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     259  0 Kommentare Nel, Plug Power und Co. – Wasserstoff diversifizieren!

    Börse_DAX_Bär_SymbolIn der vergangenen Woche meldete der französische Autobauer Renault eine Kooperation mit dem amerikanischen Plug Power zur Entwicklung von wasserstoffbetriebenen leichten Nutzfahrzeugen. Daimler treibt gemeinsam mit Linde die Betankungstechnik für wasserstoffbetriebene Lkw voran. Mit dem Indexzertifikat auf den Global Hydrogen Index II (WKN HVB5H2)  können Anleger am globalen Wasserstoff-Boom teilhaben.

     

    Wasserstoffaktien zeigte in der jüngsten Vergangenheit eine überdurchschnittliche starke Entwicklung. Rund um den Globus wird an Einsatzmöglichkeiten für die Brennstoffzelle geforscht. LKWs und Busse sind vielerorts bereits im Testbetrieb. Einer Studie von McKinsey aus dem Jahr 2017 zufolge könnten im Schwerlast- und Langstreckenbereich bis 2050 rund 30 Prozent der LKWs mit (grünem) Wasserstoff angetrieben werden. Die Bundesregierung präsentierte im vergangenen Sommer ihre Wasserstoffstrategie und stellt sieben Milliarden Euro für die Forschung und Förderung der Wasserstofftechnologie zur Verfügung. Erste Projekte wurden schon angestoßen. „Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen“, erklärte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. Grüner Wasserstoff könnte einen wichtigen Teil dazu beitragen, Klimaziele zu erreichen. Dabei gehen die Überlegungen längst über den Straßenverkehr hinaus. In Schiffen und Zügen könnte die Brennstoffzelle langfristig ebenso zum Einsatz kommen wie in der Industrie. Vor allem energieintensive Konzerne wie der Stahlsektor suchen nach umweltfreundlicheren Energielieferanten und auf der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ruhen große Hoffnung. Eine Studie für die EU hält bis 2050 mehr als 5,4 Millionen Jobs und mehr als 800 Milliarden Euro Umsatz in einer europäischen Wasserstoffindustrie für möglich. Die Technologie ist relativ einfach. Knackpunkt ist primär, ausreichend Energie zur Elektrolyse aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

    Diversifiziert investieren

    Im Global Hydrogen Index II (Net Return) sind aktuell 20 Unternehmen enthalten, die im Bereich der Entwicklung und Produktion von Wasserstoffantrieben, Brennstoffzellen oder Anlagen zur Elektrolyse tätig sind. Aktuell zählen unter anderem Air Liquide, Ballard Power, FuelCell Energy, Linde und Nel zum Index. Die Nettodividenden werden reinvestiert und der Index vierteljährlich überprüft, Titel gegebenenfalls ergänzt und gleichgewichtet.

    Das HVB Open Index Zertifikat nimmt an der Wertentwicklung des Global Hydrogen Index II (Net Return) eins zu eins und zeitlich unbegrenzt teil. Zu beachten ist, dass es sich bei dem Produkt um eine Schuldverschreibung der UniCredit Bank AG handelt. Im Falle einer Insolvenz, das heißt Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen. Zudem kann ein Kursrückgang von Anteilsscheine dazu führen, dass der Index sinkt. Dies kann ebenfalls zu Verlusten für den Anleger führen.

    HVB Open End Index Zertifikat
    Basiswert Global Hydrogen Index II (Net Return)
    ISIN/WKN DE000HVB5H27/HVB5H2*
    Rückzahlungstermin Open End*

    Quelle: onemarkets, eigene




    Daniel Saurenz
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    Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.
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    Verfasst von Daniel Saurenz
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