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Wirecard-Aktie: Nach FT und Handelsblatt jetzt ein SZ-Drama?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
06.12.2019, 09:08  |  2262   |   |   

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) hat in den vergangenen Wochen und Monaten wirklich viel durchgemacht. Ausgehend von mehreren kritischen Berichten, die zu Beginn des Jahres den DAX-Aufsteiger ordentlich aufgewirbelt haben, konnte sich die Aktie zunächst erholen.

Doch auch zum Herbst diesen Jahres kamen weitere Vorwürfe über bilanzielle Unregelmäßigkeiten auf, wobei der Fokus von Singapur inzwischen auf Dubai und Irland gerückt ist. Nichtsdestoweniger blieben die Vorwürfe weitgehend ähnlich und ein Teil der Anschuldigungen ist noch immer nicht vom Tisch. Allerdings soll eine Sonderprüfung ein für alle Mal mit diesen Neuigkeiten aufräumen.

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Neben der Financial Times hat im November auch das Handelsblatt mit einer weiteren Neuigkeit für Aufregung gesorgt, als plötzlich ein fehlendes Testat für das Geschäftsjahr 2017 in der Region Singapur angeprangert worden ist. Sprich, der Region, in der die Causa Wirecard ihren Ursprung genommen hat. Und auch in dieser Woche reiht sich mit der Süddeutschen Zeitung wohl eine weitere renommierte Tageszeitung in diesen Kreis ein. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren diesbezüglich wissen müssen:

Darüber berichtet jetzt die SZ

Wie die Süddeutsche Zeitung am Donnerstag dieser Woche titelt, könnte es weitere Unregelmäßigkeiten im Geschäftsgebaren des DAX-Konzerns geben. Im Fokus dieses Berichts stünden dieses Mal die geschäftlichen Beziehungen zur Banc de Binary, einem Optionsanbieter aus Israel, dessen geschäftlicher Sitz sich in Zypern befindet.

Demnach habe dieser seinen Betrieb aufgrund eines Lizenzverlusts zu Beginn des Jahres 2017 eingestellt, allerdings in den Büchern von Wirecard weiter existiert. Zumindest seien weitere Transaktionsvolumina unter diesem Namen bis Ende des Geschäftsjahres 2017 verbucht worden, so die Süddeutsche Zeitung, was an dieser Stelle erneut den Verdacht von Scheinumsätzen und bilanziellen Unregelmäßigkeiten wecken könnte.

Auch wenn das an dieser Stelle womöglich ein weiteres Kapitel und einen neuen Kritiker bedeuten könnte, sind diese Vorwürfe allerdings alles andere als neu. Die bisherigen Erkenntnisse der SZ beruhen eher auf den bisherigen kritischen Berichten und insbesondere auf vermeintlichen Insider-Dokumenten, die als Quelle dienten, die jedoch von Wirecard als nicht authentisch und teilweise sogar als manipuliert und gefälscht bezeichnet worden sind. Teilweise handelt es sich bei diesen neuen Schlagzeilen daher wohl um alte Kamellen, die an dieser Stelle als neu verkauft werden sollen. Ein Grund, weshalb die Aktie von Wirecard in diesen Tagen nicht sonderlich stark reagiert.

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