checkAd

Welt und Geld vor dem Great Reset!

Unser Geldsystem ist längst chronisch krank. Der Ausbruch dieser Krankheit begann bereits Anfang der 80er Jahre. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan setzte auf seine neue Wirtschaftspolitik der Liberalisierung der Finanzmärkte, die unter dem Begriff Reaganomics in die Geschichte eingegangen ist. Seit dieser Zeit befinden sich die Zinsen in einem fallenden Trend, bei gleichzeitig massiver Ausweitung von Staatsverschuldung und Geldmenge. Großbritannien ging mit dem „Thatcherismus“ einen vergleichbaren Weg. Ebenso Japan unter seinem ehemaligen Premierminister Shinzō Abe und seiner auf Schuldenausweitung basierenden Wirtschaftspolitik der Abenomics. Zahlreiche Industriestaaten sind mittlerweile diesem politischen Weg verfallen. Die damit verbundene Politik führte zu großen Umverteilungen innerhalb der Gesellschaft und war der Beginn einer Spaltung zwischen Arm und Reich.

Die moderne Umverteilungspolitik knüpft an diese Strategien an. Sie trägt einen sehr beschönigenden Begriff namens Modern Money Theory (MMT). Dahinter steht das Konzept, dass Staaten mit ihren Schulden Geld verdienen, nämlich durch die Einführung von Negativzinsen. Parallel dazu drucken Notenbanken neues Geld und kaufen damit Staatsanleihen. Vorbild ist die Bank of Japan, die mit selbst gedrucktem Geld mittlerweile die Hälfte aller japanischen Staatsanleihen aufgekauft hat. Diese Theorie ist also längst in der Praxis angekommen und spürbar. Die Folgen sind eine stille Enteignung der Bürger, Steuerzahler und Vermögensinhaber durch unbegrenzte Geldvermehrung, bei gleichzeitiger Geldentwertung. In den kommenden Jahren wird ein politischer Treiber große Veränderungen herbeiführen. Weltweit werden Regierungen, Unternehmen und ganze Gesellschaften mittlerweile von der Corona-Pandemie in ihrem Handeln getrieben. Diese Ära wird als „Coronanomics“ in die Geschichtsbücher eingehen, oder als „The Great Reset“.

The Great Reset: Risiken reduzieren – Chancen nutzen!

„The Great Reset“ ist eine Initiative des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum, kurz WEF), die eine Neugestaltung der weltweiten Gesellschaft und Wirtschaft im Anschluss an die COVID-19-Pandemie vorsieht. Urheber des Begriffs ist der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab, der 1971 das jährlich im Schweizer Skiort Davos tagende WEF gegründet hat und nach wie vor sein Vorsitzender ist. Die Initiative „The Great Reset“ wurde von Prinz Charles und WEF-Direktor Klaus Schwab im Mai 2020 vorgestellt und möchte den Kapitalismus verbessern.

Seite 1 von 3




ANZEIGE

Broker-Tipp*

Über Smartbroker, ein Partnerunternehmen der wallstreet:online AG, können Anleger ab null Euro pro Order Wertpapiere erwerben: Aktien, Anleihen, 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag, ETFs, Zertifikate und Optionsscheine. Beim Smartbroker fallen keine Depotgebühren an. Der Anmeldeprozess für ein Smartbroker-Depot dauert nur fünf Minuten.

Lesen Sie das Buch von Markus Miller*:

* Wir möchten unsere Leser ehrlich informieren und aufklären sowie zu mehr finanzieller Freiheit beitragen: Wenn Sie über unseren Smartbroker handeln oder auf einen Werbe-Link klicken, wird uns das vergütet.


ANZEIGE


0 Kommentare
Nachrichtenquelle: Markus Miller
 |  1113   |   |   

Schreibe Deinen Kommentar

Disclaimer

Welt und Geld vor dem Great Reset! Unser Geldsystem ist längst chronisch krank. Der Ausbruch dieser Krankheit begann bereits Anfang der 80er Jahre. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan setzte auf seine neue Wirtschaftspolitik der Liberalisierung der Finanzmärkte, die unter dem Begriff ReaganomicsContinue reading