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„Mr. Market“ scheut sich noch – So viel Rendite ist jetzt mit der Covestro-Aktie möglich!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
30.04.2021, 08:33  |  494   |   |   

An der Börse erlebt der Kunststoffhersteller Covestro (WKN: 606214) zurzeit einen ansehnlichen Höhenflug. In den letzten zwölf Monaten stieg der Kurs um 83 % auf aktuelle 55 Euro (Stand: 29. April 2021).

Von seinen Rekordprofiten der Jahre 2017 und 2018 ist Covestro zwar weit entfernt. Doch das Management um CEO Markus Steilemann blickt optimistisch in die nahe Zukunft. Das laufende Geschäftsjahr soll mit einem EBITDA zwischen 2,2 und 2,7 Mrd. Euro beendet werden. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital soll sich dann zwischen 12 und 17 % einpendeln.

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Das Asien-Geschäft treibt Covestro an

Das Düsseldorfer Unternehmen profitierte zum Jahresstart vor allem von der kräftigen Erholung der Nachfrage in Asien. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 % auf rund 3,3 Mrd. Euro.

Das EBITDA verdreifachte sich auf 743 Mio. Euro. Unterm Strich verdienten die Leverkusener 393 Mio. Euro und damit 19-mal so viel wie im ersten Quartal 2019.

Doch die Herausforderungen bleiben

Das Management hat richtige Entscheidungen zur richtigen Zeit getroffen. Doch das Geschäft von Covestro ist weiterhin volatil und hängt von zahlreichen Unsicherheiten ab.

Covestro spürt die Zyklen der Konjunktur schnell und heftig, denn die Werkstoffe kommen in vielen Branchen zum Einsatz: von der Automobil- über die Möbel- bis hin zur Bauindustrie. Auch Medizintechniker und Elektronikhersteller versorgt Covestro mit seinen Kunststoffen.

Die Abhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen will Covestro in Zukunft jedoch abbauen. Neue Abnehmer sollen vor allem in Zukunftsbranchen wie erneuerbare Energien und Elektromobilität akquiriert werden.

Covestro will sich auf die Kreislaufwirtschaft fokussieren

Der schrittweise Ausstieg aus der Öl- und Gasindustrie steht weit oben auf der Agenda des Managements. Eine neue Konzernstruktur soll dafür die nötige Basis bieten. Aus der Sparte „Performance Materials“ werden dann ab Juli dieses Jahres alle Standard- und Basisprodukte kommen. Die Sparte „Solutions & Specialties“ wird Spezialprodukte liefern, bei denen Innovation und enge Kundenbindungen entscheidend sind und die gleichzeitig weniger stark von der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung abhängen.

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