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Cannabis Report: Nordamerikas Marktvolumen in fünf Jahren bei 47 Mrd. USD Cannabis Report: Nordamerikas Marktvolumen in fünf Jahren bei 47 Mrd. USD
Foto: Tyson Anderson - 123rf Stockfoto

Cannabis Report Nordamerikas Marktvolumen in fünf Jahren bei 47 Mrd. USD Cannabis Report: Nordamerikas Marktvolumen in fünf Jahren bei 47 Mrd. USD

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Nachrichtenquelle: Shareribs
03.09.2019, 18:30  |  453   |   
New York 03.09.2019 - Die Analysten von Prohibition Partners haben ihren jüngsten Marktbericht zum Cannabismarkt veröffentlicht. Dort geht man davon aus, dass der Markt in nur wenigen Jahren ein Volumen von mehr als 47 Mrd. USD erreichen wird.

Die Legalisierung von Cannabis in Kanada hat den Fokus der Branche auf das Land gerichtet. Erstmals sind umfangreiche Forschungsarbeiten möglich, kann der Schwarzmarkt in einem ganzen Land bekämpft werden und staatlich regulierter Export umgesetzt werden.

Das weitaus größere Marktpotential sieht die Branche aber in den USA. Bereits heute ist dieser Markt der Profitabelste weltweit. Allerdings fehlt es an einer rechtlichen Sicherheit auf Bundesebene, bedingt durch die starken Unterschiede zwischen den Bundesstaaten und vor allem die fehlende Legalisierung auf Bundesebene.

Das Potential des US-Marktes wird bis zum Jahr 2024 bei rund 44 Mrd. USD gesehen. Dabei dürfte die Legalisierung von medizinischem Cannabis, die bislang in 33 US-Bundesstaaten erfolgt ist, den Markt auf einem deutlich höheren Niveau halten, als jenen von recreational Cannabis. Mit fortschreitender Legalisierung von Cannabis dürfte sich dies jedoch ändern und rund 50 Prozent des Volumens auf die jeweiligen Märkte entfallen.

Daragh Anglim von Prohibition Partners teilte mit, dass der legale Markt in fünf Jahren ein wesentlich größeres Volumen als die erwarteten 47,3 Mrd. USD haben könnte. Dies wird aber verhindert durch den Fortbestand des Schwarzmarktes, der vor allem in Kanada überleben dürfte.



Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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