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Nach FTX-Pleite Goldman Sachs geht auf Krypto-Shoppingtour — sind Kryptos doch nicht tot?

Wie Reuters berichtet, plant Goldman Sachs, Dutzende Millionen US-Dollar auszugeben, um angeschlagene Krypto-Unternehmen zu kaufen oder in sie zu investieren.

Die Implosion von FTX habe den Bedarf an vertrauenswürdigen, regulierten Kryptowährungsakteuren erhöht. Große Banken sähen darin aber nun eine Gelegenheit, das Geschäft zu übernehmen, sagte Mathew McDermott, Goldmans Leiter für digitale Vermögenswerte, gegenüber Reuters. Goldman prüfe demnach derzeit eine Reihe von Krypto-Firmen. McDermott nannte jedoch keine Details.  

FTX beantragte nach seinem dramatischen Zusammenbruch am 11. November in den USA Insolvenzschutz nach Chapter 11, was Ängste vor einer Ansteckung im gesamten Sektor auslöste und den Ruf nach einer stärkeren Regulierung von Kryptowährungen verstärkte.

"Es hat den Markt definitiv in Bezug auf die Stimmung zurückgeworfen, daran gibt es keinen Zweifel", sagte McDermott. "FTX war ein Aushängeschild in vielen Teilen des Ökosystems. Aber um es noch einmal zu betonen, die zugrunde liegende Technologie ist weiterhin erfolgreich.

Auch wenn der Betrag, den Goldman möglicherweise investiert, für den Wall-Street-Riesen nicht groß ist, so zeigt die Bereitschaft und vor allem der Zeitpunkt, dass die Goldmänner eine langfristige Chance wittern.

Die Konkurrenten sind dagegen weitaus skeptischer: "Ich glaube nicht, dass es sich um eine Modeerscheinung handelt oder dass [Kryptos] verschwinden werden, aber ich kann ihr keinen inneren Wert beimessen", sagte James Gorman, Morgan Stanley-CEO, auf der Reuters NEXT Konferenz am 1. Dezember.

Der CEO von HSBC, Noel Quinn, sagte vergangene Woche auf einer Bankenkonferenz in London, er habe keine Pläne, in den Krypto-Handel zu expandieren.

Und Jamie Dimon, Krypto-Skeptiker der ersten Stunde, sagte gegenüber CNBC, dass Kryptos eine "komplette Nebenattraktion" seien. Journalisten hätten demnach zu viel Zeit auf Kryptos verwendet, Regulierungsbehörden eher zu wenig.

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Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion

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