DAX+0,01 % EUR/USD+0,19 % Gold+0,16 % Öl (Brent)+0,57 %

3 Dinge, die das NVIDIA-Management später in diesem Monat angehen muss

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
13.02.2019, 16:00  |  594   |   |   

Der Grafikspezialist NVIDIA (WKN:918422) kündigte am 28. Januar enttäuschende Ergebnisse zum vierten Quartal an und ließ die Anleger wissen, dass der Umsatz eher bei 2,2 Milliarden US-Dollar liegen wird als den ursprünglich prognostizierten 2,7 Milliarden. Das Unternehmen senkte auch seine Bruttomargenprognose von 62,5 % auf 56 % (was nicht so schlecht ist, wie es scheint, wie ich hier gleich erklärte).

NVIDIA meldet seine vollständigen Zahlen (die auch die Prognose für das laufende Quartal beinhalten sollten) erst am 14. Februar. Heute werde ich drei Dinge diskutieren, die das Management auf der Telefonkonferenz ansprechen sollte, welche die Veröffentlichung der Ergebnisse begleiten wird.

Was ist der Plan, um den Verkauf von High-End-Gaming-GPUs zu beschleunigen?

In der Pressemitteilung von NVIDIA erklärte das Unternehmen, dass unter anderem „der Verkauf bestimmter High-End-Grafikprozessoren mit der neuen Turing-Architektur von NVIDIA geringer war als erwartet“.

Das Unternehmen behauptet, dass „[diese] Produkte einen revolutionären Leistungs- und Innovationssprung mit Echtzeit-Raytracing und [künstlicher Intelligenz] ermöglichen“. Einige Kunden hätten „ihren Kauf möglicherweise verzögert, während sie auf niedrigere Preise und weitere Demonstrationen der RTX-Technologie in realen Spielen gewartet haben.“

Die RTX-Technologie bezieht sich auf die NVIDIA-Suite von Technologien, die „Echtzeit-Raytracing und künstliche Intelligenz für eine ganz neue Art, Spiele zu erleben, vereint“.

In Anbetracht dessen ist eine Frage, deren Antwort die Investoren meiner Meinung sehr interessieren dürfte, diese: Wie sieht der Plan von NVIDIA aus, damit diese Kunden endlich dabei mitmachen?

In dem Aktionärsbrief, der die jüngste Gewinnwarnung begleitete, wies CEO Jensen Huang darauf hin, dass die tatsächlichen Verkaufspreise für High-End-GeForce-RTX-GPUs „über der Hersteller-Preisempfehlung“ lagen.

Die Fragen, die ich habe, sind also folgende: Was unternimmt NVIDIA, um die tatsächlichen Verkaufspreise dieser GeForce RTX-Karten näher an die Hersteller-Preisempfehlung heranzuführen, um die Nachfrage zu steigern? Wie wird das Unternehmen daran arbeiten, die Einführung von RTX bei wichtigen Spiele-Titeln zu beschleunigen?

Ist das der Tiefpunkt für das GPU-Geschäft?

Die Prognose von NVIDIA im Quartal lag bereits deutlich unter den Erwartungen. Dies spiegelt die Erwartung des Unternehmens wider, die Lieferungen von mittelgroßen Pascal-basierten Grafikkarten im Laufe des Quartals einzustellen, damit die Lagerbestände wieder sinken konnten.

Dabei wurde auch auf „sich verschlechternde makroökonomische Bedingungen, insbesondere in China“ hingewiesen, welche „die Verbrauchernachfrage nach NVIDIA-Grafikprozessoren beeinflusst haben“.

Darüber hinaus sagte NVIDIA, dass sein Rechenzentrums-GPU-Geschäft die Quartalsziele nicht erreicht habe, da „eine Reihe von Geschäften im letzten Monat des Quartals nicht abgeschlossen wurden, da die Kunden zu einem vorsichtigeren Ansatz übergegangen seien“.

Eine weitere wichtige Frage, auf die ich gerne die Antwort wüsste, ist also diese: Wird das erste Quartal den Tiefpunkt für das GPU-Geschäft darstellen, oder sieht NVIDIA einen länger andauernden Einbruch der Nachfrage nach seinen GPUs vor?

Wie teilt sich der Nachfragerückgang auf?

Die Umsatzprognose von NVIDIA wurde um 500 Millionen US-Dollar gekürzt. Das Unternehmen machte dafür die makroökonomische Schwäche in China verantwortlich, die dümpelnden Umsätze einiger High-End-Turing-GPUs und die Schwäche der Rechenzentrums-GPUs. Interessant wäre, wie viel jeder Faktor für den Verlust von 500 Millionen US-Dollar verantwortlich ist.

Anders ausgedrückt: Wie viel von diesem Fehlschlag lag außerhalb der Kontrolle von NVIDIA und was kann das Unternehmen in den kommenden Quartalen unternehmen? Je mehr Variablen im Einflussbereich von NVIDIA liegen, desto schneller würde ich eine Erholung erwarten.

Fazit für die Investoren

Für die NVIDIA-Aktionäre wird diese bevorstehende Verkündung der Ergebnisse von entscheidender Bedeutung sein, ebenso wie die Prognose, die das Unternehmen für das folgende Quartal abgibt. Wenn NVIDIA zeigen kann, dass das Schlimmste vorbei ist (oder fast vorbei), könnte das potenziell die Investoren zurück zur Aktie bringen. Wenn der Ausblick jedoch hässlich ist und es so aussieht, als gäbe es noch deutlich mehr Probleme, könnten die Aktien ihre jüngste Verlustserie noch eine Weile fortsetzen.

Bist du bereit, wie ein Profi zu investieren?

Profis schätzen nicht den richtigen Zeitpunkt ab, um zu kaufen oder zu verkaufen. Sie bauen Finanzmodelle, um den Wert eines Unternehmens zu errechnen und sie nutzen diese Modelle, um Schnäppchen zu jagen. Jetzt kannst du hinter den Vorhang blicken und sehen wie diese Modelle funktionieren. Im neuen Sonderbericht von The Motley Fool Deutschland bringt dir unser Geschäftsführer bei, wie man Finanzmodelle baut. Klick hier, um deine kostenlose Kopie zu sichern.

Seite 1 von 2

The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

Disclaimer für The Motley Fool GmbH Research Publikationen Hinweis: Auf diesen Seiten findest du Rechtshinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR (Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von The Motley Fool GmbH („The Fool“ nachher) bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig von dieser beobachtet wird.

Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

Rechtshinweis / Disclaimer Die Anlageempfehlungen von The Fool enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten („die Information“), die als zuverlässig gelten. The Fool hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Information keine Haftung. Etwaige unvollständige oder unrichtige Informationen begründen keine Haftung von The Fool für Schäden gleich welcher Art, und The Fool haftet nicht für indirekte und/oder direkte Schäden und/oder Folgeschäden. Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. The Fool, deren Anteilseigner und Angestellte übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Sollten wesentliche Angaben unterlassen worden sein, haften The Fool für einfache Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung von The Fool auf Ersatz von typischen und vorhersehbaren Schäden begrenzt. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von The Fool in verantwortlicher Stellung, z.B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind, oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten.

Zusätzliche Informationen für Kunden in den USA Die Anlageempfehlungen sind ein Produkt von The Fool. The Fool ist der Arbeitgeber oder Auftraggeber des jeweiligen Research Analysten, der den Report erstellt hat. Der Research Analyst ist keine mit einem US regulierten Broker-Dealer verbundene Person und unterliegt damit auch nicht der Aufsicht eines US regulierten Broker-Dealer.

Erklärung gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR sowie Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Bewertung Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das hier analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z.B. Discounted Cash Flow (DCF)-Modell, Terminal Multiple Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“ Modell oder ein ähnliche, häufige und weit verbreitete fundementale Bewertungsmethode.

Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglichen Industrieveränderungen, alternativen möglichen Zukünfte, Unternehmensstrategienergebnisse, Wettbewerbsdruck, usw. angepasst. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht als einzigen Punkt von Modell betrachtet, sondern eher die überlegt am wahrscheinlichsten Ergebniss der vielen möglichen zukünftigen Auswirkungen.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z.B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen.

Diese Analyse reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden.

Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen.

Die Ergebnisse der Analysen, sowie die Meinungen der Analysten, sind nicht vor der Veröffentlichung zu den analysierten Unternehmen offengelegt.

Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in dieser Finanzanalyse angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird.

Bedeutung der präsentierten Anlageempfehlungen Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung des Preises des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten.

Kauf: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren mehr als den passenden Index steigen wird. Halten: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren entweder weniger als den passenden Index steigen wird, oder stabil bleiben wird. Verkaufen:Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren fallen wird.

Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Motley Fool GmbH Wenn ein Analyst von Motley Fool über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt.

Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (Fool.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offen legen.

Das amerikanische Mutterunternehmen, The Motley Fool, LLC (kurz als „Fool US“ bezeichnet) kann auch Positionen von den Wertpapieren haben, die in unseren Artikeln erwähnt werden. Da wir kein nicht-öffentliches Wissen bezüglich der Positionen unseres Mutterunternehmens haben, werden die Positionen von Fool US auch nicht in unserem kostenlosen oder Premium-Content veröffentlicht. Fool US hat seine eigene Offenlegungsrichtlinien.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir unter zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Motley Fool:

- jede Aktie, die sie besitzen mindestens 10 volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht.

Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die:

- jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Motley Fool schreiben, mindestens 10 volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.
Wertpapier
NVIDIA


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel