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20.08.2019, 08:15  |  346   |   |   

Marktüberblick

Die neue Börsenwoche startete mit einem starken Kursgewinn für den Deutschen Aktienindex. Zum Xetra-Handelsende notierte der DAX mit einem Kursplus von 1,32 Prozent bei 11.715,37 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 2,75 Mrd. Euro. Auch die restlichen umsatzstarken Indizes in Europa legten zum Wochenbeginn ordentlich zu. Der EuroStoxx50 schloss mit einem Kursgewinn von 1,20 Prozent bei 3.369,19 Zählern. Am Montag fand der Monatsbericht der Deutschen Bundesbank starke Beachtung. Die Bundesbank geht davon aus, dass die Konjunktur im Sommer weiter schwunglos bliebt und die gesamtwirtschaftliche Leistung erneut leicht zurückgehen könnte. Somit rechnet die Bundesbank im dritten Quartal mit einem sinkenden deutschen BIP. Ein Ende des Abschwungs für Deutschlands Wirtschaft wäre noch nicht erkennbar, so die „Buba“. Somit läge eine „technische Rezession“ vor. Die Ursachen dafür sind neben dem Brexit auch im USA-China-Handelskonflikt zu suchen. China ist Deutschlands bester Kunde und gerade im Automobilmarkt belastet der Wandel in China hin zur Elektromobilität. Gerade im Rahmen des Handelskonflikts wiesen die jüngsten chinesischen Konjunkturdaten auf eine zunehmende Schwäche hin. Da kommen Peking die Proteste in der ehemalig britischen kronkolonie Hongkong sehr ungelegen. Gerade jetzt könnte es sich China wohl nicht leisten, eine sehr harte Haltung gegenüber den Demonstranten in Hongkong an den Tag zu legen. Viele chinesische Unternehmen mit einem hohen Staatsanteil sind an der Börse in Hongkong in Form von „H-Aktien“ und „Red-Chips“ gelistet. Auf diese Weise können internationale Investoren in diesen Wertpapieren anlegen und somit für höhere Liquidität sorgen. Sollte man nun am Status der Sonderwirtschaftszone in Hongkong rütteln, so könnte dies Auswirkungen auf die gesamte asiatische Börsenstruktur haben. Obendrein sollte man Taiwan auf der Uhr haben, denn dort wird bald gewählt. China betrachtet Taiwan weiterhin offiziell als abtrünnige Provinz. Da die USA Taiwan unterstützen ist hier weitere Ärger zwischen Peking und Washington vorprogrammiert. Für Lösungen im Handelskonflikt, so sie denn tatsächlich bis zur nächsten US-Wahl tatsächlich gewollt sind, wird es folglich nicht einfacher. An der Wall Street unterdessen fand die Fortsetzung der starken Erholungsbewegung vom Freitag statt. Die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 brachten nochmals starke Kursgewinne durch die Schlussglocke.

Am heutigen Dienstag werden nicht sehr viele volkswirtschaftliche Daten erwartet. Bereits am Morgen um 08:00 Uhr wurden deutsche Erzeugerpreise für den Juli publiziert. Im weiteren Verlauf des Vormittags wird um 11:00 Uhr die Juni-Bauleistung für die Eurozone ausgewiesen und um 12:00 Uhr die Trendumfrage von CBI mit den Aufträgen für Großbritanniens Industrie im August. Nach dem US-Börsenschluss werden noch die wöchentlichen API-Rohöllagerbestandsdaten veröffentlicht. Von der Unternehmensseite berichten unter anderem die US-Konzerne Home Depot, Kohl´s, La-Z-Boy, TJX Companies, Cree und Toll Brothers von ihren aktuellen Quartalsergebnissen.



Ausblick DAX

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte gaben sich am Dienstag noch recht uneinheitlich. Die US-Futures wiesen am Morgen allesamt nur leichte Kursgewinne auf. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 11.700 bis 11.725 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex startete mit einem Kursgewinn in die neue Börsenwoche und beendete den Xetra-Handel mit einem Plus von 1,32 Prozent bei 11.715,37 Punkten. Ausgehend vom Zwischenhoch des 09. August 2019 bei 11.865,63 Punkten bis zum Jahrestief des 15. August 2019 bei 11.266,48 Punkten, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände fänden sich bei den Marken von 11.866 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 11.953/12.007/12.094/12.236 und 12.323 Punkten. Die Unterstützungen kämen bei 11.637/11.566/11.495/11.408 und 11.266 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 11.179/11.125/11.038 und 10.896 Punkten in Betracht.


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