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ROUNDUP 3 Vorsichtige Lockerungen und holpriger Corona-Teststart

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
08.03.2021, 19:54  |  186   |   |   

(Neu: 6. Absatz ergänzt)

BERLIN (dpa-AFX) - Für viele Menschen in Deutschland ist zum Wochenstart das Leben in der Corona-Pandemie wieder etwas einfacher geworden. Obwohl die Infektionszahlen in vielen Regionen steigen, wurden in den meisten Bundesländern am Montag weitere Corona-Regeln gelockert - allerdings nur vorsichtig und Schritt für Schritt. Parallel gingen die kostenlosen Corona-Schnelltests an den Start. Das lief am ersten Tag teils wegen mangelnder Verfügbarkeit noch nicht überall reibungslos, wie eine Abfrage aus den für die Verteilung zuständigen Bundesländern ergab.

Viele Apotheken und Arztpraxen konnten am Montag noch keine kostenlosen Schnelltests anbieten - auch mit Verweis darauf, dass die entsprechende Bundesverordnung noch nicht vorliege. In den Testzentren herrschte zum Teil großer Andrang, wie etwa die Länder Berlin und Sachsen berichteten.

Bund und Länder hatten bei ihrem jüngsten Treffen am Mittwoch vereinbart, dass der Bund von Montag an allen Bürgern mindestens einen Schnelltest pro Woche zahlt. Für die Bereitstellung sind die Bundesländer verantwortlich. Damit die Tests in der Breite ankommen, soll geschultes Personal - vor allem in Apotheken, Arztpraxen oder Testzentren - die Testungen per Nasen- oder Rachenabstrich durchführen.

Gleichzeitig sind seit Samstag auch Laien-Selbsttests zur Anwendung Zuhause im Einzelhandel erhältlich. Sie waren binnen weniger Stunden ausverkauft, wie die Discounter Aldi und Lidl mitteilten. Nach den Discountern peilen auch die Drogeriemarktketten dm und Rossmann den Start des Verkaufs von Corona-Selbsttests an. Sofern die Lieferungen wie geplant kämen, "können wir den Corona-Schnelltest voraussichtlich im Laufe der Woche in unseren Verkaufsstellen anbieten", teilte Rossmann am Montag mit. Von dm hieß es ebenfalls, man gehe davon aus, im Laufe dieser Woche starten zu können.

Ursprünglich hatten beide Ketten den Verkaufsbeginn für Dienstag (9. März) in Aussicht gestellt, dies aber an notwendige Lieferungen gekoppelt - diese kamen offenbar nicht so schnell wie erhofft. Die Edeka-Supermärkte wollen die Tests "in Kürze" anbieten.

Die Bundesregierung will den Ländern die Bestellung von Millionen Corona-Selbsttests erleichtert. Bis Dienstagmittag könnten die Länder insgesamt 10,5 Millionen Tests beim Mannheimer Pharmakonzern Roche bestellen, heißt es in einem Brief von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Infrastrukturminister Andreas Scheuer (CSU) an die Regierungschefs der Länder, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Von Mittwoch an könne Roche bis zu 1,5 Millionen täglich ausliefern. Der Bund gebe dafür eine befristete Abnahmegarantie.


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