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Devisen: Eurokurs steigt bis 1,08 US-Dollar
Foto: Vladimir Koletic - 123rf

Devisen Eurokurs steigt bis 1,08 US-Dollar

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
31.01.2017, 17:15  |  1505   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Dienstag deutlich gestiegen und erreichte bei 1,08 US-Dollar den höchsten Stand seit Dezember. Marktbeobachter begründeten die Euro-Stärke unter anderem mit Aussagen aus dem Umfeld des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Am Nachmittag erreichte der Kurs der Gemeinschaftswährung bei 1,0801 Dollar den höchsten Stand seit dem 8. Dezember. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0755 (Montag: 1,0630) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9298 (0,9407) Euro.

Erneut sorgten Aussagen aus den Reihen der neuen politischen Führung der USA für Bewegung bei den Kursen am Devisenmarkt. Der Berater des US-Präsidenten für handelspolitische Fragen, Peter Navarro, hatte den Euro als "grob unterbewertet" bezeichnet. Deutschland erschleiche sich dadurch "unfaire Handelsvorteile". Zuvor war die amerikanische Währung schon einmal nach Bemerkungen von Donald Trump über den seiner Meinung nach zu starken Dollar unter Druck geraten, während der Euro im Gegenzug zugelegt hatte.

Gestützt wurde der Euro aber auch durch positiven Konjunkturdaten aus der Eurozone. In den Monaten Oktober bis Dezember war der gemeinsame Währungsraum weiter auf Wachstumskurs gewesen und die Arbeitslosenquote war im Dezember auf den tiefsten Stand seit über sieben Jahren gefallen. Außerdem hatte die Inflation in der Eurozone im Januar mit 1,8 Prozent den höchsten Stand seit fast vier Jahren markiert. Mit dem jüngsten Preisanstieg hat die Inflation die Zielmarke der EZB von knapp zwei Prozent fast erreicht.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86105 (0,84935) britische Pfund, 121,94 (121,76) japanische Yen und 1,0668 (1,0669) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1212,80 (1192,80) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 36 058,00 (36 139,00) Euro./jkr/jsl/he

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Kommentare

Ja,jetzt gibts wohl endgültig Zanke !
Die US-Regierung greift Deutschland wegen des Handels-Überschusses an !
Damit steht und fällt die gesamte Gemeinschaftswährung,denn das,ist der letzte verbleibende Vorteil,so zu sagen die letzte Absicherung,für sämtliche Kredit-Engagements Deutschlands !
Es mag sein,dass der eine oder andere Ausfall erlebt wird,dann aber fällt auch der Euro und die deutschen Exporte steigen,...nur,was ist daran nun ungerecht,dass wir ständig die Welt retten müssen?
Das,ist eine bittere Medizin,vereinfacht gesagt,man schottet sich ab und begreift,was an einem komplizierten Apparat schief läuft,die Deutschen,haben vom Euro nämlich nicht profitiert,ganz im Gegenteil,ihre vermögen,wurden eingeschmolzen,ihre Rente wurde ihnen genommen und deswegen ist es so wichtig,dass wir nun unverzüglich das Problem mit der Rente ein für alle mal klären !
Nur,wenn wir in der Lage sind,unsere Lage,mit der vor dem Euro,zu vergleichen,dann erkennen wir,wo wir tatsächlich stehen!
Das,ist die letzte Verteidigungslinie,man kann nur hoffen,dass man das drüben einsieht,sonst haben wir nur Schuldenschnitte finanziert und bleiben auf den Kosten sitzen,am ende ohne Job und ohne Rente und auch die Spargroschen,sind weg,kein Wachstum mehr!
Aber,so wollten es die Amis doch !
Jedesmal,wenn von uns ein Opfer verlangt wurde,haben die Funktionäre zb des IWF von der Globalen Weltsicht gepredigt,aber die Ursache,war nicht global,sie war oft eben nationales Versagen,welches dann nationale opfer erforderte,aber eben nicht dort,sondern bei uns !
Damit ist Deutschland wieder einmal zum Opfer geworden,also,so geht das nicht und damit kommen sie nun schon zum zweiten male an !
Beim ersten mal,haben sie es noch eingesehen,da hat Obama sie wohl zurück gepfiffen !

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