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5 Vorurteile der Wertpapieranlage – Investmentcoach Sergej Gebhardt klärt auf

5 Vorurteile der Wertpapieranlage – Investmentcoach Sergej Gebhardt klärt auf

272 Milliarden Euro Spareinlagen und 761 Milliarden Euro Sichteinlagen bei den deutschen Sparkassen sprechen dafür, dass die Anlagebereitschaft in Aktien, Fonds und Rohstoffe bei der breiten Bevölkerung nur wenig Anklang findet.

Bild: Sergej Gebhardt

Investmentcoach Sergej Gebhardt sieht das Problem in den zahlreichen Vorurteilen und Mythen, die über das Investieren im Wertpapierbereich bestehen und hat im Interview darüber gesprochen, um ein für alle Mal damit aufzuräumen. „Die meisten haben sich selbst ausprobiert oder sind gescheitert. Andere wiederum haben nur von Bekannten gehört, die lediglich Verluste eingefahren haben. Die Wenigsten jedoch versuchen sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.“

Die Hürde, laut dem Investmentcoach, liegt primär in den übermittelten Erfahrungen und Vorurteilen, mit denen Finanz-Laien konfrontiert werden. Ein guter Grund, um die wichtigsten Vorurteile im Bereich Wertpapier-Investition genauer zu betrachten.

Sergej Gebhardt zu den Investmentvorurteilen – was stimmt, was stimmt nicht?

Vorurteil 1: Der Handel mit Aktien ist reine Spekulation

Die Ansicht, dass der Wertpapierhandel einem Spiel im Kasino gleicht, ist weit verbreitet. Rational betrachtet stellt die Börse lediglich einen Marktplatz dar, an dem Unternehmensanteile, gehandelt werden. Der Kauf solcher Wertpapiere ist heute über diverse Anbieter und Apps umsetzbar, was den Vorgang für jeden Anwender ermöglicht.

Dem Investmentcoach fällt auf, dass in Deutschland 7,1 Millionen Menschen regelmäßig und 22 Millionen gelegentlich Lotto spielen. Ein wahres Glückspiel mit geringen Gewinnchancen. „Wer das Geld mit ein bisschen Vorbereitung nun in einen ETF oder eine ähnliche Anlageform investiert, hat höchst wahrscheinlich mehr davon als von einer Niete im Lotto!“, beschreibt er seine Ansicht.

Zwar besteht bei der Geldanlage in Wertpapiere grundsätzlich ein Risiko, dieses kann mit der richtigen Anlagestrategie und einem gezielten Vorgehen jedoch begrenzt werden. Viel wichtiger, so die Meinung von Sergej Gebhardt, sei die entsprechende Vorbildung im Wertpapierhandel. Das Festlegen von klaren Kriterien für die Anlage und die Definierung konkreter Ziele können die meisten Anfängerfehler bereits verhindern. Das Unternehmen außerhalb der Börse zu betrachten und gewisse Parameter rund um Firmenpolitik, Gewinne und Umsätze zu verifizieren, werden zum Schlüssel für eine fundierte Anlage. Dazu gehört beispielsweise auch die Betrachtung der Umsätze. Wenn ein gewünschtes Unternehmen seit Jahren keine Gewinne mehr erzielt, sollte das ein Ausschlusskriterium für ein Investment sein.

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Gastautor: Rainer Brosy
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