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    Stefan van Ühm (Agrofinanz) „Der Ausblick für Palmöl ist vielversprechend“

    Direktinvestments sind alternative Vermögensanlagen, welche in den vergangen Jahren immer häufiger das Interesse der Anleger geweckt haben. Die Agrofinanz GmbH bietet seit 2011 Direktinvestments in Palmöl an, mit denen Anleger an den Ertragschancen der Palmölindustrie in Ecuador teilhaben können. Der Vertriebsleiter der Agrofinanz, Stefan van Ühm, spricht im Interview über die Pläne der Agrofinanz, die Direktinvestment in Palmölplantagen und die Erwartungen für den Palmölsektor.

     

    Bevor wir uns über Agrofinanz und die Aktivitäten des Unternehmens unterhalten, geben Sie unseren Lesern doch bitte ein paar Informationen zu Ihrer Person, Ihrem Background und Ihren Erfolgen.

    Stefan van Ühm: Sehr gerne. Ich bin seit drei Jahren für die Agrofinanz GmbH mit Sitz in Kleve am Niederrhein tätig. Dort verantworte ich die Bereiche Marketing, Unternehmenskommunikation, Vertrieb und Kundenberatung. Bevor ich zur Agrofinanz kam, und mich dieser spannenden und interessanten Aufgabe widmete, war ich über 17 Jahre für ein großes deutsches Kreditinstitut tätig. Ich habe dort die Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und mich durch interne und externe Schulungen und Studien in den Bereich Geldanlage und Kreditgeschäft qualifiziert. In der Zeit bei der Bank habe ich mein Aufgabenfeld in der Kundenberatung und in internen Steuerungsabteilungen gefunden.

     

    Bitte erklären Sie uns, wie es zur Gründung von Agrofinanz kam, was Sie bislang erreicht haben und worauf Sie langfristig abzielen.

    van Ühm: Die Wurzeln der Agrofinanz gehen aus dem niederländischen Unternehmen Kronos Agri Holding hervor. Die Kronos Agri Holding übt seit dem Jahr 2008 landwirtschaftliche Investitionen in Ecuador aus. Deren Hauptzweck ist die Entwicklung und das Management von Palmöl- und Kakaoplantagen. Die Agrofinanz GmbH wurde mit dem Ziel gegründet, deutschen Investoren die Möglichkeit zu bieten von den Chancen des ecuadorianischen Agrarsektors zu profitieren.

    Nach der erfolgreichen Einführung unseres ersten Direktinvestments Ende 2011 und der starken Nachfrage nach unseren Nachfolgeinvestitionsprojekten, ist aktuell das sechste Direktinvestment bereits in Vorbereitung. Die starke Nachfrage nach unseren Direktinvestments bestätigt, dass wir mit unseren Produkten für viele Anleger eine rentable Alternative zu konventionellen Geldanlagen bieten. Agrofinanz hat sich als verlässlicher Partner für Direktinvestments am Markt etabliert.

    Wir haben uns mehre Unternehmensziele gesteckt. Ein wichtiges Ziel für uns ist, die Entwicklung unseres Unternehmens zu einem der bedeutenden Produzenten von Palmöl in Ecuador. Mittlerweile dürfen wir uns zu den 2 % der größten Palmölplantagenbesitzern in Ecuador zählen. Daneben möchten wir einen aktiven und langfristigen Beitrag zur Finanzierung und dem Wachstum des ecuadorianischen Agrarsektors beitragen, als Mittel gegen die Armut in ländlichen Gebieten.

     

    Was beinhaltet das Investitionsangebot?

    van Ühm: Investoren können über die Agrofinanz GmbH Ölpalmen in Ecuador erwerben. Dies erfolgt über den Kauf von Plots. Ein Plot entspricht 35 Ölpalmen auf einer Fläche von rund 0,25 Hektar. Pro Plot ist ein Preis von 7.500 Euro zu entrichten. Anleger erhalten für 10 Jahre feste Auszahlungen in Höhe von 9 % p.a. Diese Auszahlungen erfolgen vierteljährlich. Mindereinnahmen und Mehrerträge aus den Ernten gehen zu Lasten bzw. zu Gunsten von Agrofinanz. Nach 10 Jahren kauft die Agrofinanz GmbH die Palmen zu 100 % des Kaufpreises zurück. Dieser Rückkauf wird bereits zum Zeitpunkt des Kaufes der Ölpalmen verbindlich abgeschlossen.

     

    Für wen ist das Investitionsangebot geeignet?

    von Ühm: Mit dem Direktinvestment in Ölpalmen wendet die Agrofinanz sich an Kapitalanleger, die relativ hohe, feste Rückflüsse wünschen und daneben auch Wert auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit ihres Investments legen.

     

    Wie sicher ist das Direktinvestment in Palmöl der Agrofinanz?

    van Ühm: Das Direktinvestment in Palmöl bietet verlässliche Rückflüsse. Renditeauszahlungen sind vertraglich fest vereinbart. Seit Einführung im Jahr 2011, sind alle Quartalsausschüttungen ordnungsgemäß an die Anleger ausgezahlt worden. Diese makellose Erfolgsbilanz der sofortigen Auszahlung der Quartalsrenditen verstärkt das Vertrauen der Anleger weiter und zeigt sich in weiteren Investitionen.

    Unser Direktinvestment in Palmöl steht im Gegensatz zu herkömmlichen Plantagen- oder Rohstoff-Anlageprodukte, welche verschiedenen Risiken wie Marktrisiko, Zinsrisiko, Kreditrisiko, Fremdwährungsrisiko und Länderrisiko ausgesetzt sind. Außerdem bieten diese Anlageprodukte oft nicht eine feste jährliche Ausschüttung und eine vollständige Kapitalrückzahlung.

    Selbstverständlich sind auch wir den Geschäftsrisiken im Zusammenhang mit der Palmölindustrie ausgesetzt. Doch diese Risiken werden durch eine enge Überwachung der Palmölplantagen durch unser erfahrenes Personal und einer effizienten Kostenkontrolle abgeschwächt. Darüber hinaus setzt Agrofinanz auf Nachhaltigkeit und verwendet fortschrittliche Ressourcen wie Maschinen und hochwertiges Saatgut und unterstützt effiziente Vertragspartner und namhafte Lieferanten bei ihren Bemühungen, die Plantagen effizient zu entwickeln.

     

    Die Palmölproduktion sorgt immer wieder für negative Stimmen. Wie stehen Sie zu Abholzung von Regenwäldern und Zerstörung von dem Lebensraum von Tieren?

    van Ühm: Während die Expansion des Palmölsektors in Südostasien mit einer großen Abholzung von Regenwäldern und der Zerstörung von Lebensräumen der Tiere einherging, dürfen diese umweltschädlichen Praktiken nicht die Norm sein. Agrofinanz entwickelt ihre Palmöl-Plantagen ausschließlich auf (brachliegendem) Ackerland und Grasland, so dass keine klimaschädliche Abholzung von Primärwäldern erfolgt. Studien zeigen, dass Bereiche, die einmal für landwirtschaftliche Produktion verwendet wurden, zusammen mit Grasland zu einer produktiven Palmölplantage entwickelt werden können. Diese Strategie sorgt für die Schaffung lokaler Einnahmen und von Arbeitsplätzen. Hierdurch kann die Palmölproduktion sich ausdehnen, um die gesteigerte Nachfrage nach Pflanzenöl zu erfüllen, während die Waldzerstörung gestoppt wird.

    Auch achten wir auf die Verhinderung von Bodenerosionen, setzten, wenn möglich, organischen Dünger ein und minimieren den Einsatz chemischer Mittel zum Schutz der Pflanzen. Ebenso wird auf einen fairen Umgang mit den Arbeitnehmern und der sonstigen örtlichen Bevölkerung geachtet. Kinderarbeit ist ausgeschlossen!

    Die auf unseren Plantagen integrierten Umwelt- und Sozialmaßnahmen beruhen teilweise auf den Prinzipien und Kriterien der internationalen Plattform Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO). Durch diese Plattform sind Kriterien für eine nachhaltige Produktion von Palmöl aufgestellt worden. Diese Kriterien befassen sich mit dem Schutz von Umwelt und Tierwelt, dem Schutz der Regenwälder, aber auch mit Fürsorgepflichten für die Menschen. Agrofinanz ist Vollmitglied der RSPO.

     

    Wie sieht es mit den Menschen vor Ort aus, nehmen Sie denen nichts weg, beispielsweise den Kleinbauern?

    van Ühm: Nein, ganz im Gegenteil. Unsere Investitionen tragen, durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und dem Anbau von Nahrungsmitteln, zum Wohlstand der lokalen Bevölkerung bei. Wir kaufen die Flächen von Bauern, welche, aus welchen Gründen auch immer, keine eigene Bewirtschaftung der Ackerflächen vornehmen. Hierfür zahlen wir einen marktüblichen und fairen Preis.

     

    Ecuador ist hierzulande eher als Schwellenland bekannt. Kann man dort sicher investieren?

    van Ühm: Ecuador hat sich in den vergangenen Jahren sehr eindrucksvoll entwickelt. Politische und wirtschaftliche Reformen brachten dem Land eine stabile Demokratie und Marktwirtschaft. Das Wirtschaftswachstum zählt schon seit Jahren zu den stärksten in Lateinamerika. Als direkte Folge aus diesen Rahmendaten profiliert sich Ecuador als attraktiver Standort für ausländische Investitionen. Internationale Unternehmen wie Unilever, Siemens, Bayer und Nestlé unterhalten dort eigene Standorte.

    Daneben sorgt das Investitionsförder- und Schutzabkommen zwischen Deutschland und Ecuador für zusätzliche Sicherheit. Dieser Vertrag garantiert die Aufnahme und Förderung von Investitionen auf dem jeweils anderen Gebiet, volle physische Sicherheit und den Schutz von Investitionen, und dass keine Maßnahmen wie Verstaatlichung oder Enteignung vorgenommen werden.

     

    Zum Schluss Herr van Ühm, was bringt die Zukunft für Palmöl?

    van Ühm: Der Ausblick für Palmöl ist vielversprechend. In den letzten 20 Jahren ist die weltweite Nachfrage nach Palmöl um mehr als 120 Prozent gestiegen. Das kommende Jahrzehnt wird voraussichtlich ein noch steileres Wachstum zeigen, sofern das globale Bevölkerungswachstum weiter steigt. Dies führt zu einer noch nie da gewesenen Nachfrage nach Speisefetten und Speiseölen und einem Aufwärtsdruck auf die Pflanzenölpreise.

    Ich möchte darauf hinweisen, dass durch die Effizienz der Ölpalme der Palmölsektor eine starke Position im Vergleich zu anderen Pflanzenölen hinsichtlich der Erfüllung der steigenden Nachfrage hat. Die Ölpalme benötigt die geringste Menge an Pestiziden, Düngemitteln und Treibstoff für Anbau und Ernte, und produziert mehr als zehn Mal mehr Ernteertrag pro angebaute Einheit als jede andere Ölsaat. Also, das sind doch gute Aussichten.
     

    Fotos: Agrofinanz GmbH



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    Verfasst von IR-Nachrichten
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