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Recruiting Trends 2019 Digitalisierung der Human Ressources (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
21.03.2019, 11:45  |  284   |   |   
Eschborn (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/bilder -

- Persönlichkeit vs. Digitalisierung: Schafft die HR-Branche den
Spagat?

- Verdoppelung der Nutzung digitaler Auswahlsysteme durch
Unternehmen

- Employer Branding stark verbessert - eine Schulnote besser seit
letztem Jahr

- Diskrepanzen zwischen Trends und Realität in den Unternehmen

Human Resources ist die Branche, in der es auf Menschen und
Persönlichkeit ankommt. Das sagt schon der Name. Doch wie passt das
mit der zunehmenden Digitalisierung zusammen? Und welcher Punkt ist
wichtiger: Menschlichkeit oder Digitalisierung?

Die 17. "Recruiting Trends" Studie* des Centre of Human Resources
Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und
Erlangen-Nürnberg und des Karriereportals Monster belegt:
Digitalisierung und Menschlichkeit gehen Hand in Hand und bringen die
Branche weiter.

"Seit 17 Jahren erheben wir Daten zu den Recruiting Trends, was
uns die einmalige Möglichkeit gibt, die Entwicklung über Jahre hinweg
zu beobachten und echte Trends von kurzfristigen Moden zu
unterscheiden", so Prof. Dr. Weitzel, Studienleiter und Professor am
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg. "Bereits
seit mehreren Jahren stellen wir fest, dass die Digitalisierung mit
Themen wie Mobile Recruiting, Apps, Job oder Talent Recommender aber
auch professionelle Prozessgestaltung und Kennzahlen die
Personalverantwortlichen zunehmend in ihrem Alltag beeinflusst. Um
herauszufinden, was die zunehmende Digitalisierung für die HR-Branche
konkret bedeutet, haben wir in diesem Jahr intensiv nachgefragt und
glauben, dass wir mit den Ergebnissen erneut die Debatte bereichern
können", so Prof. Dr. Weitzel weiter.

Sylvia Edmands, Geschäftsführerin von Monster Deutschland,
Österreich und der Schweiz, ist überzeugt, dass es zukünftig um eine
neue Balance geht: "In einer zunehmend digitalen Welt muss sich auch
die HR-Branche digitalisieren, damit die Talentsuche noch einfacher,
schneller und passender gestaltet werden kann. Dennoch ist ein
Bewerbungsprozess etwas sehr Persönliches. Die Kandidaten möchten
nicht auf einen gut strukturierten Lebenslauf reduziert werden. Der
Faktor Mensch soll und kann hier nicht ausgeschaltet werden. Bei der
Digitalisierung der Branche ist es daher wichtig zu beobachten,
welche Wünsche und Bedürfnisse die Kandidaten haben, um sich nicht im
Digitalisierungsdschungel zu verirren. Die beidseitige Beleuchtung
der Recruiting Trends Studie - von Seite der Unternehmen aber auch
der Kandidaten - zeigt, dass es hier noch Diskrepanzen gibt."

DIGITALER FORTSCHRITT - GAP ZWISCHEN THEORIE UND PRAXIS

Eines der digitalen Themen, das sich seit Jahren positiv
entwickelt, ist das mobile Recruiting per Smartphone. Dies ist sowohl
für Kandidaten als auch Unternehmen von Bedeutung, wobei Unternehmen
dem Thema einen deutlich höheren Stellenwert zuordnen als die
Kandidaten: Während 84,6 Prozent der Top-1.000 Unternehmen sagen,
dass Mobile Recruiting zukünftig immer wichtiger sind - und sogar 100
Prozent der IT-Unternehmen, bestätigen dies nur 60,9 Prozent der
Kandidaten. Ein möglicher Grund dafür ist, dass mobile Bewerbungen
bei den Kandidaten längst angekommen sind - schon heute gibt ein
Viertel der Kandidaten an, sich häufig über das Smartphone zu
bewerben. Der wichtigste Grund dafür: 50,8 Prozent finden, dass die
mobile Bewerbung Zeit spart und dadurch effizienter ist. Damit einher
geht auch, dass Unternehmen ihre Karriereinhalte mobil optimieren
müssen. Darauf legen sieben von zehn Kandidaten Wert. Für 7,8 Prozent
der Kandidaten stellt das Fehlen einer für mobile Endgeräte
optimierten Bewerbungsalternative einen Grund dar, sich bei dem
Unternehmen gar nicht zu bewerben. D.h. sie weichen auch nicht auf
einen Desktop PC aus. 70,2 Prozent der Kandidaten schätzt außerdem
Apps zur Stellensuche oder um sich über das Unternehmen zu
informieren (67,0 Prozent). Auch erweiterte Funktionen wie direkte
Kontaktmöglichkeit oder Statusberichte zum Bearbeitungsstand der
Bewerbung werden von mehr als der Hälfte der Befragten begrüßt.

Als eines der wichtigsten digitalen Zukunftsthemen wird das Thema
Maschinenlesbarkeit von Stellenanzeigen gehandelt. 90,9 Prozent der
Unternehmen sehen darin die wichtigste Eigenschaft einer
Stellenanzeige, um in fünf Jahren in Suchmasken wie Google Job Search
zu erscheinen oder um von Job-Recommendern gefunden und verarbeitet
werden zu können. Ein wichtiges Thema, denn sieben von zehn
Unternehmen (Top-1.000 und IT) gehen davon aus, dass Job-Recommender
zukünftig immer häufiger zum Einsatz kommen werden. Auch fünf von
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