Wirecard! EY verhöhnt Investoren und Anleger

Gastautor: Daniel Saurenz
16.09.2020, 11:34  |  197   |   |   

Stellen Sie sich vor, Sie haben bei Wirecard als Investor, als Anleger investiert unter anderem deshalb, weil Ihnen EY jahrelang Grund gab, an das Unternehmen zu glauben. Dann kommt der Wirtschaftsprüfer, der nichts bemerkte und erklärt Ihnen, dass er eigentlich alles aufdeckte. Fühlen Sie sich verhöhnt? Zurecht! Finden Sie dies schäbig? Vermutlich! Wir sind sprachlos, wie dreist EY agiert. Doch die Nummer ist durchschaubar und für jede PR-Abteilung ein Beispiel, wie man es nicht machen darf. Hier die Geschichte. Wir liefern derweil lieber Mehrwert, diesmal zu Inditex. Schauen Sie heute auf die Zahlen. Wir haben die Aktie gestern! long ins Tradingdepot genommen? Warum? Wegen H&M. So agieren wir, so liefern wir Gewinne für unsere Anleger. Hier die gesamte mail von gestern. Wer uns testen mag – hier sind wir zu finden

 

Von Dienstag früh:

Liebe Abonnenten,

 

Die Corona-Krise hat die Bekleidungshersteller hart getroffen. Die Innenstädte waren zunächst geschlossen, dann leer und wer kaufen konnte, hat es sich zwei mal überlegt, denn für Job oder Reise brauchte man erstmal keine neue Garderobe. Das sieht man natürlich auch am Kurs der Aktien wie H&M oder Inditex (Zara ). H&M gab am heutigen Dienstag einen Ausblick auf das vergangenen Quartal und rechnet mit einem Gewinn. Die Branche hat die Trendwende möglicherweise vollzogen. Wir setzen daher auf Inditex und kaufen einen Turbo-Bull UU3KCZ mit Limit 4,45 Euro und 450 Stück ins Tradingdepot. Der Trade hat dabei einen mittel-bis langfristigen Horizont.

 

DPA-AFX zu H&M:

 

Der schwedische Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) rechnet bereits für das abgelaufene dritte Geschäftsquartal (bis Ende August) wieder mit schwarzen Zahlen im operativen Geschäft.

 

Nach vorläufigen Ergebnissen kommt der Konzern auf einen Vorsteuergewinn von rund 2 Milliarden Schwedischen Kronen (192 Mio Euro), wie er am Dienstag in Stockholm mitteilte. Insgesamt gelinge die Erholung in der Corona-Krise bei H&M besser als erwartet, hieß es.

 

Die Kollektionen seien bei den Kunden gut angekommen, teilte der Konzern weiter mit. Zudem habe H&M in der Pandemie schnelle Entscheidungen getroffen und auf eine starke Kostenkontrolle geachtet.

 

Dennoch bekamen die Schweden die Folgen der Pandemie auch im dritten Geschäftsquartal zu spüren. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 50,9 Milliarden Schwedische Kronen. In den jeweiligen Landeswährungen belief sich der Rückgang auf 16 Prozent. Im zweiten Quartal war der Umsatz im Jahresvergleich noch um die Hälfte eingebrochen. Zu Beginn des Quartals seien noch etwa 900 der insgesamt über 5000 zum Konzern gehörenden Läden vorübergehend geschlossen gewesen, hieß es in der Mitteilung. Bis Ende August sei diese Zahl auf gut 200 Filialen geschrumpft. Seine ausführlichen Zahlen für das dritte Quartal will H&M am 1. Oktober veröffentlichen.



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