019 weniger als 12 % des gesamten weltweiten Marihuanaumsatzes generieren, wie die Analysten von Arcview Market Research und BDS Analytics voraussagen. Die USA sind und bleiben die Region, wo das meiste Geld der Marihuanabranche verdient wird: Im Jahr 2019 sollen dort fast 80 % der weltweiten Cannabisverkäufe stattfinden.

Außerdem gibt es verschiedene Spezialisierungen innerhalb der Cannabisindustrie, was zu verschiedenen Arten von Cannabisaktien führt. Die drei Hauptarten von Cannabisaktien sind:

  • Marihuanaproduzenten.
  • Nebenprodukte und Dienstleister.
  • Cannabis-orientierte Arzneimittelhersteller.

Marihuanaproduzenten stellen die urtümlichste und einfachste Art und Weise dar, in Cannabisaktien zu investieren. Diese Unternehmen bauen Marihuana an (oft in Innenräumen und Gewächshäusern), produzieren Cannabisprodukte und vertreiben die Produkte an die Kunden.

Unternehmen im Bereich Nebenprodukte und Dienstleistungen bauen Cannabispflanzen nicht selbst an. Stattdessen liefern diese Unternehmen die Produkte und Dienstleistungen, die für Marihuana-Züchter und andere Unternehmen in der Cannabisindustrie benötigt werden, um das Geschäft erfolgreich zu vergrößern – von Düngemitteln und Beleuchtungssystemen bis hin zum Vertrieb und der Finanzierung.

Zu den auf Cannabis fokussierten Arzneimittelherstellern gehören alle Biotech- oder Pharmaunternehmen, die sich auf die Entwicklung verschreibungspflichtiger Medikamente auf der Grundlage von Inhaltsstoffen aus der Cannabispflanze namens Cannabinoide spezialisiert haben. Diese Unternehmen führen klinische Tests dieser Cannabinoide durch und vermarkten die Produkte, nachdem sie die Zulassung der U.S. Food and Drug Administration oder die behördliche Zulassung in anderen Ländern erhalten haben.

Worauf man bei Marihuana-Aktien achten sollte

Die beiden wichtigsten Dinge bei Marihuana-Aktien sind das, worauf man bei jeder Aktie achten sollte: Wachstumsmöglichkeiten und die Fähigkeit, diese Chancen auch tatsächlich zu ergreifen.

Wachstumsmöglichkeiten sind für die meisten Cannabisaktien nicht schwer zu finden. Mehr und mehr Länder legalisieren medizinisches Marihuana. Auch mehr und mehr US-Bundesstaaten schließen sich an, andere legalisieren wiederum Cannabis gleich komplett.

Allerdings muss man genau auf die geografischen Regionen achten, in denen die einzelnen Cannabisunternehmen tätig sein können. Einige kanadische Cannabisaktien dürfen zum Beispiel keine Geschäfte in den USA tätigen, solange dort der Verkauf von Marihuana auf Bundesebene illegal bleibt.

Es ist gar nicht so einfach zu ermitteln, wie effektiv ein Cannabisunternehmen seine Wachstumschancen nutzen kann. Für Marihuanaproduzenten sind die Kapazität – typischerweise gemessen in der Menge an Kilogramm Cannabis, die jährlich angebaut werden kann – sowie die Vertriebskanäle entscheidend dafür, wie stark die Unternehmen wachsen können. Auch ist die große Konkurrenz nicht zu unterschätzen.

Die besten Marihuana-Aktien für das Jahr 2019

Einige Cannabisaktien scheinen besonders gute Wachstumschancen zu haben sowie die Fähigkeit, diese Chancen auch zu ergreifen. Hier sind die Cannabisaktien, die so wirken, als würden sie 2019 so richtig durchstarten können:

Unternehmen Art
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