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Steinmeier verlangt freie Präsidentschaftswahlen in Venezuela
Foto: Pichit Boonhuad - 123rf Stockfoto

Steinmeier verlangt freie Präsidentschaftswahlen in Venezuela

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
12.02.2019, 06:02  |  571   |   |   

CARTAGENA (dpa-AFX) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich für freie Präsidentschaftswahlen in Venezuela ausgesprochen. Kurz nach seiner Ankunft am Montagabend (Ortszeit) im kolumbianischen Cartagena sagte Steinmeier: "Venezuela ist nach Jahren der Autokratie und der Misswirtschaft am Rande des Abgrunds, am Rande des Bankrotts." Die Versorgung der Bevölkerung sei "dramatisch schlecht". Hilfsgüter würden von Staatschef Nicolás Maduro nicht ins Land gelassen.

Steinmeier zeigte sich überzeugt, nur wenn ein neuer Präsident "auf einer glaubwürdigen, legitimen Grundlage" und damit durch eine ehrliche Wahl das Amt innehabe, werde es neue Hoffnung auf eine Zukunft für die Menschen in Venezuela geben.

Er würdigte die Leistungen der beiden Nachbarstaaten Kolumbien und Ecuador für ihre Hilfsleistungen an Flüchtlinge aus Venezuela. 1,3 Millionen Flüchtlinge hätten vorübergehend in Kolumbien Aufnahme gefunden, mehr als 300 000 in Ecuador. "Das ist eine riesige Last. Und wir haben Respekt davor, wie diese beiden Länder mit dieser Situation umgehen."/rm/DP/zb

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Kommentare

...außerdem geht Venezuela Steinmeier nichts an, vielleicht kümmert er sich mal besser um Deutschland.
was in Venezuela geschieht ist einzig und allein Angelegenheit der Venezueler
Da ist fast alles unwahr oder unvollstaendig.

Letztes Jahr gab es freie Wahlen mit Betieligung von Oppositionskandidaten. Die Rechtsaussen haben allerdings boykottiert, nachdem sie in den Umfragen chancenlos zuruecklagen. In Venezueal gibt es, im Gegensatz zu den USA auch starke Oppositionsmedien und Oppositionsparteien.

Hauptursache der Krise sind die US Sanktionen und Sabotage von aussen und innen, 2. Ursache der Oelpreis. Die USA haben Milliardenvermoegen konfisziert.

Hilfsgueter von UN und Rotem Kreuz werden selbstverstaendlich ins Land gelassen. Tatsaechlich produziert Venezuela die meisten Lebensmittel selbst. Der groesste Nahrungsmittelkonzern steht jedoch unter Kontrolle eine oppositionellen Oligarchen und sabotiert die Versorgung.

Lediglich die US "Hilfe" wird blockiert. Der neue Sonderbeauftragte Abrams wird bezichtigt, bei den schmutzigsten Kriegen in den 1980ern Waffen mit Lebensmitteln an die Todeschwadronen geliefert zu haben.

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