Vorteile ganzheitlicher Online-Warenwirtschaftssysteme. Im Interview mit dem Experten und JTL Servicepartner Stefan Falk aus Wörnitz.

Gastautor: Rainer Brosy
27.07.2020, 10:34  |  2764   |   |   

Thema

Vorteile ganzheitlicher Online-Warenwirtschaftssysteme. Im Interview mit dem Experten und JTL Servicepartner Stefan Falk aus Wörnitz.

 

Seit über 14 Jahren ist Stefan Falk in der Optimierung von Geschäfts-Prozessen aktiv. Stefan Falk unterstützt Unternehmen und selbständige Online-Händler dabei, ihre Prozesse mit dem passenden Warenwirtschaftssystem zu optimieren und zu automatisieren, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren können. Seit 2017 ist er JTL Servicepartner.

 

Bild: Interviewpartner Stefan Falk. Bildquelle: Stefan Falk / www.stefanfalk.com

 

Welche Funktionsbereiche sollte ein gutes Warenwirtschaftssystem umfassen?

 

Ein gutes Warenwirtschaftssystem sollte die grundlegenden Anforderungen erfüllen. Meistens sind dies: Kundenstammdaten, Artikelstammdaten, Lieferantenstammdaten, Ausgangsrechnungen, Eingangsrechnungen und eine Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware wie z. B. DATEV.
Da jedes Geschäft und jede Branche unterschiedliche Anforderungen haben, ist es auch fast nicht möglich eine allgemeine Einstufung in „gut“/“nicht-so-gut“ von einem Warenwirtschaftssystem zu machen. Ein Warenwirtschaftssystem ist dann gut, wenn es die allermeisten Anforderungen abdeckt und darüber hinaus ermöglicht, die fehlenden Funktionen mit möglichst wenig Aufwand zu ergänzen. Deshalb gibt es auch nicht die eine, ideale Software, die jeder verwenden sollte. Um das beste System für den eigenen Gebrauch zu finden, ist es äußerst wichtig eine genaue Anforderungsanalyse zu machen. Dadurch kann die beste Option für das eigene Geschäft viel leichter gefunden werden und vor allen Dingen hohe unvorhersehbare Kosten vermieden werden.

 

Wie funktioniert die Einführung eines Warenwirtschaftssystems? Wie können Unternehmen im laufenden Betrieb das bereits bestehende WaWi wechseln?

 

Die Einführung eines Warenwirtschaftssystems hängt sehr stark davon ab, ob vorher schon ein Warenwirtschaftssystem im Einsatz war oder nicht.

 

Wenn noch kein Warenwirtschaftssystem eingesetzt wurde, dann ist es meistens einfacher ein neues einzuführen, weil Prozesse erstmals definiert werden, die mit dem neuen System in Einklang sind. Auch wenn von der gut bewehrten Excel-Tabelle auf ein Warenwirtschaftssystem gewechselt wird, ist der Paradigmenwechsel für die meisten Beteiligten irgendwie logisch und wird leichter akzeptiert.

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Rainer Brosy (B.Eng.) ist seit 10 Jahren Geschäftsführer einer Digital-Agentur und führt gerne Interviews mit Köpfen aus der Businesswelt.

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