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Starke und profitable Wachsumtsaktie - im Online-Wettbereich!

Premium: TradeCentre
19.10.2009, 11:51  |  1331   |   |   

Der Wettanbieter sieht sich nach Ablauf des dritten Quartals auf gutem Wege die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Das sagt uns Co-CEO Norbert Teufelberger im Hintergrundgespräch. BWIN erwartet in diesem Jahr Brutto-Gaming-Erträge von rund 435 bis 450 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA von 110 Millionen Euro. Laut Teufelberger belaufen sich die jährlichen Abschreibungen auf circa 30 bis 35 Millionen Euro. Aufwendungen für Aktienoptionen schlagen mit acht bis zehn Millionen Euro zu Buche. Letztmalig in 2009 beeinflussen sowohl Einnahmen und Abschreibungen für den Verkauf von Bundesligarechten das Ergebnis – ein Effekt von zehn Millionen Euro. Inklusive Finanzergebnis und Steuern rechnen Analysten mit einem Nettogewinn zwischen 45 und 50 Millionen Euro. Pro Aktie würde dies einem Gewinn von bis zu 1,40 Cent entsprechen. Zudem wollen die Wiener erstmals eine Dividende ausschütten. „Unser Ziel ist eine Quote von 30 bis 50 Prozent auf Basis des ausschüttungsfähigen Gewinns“. Dieser kann vom erwähnten Konzerngewinn moderat abweichen. Eine Ausschüttung von mindestens 60 Cent je Aktie sollte dennoch drin sein.

Für die Zukunft zeigte sich Teufelberger sehr zuversichtlich. Treiber des künftigen Wachstums sind regulatorische Öffnungen von Märkten. Staaten sind klamm und können über Online-Wettanbieter die Staatskasse auffüllen. Wettanbieter betreiben ihr Modell weitestgehend offshore und die Länder schauen in die Röhre. „Wir wollen onshore und mit denn verschiedenen Regierungen und Verwaltungen eng zusammenarbeiten. Immer mehr Länder zeigen hohes Interesse und sind bereut ihre Märkte unter strengen Auflagen zu öffnen“, so Teufelberger. Er nimmt dafür in Kauf regionale Glücksspielsteuern zu zahlen. „Wir können auf der anderen Seite Aufwendungen für Marketing einsparen und höheres Wachstum generieren. In der Summe profitieren wir trotz höherer Steueraufwendungen und vor allem die Konsumenten von einem breiteren Angebot“, erklärt der Co-CEO. Bislang werden rund 30 Prozent der Erlöse in Werbung gesteckt. Die Zahl könnte sich dann auf circa 20 Prozent reduzieren.

Jüngst hat sich BWIN in Italien einen Poker- und Wettanbieter gekauft. Für Gioco Digitale wurden rund 100 Millionen Euro bezahlt. 2,3 Millionen in Aktien, die zwischen sechs und 24 Monate gesperrt sind, sowie bis zu 50 Millionen Euro in Cash. Das 6,5-fache EBITDA ist für die Übernahme nicht zu teuer. Die Italiener haben nämlich den Markt für allerlei Online-Glücksspiele geöffnet und sind heiß auf die daraus fließenden Steuergelder. „Italien wird durch die Übernahme und die Regulierung in 2010 unser wichtigster Markt“. Nach rund 40 Millionen Euro Erträgen in diesem Jahr soll das Land in 2010 rund 150 Millionen Euro zum Umsatz beisteuern. „Wir rechnen aufgrund der Einführung von neuen Produkten mit einem dynamischen Wachstum“. Weitere Länder werden sich anschließen. Die Öffnung Dänemarks und Frankreichs steht vor der Tür. Auch dort will BWIN dann stark investieren. „Der Markt wird sich sehr schnell bewegen und der zusätzliche Appetit auf Steuern ist groß. Ich erwarte zumindest auch eine Teilöffnung des deutschen Marktes auf mittlere Sicht. Die Diskussionsbereitschaft steigt, sodass dass wir dort auch regional reguliert und kontrolliert Online-Poker sowie Sportwetten anbieten könnten“, sagt Teufelberger.
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