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Deutsch-Türkische Kooperation in der Automobilindustrie (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
25.02.2021, 11:30  |  347   |   |   

Stuttgart / Istanbul (ots) - Am 13.02.2021 organisierten die türkischen
Automobilverbände OIB und TAYSAD ein Online-Fachtag, an dem knapp 500
Unternehmer aus Deutschland und der Türkei teilgenommen haben. Dabei ging es
primär um neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen den ohnehin miteinander eng
verflochtenen deutsch-türkischen Automobilbranchen. Großteil der Unternehmer
sind sich der Ansicht, dass das Kooperationspotenzial der Automobilbranchen
beider Länder keinesfalls ausgeschöpft ist.

Auch Alper Kanca, Vorsitzender des größten türkischen Automobildachverbandes
TAYSAD, wirbt für Kooperation und Investitionen aus Deutschland:

"Wir haben in der Türkei ein äußerst wirtschaftsfreundliches Umfeld: gut
qualifizierte und motivierte Arbeits- und Führungskräfte, günstige
Energiepreise, eine hervorragende geographische Lage, die den Zugang zu
zahlreichen Absatz- und Rohstoffmärkten erleichtert. Gemeinsam können wir den
Standort Türkei als Sprungbrett nach Afrika, in den Mittleren Osten und
Zentralasien nutzen."

" Die türkischen Automobilhersteller und -zulieferer sind wichtiger Bestandteil
europäischer und deutscher Wertschöpfungsketten. Die türkische Automobilbranche
ist in der Automobilproduktion auf Platz vier in Europa, in der Busproduktion
sogar Spitzenreiterin und bei Zuliefererteilen ebenfalls europaweit on top. Die
Türkei ist mit 18 Automobilwerken und 5.300 kleinen, mittelgroßen und großen
Zuliefererbetrieben ein weltweit wichtiger Standort - nicht nur in der
Produktion, sondern auch in Forschung und Entwicklung ", erklärt Baran Çelik,
Vorsitzender des OIB.

Die Türkei baut ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit und ihren Anteil auf
dem Weltmarkt sukzessive aus. 2018 und 2019 betrugen die Ausfuhren der
türkischen Automobil- und Zuliefererindustrie knapp 30 Milliarden US-Dollar. 77
Prozent des türkischen Exports gehen in die Europäische Union. Die türkische
Automobilbranche ist ein Wachstums- und Innovationsmotor, und sie ist führend in
der Exportwirtschaft der Türkei. Das Land an der Kreuzung von Europa, Asien und
Afrika ist Europas fünftgrößter Automobilhersteller mit einer jährlichen
Produktionskapazität von 1,55 Millionen Automobilen.

Gürcan Karakas, CEO von TOGG (Herstellerkonsortium des ersten türkischen
E-Autos), machte auf die Transformation der Automobilbranche aufmerksam:
Digitalisierung und Elektrifizierung sind die zukunftsweisenden Trends, das
Automobil der Zukunft ist nicht nur ein Fortbewegungsmittel. Gürcan Karakas,
erklärt:

"Mit der Entwicklung in ein intelligentes Gerät hat sich das Automobil zu einem
neuen Lebensraum gewandelt. Ähnlich wie beim Mobiltelefon beobachten wir auch
bei Automobilen eine Transformation. Immer mehr Menschen bevorzugen es heute, in
Smart Homes, Smart Cities und Smart Umgebungen zu leben. Entsprechende
Erwartungen haben sie auch bei Automobilen. Smart Homes, Smart Buildings und
Smart Transport werden in das Auto integriert. Die Automobilindustrie muss mit
dieser Veränderung Schritt halten, um in Zukunft entsprechende Gewinne zu
erzielen. In naher Zukunft werden 40 Prozent des Gewinns der Automobilindustrie
aus neuen Trends bei Neuwagen bestehen. Diese Rate wird von Tag zu Tag steigen."

"Als TOGG werden wir den Anteil von nationalen Komponenten unserer Fahrzeuge von
51 auf 68,8 Prozent erhöhen. Ein zentrales Ziel ist es, den Kern des türkischen
Mobilitätsökosystems zu erstellen. Mit unseren Smart Automobilen möchten wir das
Leben der Benutzer vereinfachen ."

Karakas erklärte, dass sie bereit sind, interessierte Mitarbeiter aus dem
Ausland in das Projekt aufzunehmen: " Bezüglich des Ingenieurberufs kann ich
sagen, dass Kompetenz ihnen ermöglicht, überall auf der Welt Arbeit zu finden.
Beschränken Sie sich nicht auf ein Land. Nutzen Sie es, wenn es eine Möglichkeit
gibt, Ihre Träume wahr werden zu lassen. Gehen Sie dorthin, wo Sie Ihr Glück
realisieren können. Wer große Träume hat, kann seinen Standort wechseln ."

TOGG wird 2022 auf den Markt kommen und ist bereits in der EU und auf weiteren
Märkten registriert. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, von den 300
Mitarbeitern aktuell sind acht Hochqualifizierte aus Deutschland, neun aus
Europa, drei aus Asien und zwei aus Amerika.

Pressekontakt:

modus factum GmbH

Ferdinandstr. 29-33
D-20095 Hamburg
mailto:presse@modusfactum.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/136060/4847734
OTS: OIB - Turkish Automotive


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