MDAX GRENKE im STURM - Wirecard weht nach und macht es leichter...

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
16.09.2020, 09:04  |  478   |   |   
MDAX | GRENKE im STURM - Wirecard weht nach und macht es leichter...

Die GRENKE AG (ISIN: DE000A161N30) im Visier der Shortseller - und das durch dieselbe "Gruppe" initiiert, die bereits 2016 unter dem Namen Zatara bei Wirecard Fehlverhalten aufdeckte - jetzt als Viceroy Research. Seit Wirecard ist die Verunsicherung groß, die Bereitschaft erst mal wesentlich höher unreflektiert Vorwürfe des Betruges als Anlass zum Ausstieg aus einer Aktie zu nutzen.

Aktuell ist der Deutsche MDAX-Wert Grenke Leasing "betroffen" oder "entlarvt" - vor wenigen Tagen wurde NIKOLA, eine reine Storyaktie mit Multimilliardenbewertung und Null Umsatz in Bausch und Bogen als "nullwertig" dargestellt; relativ leicht, da das Unternehmen zwar namhafte Partner, große Pläne hat und in der Aufbauphase ist, aber halt die Zukunft gehandelt wird (Chronologie des NIKOLA-Kampfs mit dem "Bericht" des Hindenburg Research). Und jetzt Grenke - aus der gleichen "Branche" wie Wirecard, Finanzdienstleistung, was derzeit ja bereits einen Pauschalverdacht verursachen könnte. Und dann ein Bericht, veröfffentlicht am 14.09.2020 nach Börsenschluss, so das am 15.09., also gestern, die Märkte reagieren konnten - und das haben sie getan: Mit einem Tagestief von 39,34 EUR und einem Schlussstand von immerhin noch 44,78 EUR, nach dem Vortagsschluss von 55,05 EUR (alle Frankfurt) eine klare Aussage. Der Viceroy-Report hat getroffen und bis dieser seziert, bewertet und möglicherwiese die Reaktion der beschuldigten Grenke "verarbeitet" ist, wird die Aktie wohl hochvolatil bleiben. Mit hohem Risiko auf weiteren Kursverfall sofern sich die Vorwürfe bestätigen sollten, die Viceroy - "Viceroy Research LLC are an investigative financial research group registered in Delaware, USA." erhoben hat. UND HEUTE WEITER KRÄFTIG RUNTER MIT DER AKTIE.

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Worum geht es konkret?

Die Grenke AG habe falsche, also zu hohe Liquiditätszahlen/Kassenbestände ausgewiesen in ihren Bilanzen - hier geht es wohl auch um Bilanzierungsmaßstäbe/-grundsätze. Welches Geld gehört wem im Laufe eines Leasinggeschäfts.  Weiterhin seien überteuerte, nicht marktgerechte Preise für Beteiligungen gezahlt worden, die von verbundenen Unternehmen übernommen worden seien. Dadurch sei die Bilanz aufgebläht, der Gewinn erhöht worden und so ein Gewinn suggeriert worden, der so nie erwirtschaftet worden sei. Die Bilanz sei durch Scheingeschäfte aufgebläht worden, um so mehr Umsatz zu suggerieren, als wirklich erzielt worden sei.Die Bank-Geschäfte der Grenke Tochter dienten der Geldwäsche und die Lizenz für Bankgeschäfte sei aufgrund der betrügerischen Geschäfte gefährdet - was für Grenke natürlich ein GAU wäre. Die Flut de rVorwürfe geht dann auch noch in den Kryptowährungsbetrug und nicht genehmigte Geschäftstätigkeiten - erinnert in der Vielfalt der Vorwürfe an Wirecard. Bei Wirecard führte die Vielfalt der Vorwürfe dann dazu, das durch das Widerlegen einzelner, "Randvorwürfe", wie die angeblich genehmigungswidrigeTätigkeit in Brasilien, Wirecard auich die anderen Vorwürfe zweifelhaft machen konnte.

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