Top-Aktien für 2020

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
01.01.2020, 06:00  |  30145   |   |   

Caio Reimertshofer: Walt Disney

Die Aktie, die ich im neuen Jahr 2020 besonders beobachten werde, ist die von Walt Disney (WKN: 855686). Nicht nur, weil ich die Marke Disney für besonders wertvoll halte und diese mag, nein, auch weil Disney es versteht, mit seinen Lizenzen wunderbar Cross-Selling zu betreiben und damit Milliardenumsätze scheffelt.

Neben den gängigen Umsatzbringern wie Themenparks und Kinofilmen, kommt nun ein Bereich dazu, der wohl aktuell unterbewertet sein könnte. Mit Disney+ als Streaming-Plattform möchte der Konzern bis zum Jahr 2024 zwischen 60 und 90 Mio. Nutzer erreichen.

Bereits jetzt (Mitte Dezember) hat das House of Mouse um die 20 Mio. Nutzer, kurz nach Start der Plattform! In 2020 werden weitere Regionen, wie beispielsweise Deutschland, folgen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dynamik hier weiterentwickelt.

Caio Reimertshofer besitzt keine Aktien von Walt Disney.


Robin Gey: Fresenius

2020 könnte das Comeback-Jahr von Fresenius (WKN: 578560) werden. In den vergangenen drei Jahren hatte der deutsche Gesundheitskonzern mit einigen Problemen zu kämpfen. Die Aktie geriet daraufhin deutlich unter Druck, konnte sich im vergangenen Jahr jedoch wieder fangen.

Mittlerweile scheinen die gröbsten Probleme vom Tisch zu sein. Die geplatzte Akorn-Übernahme ist Geschichte und Fresenius erwartet bis 2023 pro Jahr wieder ein organisches Gewinnwachstum im hohen einstelligen Bereich. Bei einem aktuellen KGV von rund 14 und einer Dividendenrendite von 1,6 % erscheint mir Fresenius als sehr interessanter Wert für langfristige Anleger im kommenden Jahr.

Robin Gey besitzt Aktien von Fresenius.  


Stefan Naerger: Facebook

Genau vor einem Jahr war Tesla (WKN: A1CX3T) mein Favorit. Aus meiner Sicht war das ein glatter Volltreffer. Danke, Elon! Für 2020 habe ich allerdings eine andere Top-Aktie im Sinn. Denn das erste Jahr im neuen Jahrzehnt könnte für die Facebook (WKN: A1JWVX)-Aktie zum Jahr der Entscheidung werden.

Aber ist Facebook eigentlich noch „cool“ genug? Eindeutig ja! Schließlich verfügt Facebook nicht nur über die hauseigene Kommunikationsinfrastruktur, sondern auch noch über die Megaplattformen WhatsApp und Instagram. Bis 2030 soll das Gesamtpaket etwa 5 Milliarden Nutzer auf sich vereinen.

Mit dieser gigantischen Nutzermasse könnte man einiges bewegen. Zum Beispiel das Geld der Nutzer, sofern man sich kurzerhand als Bank betätigt. Die Ankündigung, mit der eigens entwickelten Kryptowährung Libra in diese Richtung vorzustoßen, könnte auf entsprechende Pläne hindeuten. Spannend!

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