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Wachstumsfantasie Privatbank Merck Finck & Co im Übernahmefieber - "Theoretisch ist alles denkbar"

24.08.2016, 18:00  |  2312   |   |   

Zukäufe heißt das magische Wort, über die die Privatbank Merck Finck & Co weiter wachsen will. Ganz oben auf der Wunschliste stehen die Übernahme einer kompletten Vermögensberatungsgesellschaft oder einer Privatbank. „Theoretisch ist alles denkbar, praktisch wollen wir aber nicht um jeden Preis kaufen“, sagte Thilo Wendenburg, seit zwei Jahren persönlich haftender Gesellschafter von Merck Finck & Co, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.). 

Konkretes gebe es noch nicht zu vermelden. Man halte jedoch Ausschau nach potentiellen Zukäufen und könne sich auf die Unterstützung der Eigentümer verlassen, sagte Wendenburg der Zeitung. Doch wer sind diese? Die Privatbank Merck Finck & Co ist Teil der KBL European Private Bankers mit Sitz in Luxemburg, zu der fast ein Dutzend europäischer Privatbanken gehören. Hinter der KBL steht die Herrscherfamilie des Emirats Qatar.

Die Ziele sind hoch gesteckt: Merck Finck will in diesem Jahr das verwaltete Vermögen auf mehr als 10 Milliarden Euro steigern, nachdem zuletzt ein Anstieg um 15 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro erreicht wurde. „Es ist das Resultat unserer hohen Investitionen“, sagte Wendenburg. In den vergangenen beiden Jahren habe Merck Finck einen „zweistelligen Millionenbetrag“ in die Hand genommen und allein 20 neue Kundenbetreuer von der Konkurrenz abgeworben.
 

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