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Cannabis Report: CannTrust kommt nicht zur Ruhe, neuer Anlauf in New Jersey
Foto: Eric Limon - 123rf Stockfoto

Cannabis Report CannTrust kommt nicht zur Ruhe, neuer Anlauf in New Jersey

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Nachrichtenquelle: Shareribs
13.08.2019, 15:58  |  679   |   
Toronto 13.08.2019 - CannTrust hat zum Wochenauftakt einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Health Canada hat neue nicht lizenzierte Anbauräume gefunden. In New Jersey könnte ein neuer Anlauf zur Legalisierung kommen.

Für den kanadischen Cannabisproduzenten CannTrust hören die Probleme nicht auf. Das Unternehmen musste kürzlich 12 Tonnen Cannabis vom Markt nehmen, nachdem Health Canada, nach einem Hinweis eines ehemaligen Mitarbeiters von CannTrust, nichtlizenzierte Anbauräume bei CannTrust feststellte. In der Folge sackte die Aktie massiv nach unten und zog die Branche mit sich.

Am Montag kam es nun zu neuerlichen Verlusten. CannTrust sackten in Toronto um knapp ein Drittel ab, nachdem Health Canada mitteilte, dass die Produktionsstätte des Unternehmens in Vaughan, Ontario gegen eine Reihe von Regeln verstoßen habe. So habe CannTrust fünf Räume von Betriebs- zu Lagerräumen umgebaut, eine unzureichende Qualitätssicherung eingerichtet, die Betriebsabläufe nicht eingehalten, sowie Dokumente nicht rechtzeitig eingereicht.

Der amtierende CEO Robert Marcovitch sagte, dass man unabhängige Berater beauftragt habe, um einige der Anmerkungen von Health Canada zu bearbeiten. Man wolle sich darauf konzentrieren, die Ursache für die Verfehlungen herauszufinden und das Unternehmen schnellstmöglich wieder in Einklang mit den Regularien bringen.

Bereits am Freitag wurde bekannt, dass die Wirtschaftsprüfer von KPMG den Jahresabschluss und den Zwischenbericht nicht genehmigt hatten, da innerhalb des Unternehmens neue Informationen bekannt wurden.

New Jerseys Gouverneur will doch noch Cannabislegalisierung

Vor einigen Monaten ist die Legalisierung von Cannabis in New Jersey gescheitert. Der Gouverneur, der sich im Vorfeld für den Schritt stark gemacht, ist dann aber an den mangelnden Mehrheiten und den unterschiedlichen Vorstellungen der Gesetzgeber gescheitert.

Offenbar hat sich die Stimmung in dem Bundesstaat gedreht. Gouverneur Phil Murphy und Senatspräsident Stephen Sweeney haben in den letzten Tagen mitgeteilt, dass man weiterhin offen für die Legalisierung von Cannabis noch in diesem Jahr sei.

New Jerseys Regierung war in den vergangenen Monaten immer wieder unter Druck geraten, nachdem unter anderem in Illinois die Legalisierung von Cannabis erfolgte und New York zumindest die Entkriminalisierung umsetzen konnte. In New Jersey hat derweil vor allem der Senat in der Vergangenheit gegen sich gegen die Legalisierung gestellt, was sich nun aber zu ändern scheint.



Alle Welt schaut bei der Legalisierung von Cannabis auf den kanadischen Markt. Die Erwartungen sind hoch, vor allem im Hinblick auf eine mögliche kommende Legalisierung in den USA. Kanadische Unternehmen haben jetzt nämlich bereits die Möglichkeit, sich dementsprechend zu positionieren.

Lesen Sie dazu auch das jüngste Cannabis-Special zum deutschen Cannabismarkt: https://bit.ly/2Z2Shbf

Aber auch diesseits des Atlantiks ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland seit mehr als zwei Jahren legal und die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen. Die Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ), die sich demnächst in AMP German Cannabis Group umbenennt, konzentriert sich auf den deutschen Markt für medizinischen Cannabis, der bis zum Jahr 2024 auf mehr als eine Million Patienten anwachsen könnte. 

Chinook betreibt in Erfurt die 100%ige Tochtergesellschaft AMP Alternative Medial Products GmbH, die lizenzierten kanadischen Cannabisproduzenten den Zugang zum deutschen Markt ermöglicht. Die EU-GMP-Zertifizierung stellt für die kanadischen Produzenten eine große Hürde dar, bei deren Überwindung AMP unterstützt und sich somit gute Lieferverträge sichern dürfte. Derzeit führt das Unternehmen für Pure Life Cannabis Corp eine Analyse nach Good Manufacturing Practice der Europäischen Union (EU-GMP) durch. Bei positivem Ausgang will man Liefervereinbarungen über bis zu 1.200 Kilogramm im ersten Produktionsjahr unterzeichnen.

Der CEO von AMP Alternative Medical Products Alex Blodgett hat sich kürzlich in einem Interview mit dem Kollegen Joe Brunner von SmallCap-Investor zusammengesetzt


Quelle: www.youtube.com/watch?v=KPLtnt-i8GE

Chinook kann also ein lukratives Geschäftsmodell vorweisen, in dem Cannabis zu günstigen Preisen aus Kanada bezogen wird und mit hohen Margen an Großhändler weiterverkauft wird. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Beteiligungen im Wert von rund 1,3 Mio. Euro ist die aktuelle Bewertung von 1,7 Mio. Euro als äußert günstig anzusehen.

Am 12. Juni teilte Chinook mit, dass man eine Privatplatzierung in Höhe von 1,5 Mio. CAD erfolgreich abgeschlossen habe. CEO Alex Blodgett teilte mit, dass die Serie A-Finanzierung deutlich überzeichnet war. Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2WCi4Gw

Chinook positioniert sich mit seiner Tochtergesellschaft AMP hervorragend für den deutschen und letztlich auch den europäischen Markt. Der President von Chinook und Geschäftsführer von AMP, Dr. Stefan Feuerstein, war unter anderem Geschäftsführer der IIC, einer Investmentgesellschaft für Ostdeutschland, sowie der Thüringer Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft. Dr. Feuerstein ist in der Region also gut vernetzt, was einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil darstellt.

Die Aktie von Chinook ist auf Tradegate und auch in Stuttgart handelbar.

Es wird erwartet, dass die Europäische Union in einigen Jahren medizinisches Cannabis legalisieren könnte. In der Folge entstünde der mit Abstand größte Markt für medizinische Cannabisprodukte. Etablierte Anbieter dürften dann zu den größten Gewinnern gehören. Mehr zu Chinook Tyee Industry Ltd. (WKN:A12DYZ) lesen Sie hier: https://bit.ly/2JV0git


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