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Charttechnik oder wie ich vermeide, mich zum Affen zu machen

Gastautor: medianer70
07.09.2009, 09:24  |  2761   |   |   
Guten Morgen allerseits,

die erfolgreichsten Trader/innen haben meist ein Luxusproblem. Sie langweilen sich während des Tradings. Warum? Weil sie nichts mehr „rumzubasteln“ haben an ihrem Setup. Dies deshalb, weil es nichts mehr Neues zu wissen gibt, was wiederum davon kommt, nichts Neues mehr erfahren zu können.

Erfolgreiches Trading ist daher eine dauerhafte Abfolge durchdachter, duplizierbarer Trades. Wer dies nicht beachtet, kann sich innerhalb von Sekunden in diesem Geschäft zum Affen machen. Und wer will das schon? Folgen wir daher der Charttechnik, welche hilft, diese „Affengefahr“ einzudämmen.

Kommen wir zu meiner Einschätzung einiger, von mir beobachteten Märkte vom 07.09.2009. Heute mit Bezugnahme auf die Wochencharts, da bekannterweise eine Neue ansteht.

Zum GBP/USD:

Am Freitag wählten die Marktteilnehmer Option zwei und übersprangen per SK den 50er GD. Somit könnte das nächste Long-Ziel am mittleren BB liegen, wenn wir uns nicht sogar wieder auf den Weg zum nach oben gerichteten Trendkanal bewegen.



Hierbei könnte auch ein Blick auf den Wochenchart helfen. Denn hier erwies sich der zuständige 50er GD als gute Unterstützung und der SK fand sein Ende in einem seit Anfang Juni beginnenden Aufwärtstrendkanal. Ein weiteres Indiz, weiter auf steigende Kurse in diesem Pair zu spekulieren.



Zum EUR/CHF:

Tatsächlich entstanden am Freitag intraday Long-Signale, welche in gute Trades umgemünzt werden konnten. So konnte auch die Abwärtstrendlinie per SK übersprungen werden. Mit großer Spannung warten wir nun darauf, ob der Kurs am 50er GD wieder abprallt oder übersprungen werden kann. Die kleineren Zeiteinheiten werden die Signale bringen. Ich selbst werde hier auf wieder fallende Kurse spekulieren.



Hilfreich ist auch hier ein kurzer Blick auf den Wochenchart. Denn hier erweist sich die Abwärtstrendlinie als starker Widerstand. Auch ein Hinweis auf evtl. vorerst weiter fallende Kurse.



Zum EUR/JPY:

Die Korrektur im Abwärtstrend scheint tatsächlich bis zu den beiden GD zu laufen. Interessanterweise trifft der Kurs jetzt auch auf die zuständige Trendlinie. Ein somit spannungsgeladener Bereich. Bei entsprechenden Umkehrsignalen kann in dieser Zone wieder auf fallende Kurse spekuliert werden. Das untere Ziel liegt derweil immer noch bei ca. 129,1328.



Zum EUR/GBP:

Tatsächlich fand der Kurs im Bereich der Ausbruchskante seine Unterstützung. Im Stundenchart ist sogar ein neuer Aufwärtstrend ersichtlich. Somit sollten eingegangene Trades im Bereich von 0,87 bereits profitabel sein. Weiter auf steigende Kurse zu spekulieren, notwendige Korrekturen mit einbezogen, könnten weiter sinnvoll sein. Ein erstes Ziel könnte bei 0,8871 liegen.



Zum USD/CHF:

Wer in diesem Pair letztlich die Oberhand gewinnen wird, ist die derzeit wohl spannendste Frage. Wurde die Umkehrkerze im Support-Bereich am Freitag noch bestätigt, fand die selbige ihr Ende am mittleren BB = auch der 38er GD und die Marktteilnehmer bildeten auf Grundlage des Orderbuches erneut eine Umkehrkerze. Die Entscheidung wurde somit wieder vertagt. Wir befinden uns also schneller als gedacht wieder im Support-Bereich von 1,0583. Was hier nun geschieht, wird Intraday zu beobachten sein. Taucht Ihr Setup auf, handeln Sie es, denn es könnte sich als sehr lukrativ erweisen, egal in welche Richtung.



Die derzeitige Unentschlossenheit zeigt sich auch im Wochenchart durch den in der abgeschlossenen Woche aufgetretenen Doji. Bleiben Sie also wachsam.



Zum USD/CAD:

Wer der Einschätzung am Freitag gefolgt ist, konnte in diesem Pair nahezu unerträgliche Gewinne verbuchen, denn der Abprall am 50er GD wurde für massiv nachgebende Kurse genutzt. Dies sollte auch weiter die bevorzugte Richtung sein, denn auch im Stundenchart hat sich ein Abwärtstrend herauskristallisiert, der sein Ziel im Bereich von 1,0703 finden könnte. Korrekturen im Intraday-Bereich sollten jedoch als notwendiger Bestandteil des Trendhandels mit einkalkuliert werden.
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