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Arbeitsmarktdaten nicht schlecht genug +++ DAX kämpft um wichtige Hürde

Man gewinnt aktuell sehr deutlich den Eindruck, dass ausschließlich Informationen, die aus den USA auf die Börsen treffen, die Aktienmärkte aus ihrem Dornröschenschlaf wecken können – allerdings jeweils nur für ...

US-Arbeitsmarktdaten nicht schlecht genug
DAX kämpft um ein 61,80%-Fibonacci-Retracement

US-Arbeitsmarktdaten nicht schlecht genug
von Sven Weisenhaus

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Man gewinnt aktuell sehr deutlich den Eindruck, dass ausschließlich Informationen, die aus den USA auf die Börsen treffen, die Aktienmärkte aus ihrem Dornröschenschlaf wecken können – allerdings jeweils nur für relativ kurze Zeit. Am Mittwoch hatte die Rede von Fed-Chef Jerome Powell für kräftige Kurssprünge gesorgt. Vorgestern und gestern herrschte dann bereits wieder Ruhe, bis die US-Arbeitsmarktdaten für Kurseinbrüche sorgten. Und immer gibt es dabei einen Bezug zur Geldpolitik der Notenbanken.

So kam es gestern wohl zu den Kurseinbrüchen, weil der US-Arbeitsmarktbericht nicht schlecht genug ausgefallen ist. Insbesondere die durchschnittlichen Stundenlöhne enttäuschten mit einem Anstieg von 0,6 % zum Vormonat und 5,1 % zum Vorjahresmonat. Denn die Raten fielen damit höher aus als im Oktober (+0,5 % bzw. +4,9 %). Und schon seit August steigen die Löhne wieder stärker (siehe folgende Grafik).

Damit wurden erneut Sorgen vor einer Lohn-Preis-Spirale oder zumindest eines weiterhin hohen Inflationsdrucks genährt. Zumal die Konsensschätzungen eigentlich von einem Rückgang auf +0,3 % bzw. +4,6 % ausgegangen waren.

Außerdem blieb die Arbeitslosenquote unverändert bei 3,7 % und damit nahe dem zyklischen Tief.

Zudem wurden mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Im November ist es außerhalb der Landwirtschaft zu einem Stellenaufbau in Höhe von 263.000 gekommen. Die Prognosen lagen im Durschnitt bei 200.000.

Die Überlegung der Anleger scheint zu sein, dass ein zu starker Arbeitsmarkt der US-Notenbank (Fed) Spielraum für weitere Leitzinsanhebungen liefert. Das ist schlecht für Aktien, weshalb man gestern schnell auf den Verkaufsbutton gedrückt hat.

Doch ich halte auch diese Marktreaktion wieder für nur bedingt plausibel. Denn bei den neu geschaffenen Stellen wurden die beiden Vormonatswerte um insgesamt 23.000 nach unten revidiert. Und der Trend ist klar abwärtsgerichtet (siehe rote Linie in der Grafik). Der Arbeitsmarkt in den USA befindet sich also aus Sicht der Fed auf dem richtigen Weg der Abkühlung, wenn auch vielleicht nicht im erwünschten schnelleren Tempo. Er wird daher kein Grund sein, den Leitzins auf der Sitzung Mitte Dezember nun doch um erneute 75 Basispunkte anzuheben, statt der längst mehrheitlich erwarteten 50 Basispunkte.

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Gastautor: Sven Weisenhaus
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