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Türkei: Gysi reagiert gelassen auf Ankaras Drohung mit Nato-Austritt
Foto: Gregor Gysi, über dts Nachrichtenagentur

Türkei Gysi reagiert gelassen auf Ankaras Drohung mit Nato-Austritt

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
12.03.2017, 18:14  |  5429   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der europäischen Linken, Gregor Gysi, hat gelassen auf die Drohung der Türkei, möglicherweise aus der Nato auszutreten, reagiert. "Wir brauchen doch die Türkei da gar nicht mehr", sagte er im ARD-"Bericht aus Berlin". "Wir haben doch nicht mehr den Kalten Krieg. Wir haben auch eine andere Situation im Nahen Osten. Und die Nato versucht ja nur, international überall interventionsfähig zu werden".

Gysi bekräftigte auch die Forderung der CSU, die deutschen Soldaten vom NATO-Stützpunkt Incirlik abzuziehen: "Wenn wir die Kurdinnen und Kurden unterstützen, können wir nicht gleichzeitig den Kampf gegen die Kurdinnen und Kurden unterstützen. Ich bin sowieso ehrlich der Meinung, dass wir militärisch im Nahen Osten nichts zu suchen haben. Wir können eine ganz andere Rolle spielen, eine Vermittlerrolle spielen et cetera - und müssen da uns nicht militärisch gebärden", so Gysi.


2 Kommentare

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Kommentare

Ich mag bei Fortec ebenfalls die Stabilität und die Seriosität. Eine langfristigte Erfolgsgeschichte.

Es bleibt eine Frage/ein Risiko: Wird man im eigenen Markt irgendwann von Billig-Konkurrenten überrollt? Dies ist nicht völlig auszuschließen und senkt die Bereitschaft, hier mit viel Geld investiert zu sein.
Recht hat er, der Gregor, das sehen die Rüstungskonzerne allerdings anders, und die haben das Sagen, nicht die Polit-Marionetten.

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