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Kering, LVMH und Co. – Luxus trotz der Pandemie en vogue

Gastautor: Daniel Saurenz
27.01.2021, 06:54  |  176   |   |   

Börse_Dax9000_2_SymbolDie Aussicht auf einen wirksamen Impfstoff sowie die Erholung in wichtigen Märkten wie China haben zu einer Stimmungsaufhellung in der Luxusgüterindustrie geführt. Zudem setzen die Branchenvertreter auf einige wichtige langfristige Trends, die nach dem Ende der weltweiten Pandemie eine Fortsetzung finden sollten. Vontobel bietet eine Multi-Aktienanleihe mit der WKN VQ3Q9S auf Kering, LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton und Richemont an. 

Schnelle Erholung?

Nicht einmal die Luxusgüterindustrie konnte sich den negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie entziehen. Insbesondere im Frühjahr 2020 mussten Boutiquen und andere sogenannte nicht essentielle Einzelhandelsgeschäfte schließen. Gleichzeitig kamen die weltweiten Reiseaktivitäten im Zuge von Grenzschließungen und Lockdowns nahezu zum Erliegen. Dabei sind Touristen besonders wichtige Kunden für die Luxusgüterindustrie. Auf ihren Reisen zeigen sie sich häufig sehr ausgabefreudig und nehmen Andenken wie Uhren, Schmuck oder Mode mit nach Hause. Beim weltweit größten Luxusgüterkonzern, LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton), machte sich die Pandemie unter anderem in Form eines Umsatzrückgangs in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf EUR 30,3 Mrd. bemerkbar.

Organisch lag der Umsatzrückgang bei dem französischen Konzern, der für Marken wie Louis Vuitton, Christian Dior, Givenchy, Bulgari oder Tag Heuer bekannt ist, ebenfalls bei 21 Prozent. Der Schweizer Branchenkonkurrent Richemont (Cartier, A. Lange & Söhne, Montblanc) wies seinerseits für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 / 21 (Ende September) Umsatzerlöse in Höhe von EUR 5,5 Mrd. aus. Ein Rückgang um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allerdings konnte die Branche bereits im dritten Quartal Stabilisierungs- und Erholungstendenzen ausmachen. Der französische Luxusgüterkonzern Kering (Gucci, Saint Laurent, Brioni) verbuchte zwischen Juli und September lediglich einen Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent, während im zweiten Quartal noch ein Minus in Höhe von 43,5 Prozent zu Buche gestanden hatte. Eine ähnliche Entwicklung war auch bei LVMH, Richemont und anderen Unternehmen aus der Industrie zu beobachten.

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