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    Abstürze werden heftiger!  11029  0 Kommentare Palo Alto Aktie und SolarEdge Papier treffen sich ganz tief im Keller!

    Ist die Zeit des staken Wachstums im Bereich Cybersecurity vorbei? Im Vergleich zum Vorjahr konnte Palo Alto den Umsatz zwar um 19 Prozent steigern, musste aber mit Blick auf das Gesamtjahr zurückrudern! Nicht gut!

    Für Sie zusammengefasst
    • Palo Alto steigert Umsatz um 19%, muss aber Prognose senken.
    • Wall Street nervös, Tech-Konzerne dürfen keine Fehler machen.
    • SolarEdge verfehlt Gewinn, Umsatz und Ausblick deutlich.

    Die Wall Street ist nervös und das bedeutet, die Konzerne dürfen sich keine Fehler leisten - besonders nicht die Tech-Konzerne. Einen solchen Patzer hat sich Palo Alto allerdings geleistet. Die Zahlen für das zweite Quartal lagen zwar über den Erwartungen, doch der Ausblick verscheuchte viele Anleger.

    Der Spezialist für Cybersecurity muss auf das Gesamtjahr gesehen seine Umsatz- und Abrechnungsprognose senken. Während Palo Alto bislang bei den Gesamtabrechnungen für das Geschäftsjahr mit einem Wert zwischen 10,7 und 10,8 Milliarden US-Dollar gerechnet hatte, fallen die hauseigenen Schätzungen jetzt auf 10,1 bis 10,2 Milliarden US-Dollar.

    Auch beim Umsatz musste der wertvollste US-Cybersecurity-Konzern niedrigere Zahlen ausrufen. Statt Erlöse in Höhe von 8,15 bis 8,2 Milliarden US-Dollar, soll der Umsatz im Gesamtjahr jetzt bei 7,95 bis 8 Milliarden US-Dollar liegen.

    Und die Liste der Verfehlungen wird noch länger. Auch der Ausblick auf das dritte Quartal von Palo Alto liegt unter den Erwartungen der Experten. Die wollten einen Umsatz von 2,04 Milliarden US-Dollar sehen. Palo Alto rechnet aber nur mit Erlösen in Höhe von 1,95 bis 1,98 Milliarden Dollar.

    Da hilft es dem US-Konzern auch nicht, dass wenigstens im abgeschlossenen Quartal die Erwartungen leicht übertroffen wurden. Beim Gewinn je Aktie lag Palo Alto mit 1,46 US-Dollar klar über den Schätzungen von 1,30 US-Dollar. Beim Umsatz ist es deutlich knapper. Die erwarteten 1,97 Milliarden US-Dollar konnte Palo Alto mit 1,98 Milliarden US-Dollar so gerade übertreffen.

    Die Zahlen von Palo Alto kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Angst vor dem Platzen einer Tech-Blase wird immer größer. Super Micro Computer hat das Freitag fast aus dem Nichts zu spüren bekommen. Liefern die Tech-Riesen dann noch einen Grund sich von der Aktie zu trennen, dann ist die Reaktion erst recht ein wenig zu überzogen.

    Palo Alto Networks

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    ISIN:US6974351057WKN:A1JZ0Q

    Die Aktien von SolarEdge erwischt es noch etwas schlimmer. Trotz zuversichtlicher Worte des Vorstandsvorsitzenden Zvi Lando rauscht die Aktie in den Keller. Umsatz, Gewinn und Ausblick des Solar-Konzerns liegen deutlich neben den Erwartungen. Da weiß man gar nicht genau, was schlimmer ist.

    Fangen wir mal mit dem Gewinn je Aktie an. Der sollte bei 1,17 US-Dollar liegen. Allerdings kam SolarEdge mit einem Verlust um die Ecke. Das Minus je Aktie lag bei 0,92 US-Dollar. Beim Umsatz fehlten dem Solarkonzern dann 38 Millionen US-Dollar, um die Schätzungen von 354 Millionen US-Dollar zu erreichen.

    Und dann wäre da noch der Ausblick. Der könnte im schlimmsten Fall noch nicht einmal halb so groß werden wie die Erwartungen. Im Durchschnitt haben die Experten mit 406 Million US-Dollar gerechnet. SolarEdge stellte aber nur ein Spanne von 175 bis 2015 Millionen US-Dollar in Aussicht.

    Trotz der schlechten Zahlen versuchte das Management Optimismus zu versprühen: „Dennoch glauben wir, dass wir aufgrund unseres wachsenden Produktportfolios sowie der von uns ergriffenen Betriebs- und Kostensenkungsmaßnahmen gut für den nächsten Wachstumszyklus in unserer Branche aufgestellt sind“, sagte Vorstandsvorsitzender Zvi Lando.

    Vor ein paar Wochen hatten ähnliche Aussagen des Chefs von SolarEdge der Aktie einen Bonus verschafft. Der ist jetzt wieder aufgebraucht. 

    SolarEdge

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    ISIN:US83417M1045WKN:A14QVM

    Aber nicht nur die Anleger von SolarEdge dürfen sich warm anziehen. Auch die Investoren von SMA Solar dürften einen kalte Dusche bekommen.

    Markus Weingran, Aktienexperte wallstreetONLINE Börsenlounge

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    Markus Weingran
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    Markus Weingran arbeitet seit über 20 Jahren als Kapitalmarkt-Stratege und Aktien-Experte. Besonders geprägt hat ihn in seiner Laufbahn die  langjährige Zusammenarbeit mit dem Finanzexperten Hans A. Bernecker: “Herr Bernecker versucht in jeder Börsenphase, das Beste für die Anleger rauszuholen”. Diese Einstellung hat er übernommen und gibt sein Wissen täglich an die Anleger weiter. 

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    Verfasst von Markus Weingran

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