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Wirtschaftlichen Tabu-Themen im Dienste der Pseudo-Ökonomie?

Gastautor: Dr. Viktor Heese
04.07.2019, 11:58  |  293   |   |   

Nicht nur Andersdenke spüren, wie in Deutschland politische Korrektheit die Oberhand gewinnt. Auch die Wirtschaftsanalyse wird hierfür heute missbraucht. Kein Wunder, wenn selbst Naturwissenschaften (Genderforschung, Klimawandel) ideologisiert werden. Der Grund ist: Forscher und Wissenschaftler sind ökonomisch abhängig oder wollen Karriere machen. Früher hätten sie gefürchtet „Gefälligkeitsstudien“ zu produzieren. Heute, wo die Mehrheit einknicke, geht so etwas. Nur gelegentlich erinnern ausländische und alternative Medien an die Pseudo-Ökonomie solcher „wissenschaftlichen“ Extrakte. Keine Master- oder Doktorarbeit wagt(e) sich (wohl) das Thema aufzugreifen, Verlage werden unter Druck gesetzt (Sarrazin). Deutschland ist kein Lander der Dichter und Denker mehr. Ihm fehlen „Helden“ nicht allein in der Politik, sondern auch in seiner alten Königsdisziplin, dem schöpferischen Denken. 

Tabu-Themen: Was gehört dazu? Wie erkennt man sie? Wer finanziert die „Studien“?

Die untere Aufzählung kann nur als die Spitze des Eisberges angesehen werden. Neben alten und neuen Makrothemen mit hohem Abstraktions- und Diskussionsgehalt, wie der Euro-Rettung, Target 2 oder aktuell die Neue Seidenstraße (angeblich „gefährliches Projekt“)

Generell zählen zu den Tabu-Themen nach dem Verständnis des Autors, Sachverhalte die weitgehend verschwiegen (z.B. Migrationskosten), vertuscht (z.B. das „populistische“ Osteuropa zockt die Alt-EU ab) oder von „den schädlichen ökonomischen Nebenwirkungen“ (z.B. Grenzkontrollen sind vernichtend teuer) begleitet werden. Oftmals treten zudem Missbrauchsformen in verschiedenen Dosierungen auf. 

Zu den Autoren der Studien, Expertisen und gesteuerten Umfragen zählen die zahlreichen „unabhängigen“ Forschungsinstitute (DIW), Zentralen für politische Bildungen, Analysestellen der Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände,  Kirchen sowie private (Bertelsmann) und halbstaatliche Stiftungen (SPD-nahe Friedrich Ebert Stiftung) und last but not least potente Privatpersonen (Soros & Co.). Auch politische korrekte Systemmedien oder Portale (Correctiv) mischen hier kräftig mit. Obige Adressen finanzieren sich nicht über den Verkauft ihrer „Analysen“ (wer würde diese kaufen?), sondern werden mit öffentlichen Geldern über Zuwendungen (Staat, EU, NATO) und einem undurchsichtigen Netz von Spenden am Leben gehalten. Die knappen Jahresberichte machen über die Einnahmen und Ausgaben nur rudimentäre Angaben und loben breit ihr Tätigkeitsspektrum. 

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