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Tesla – 100 Prozent Rendite bei Absturz

Gastautor: Daniel Saurenz
05.05.2017, 06:00  |  1329   |   |   

Tesla_ItalienSC168U – mit diesem Inliner verdienen Sie bis September 100 Prozent auf Tesla, falls die Aktie nicht noch einmal 15 Prozent zulegen wird. Zugegeben, ein heißes Eisen, das nach unten 35 Prozent Luft hat. Aber Tesla ist umstritten und die jüngsten Zahlen laden eigentlich dazu ein, dass die Aktie eine Pause einlegen könnte. Egmond Haidt aus unserem Team sieht Tesla dagegen seit Monaten schon positiv – Bonuspapier CY3QFM ist eine gute Alternative - verweist auch immer wieder auf die zahlreich ausstehenden Short-Positionen. Übrigens ähnlich wie bei Lufthansa im DAX. Unser Inliner SE4DNL aus dem Jahr 2016 wurde übrigens zu 10 Euro zurückgezahlt – voller Gewinn. Voller Gewinn soll auch mal wieder unser Trend-Indikator für den Gesamtmarkt für Sie sein – hier ist er.

 

 

Die aktuelle Einschätzung:

 

Kurz- bis mittelfristig: Kaufen

Verkaufe die Euphorie, kaufe die Angst – dies ist eigentlich eine der Kernbotschaften am Aktienmarkt. Im ersten Quartal 2017 war von Angst am Finanzmarkt jedoch wenig zu spüren. Monatelang lieferten die Märkte fast keinen Tag mit Verlusten über einem Prozent, die Volatilität verharrte im Keller. DAX und Dow Jones jedoch setzten ihre Rekordjagd aber fort, die Marken von 12.000 und 20.000 Zählern fielen trotz aller Warnsignale in Sachen fundamentaler Bewertung. Trotzdem muss man wachsam bleiben. Denn auch im April 2015 folgte einem Niveau von 12.389 Zählern beim DAX eine Korrektur von fast 30 Prozent, die indiziert vom VDAX-New – unserem Pflichtinstrument in jedem Webinar – unter 9.000 Zählern beendet wurde.Trotz der mitunter sehr hektischen Phasen und starken Bewegungen hat uns der kurzfristige Signalgeber gut durch die letzten Börsenjahre geführt. Erinnern Sie sich noch an den Tag der Aktie im Frühjahr 2015? Damals war das Bild am Markt in Sachen Stimmung rosarot, doch in den Indikatoren war die Überhitzung schon zu sehen.

Seit Ende 2014 war die Nervosität deutlich gestiegen, der Indikator wechselte häufig sein Vorzeichen. Ende 2016 schlief die Volatilität dann für längere Zeit völlig ein, signalisierte der VDAX-New ziemliche Sorglosigkeit. Durch die Brexit-Nervosität wechselte der Signalgeber zuvor im Jahr 2016 auf Verkaufen, mit der anschließenden Erholung drehte das Pendel bei 9900 erneut auf Kaufen.

Auch die hohe Vola im Umfeld der US-Wahl hinterließ Spuren, nach der Entscheidung stand das System wieder auf Kaufen. Mit der weiterhin sehr expansiven Geldpolitik der EZB wurde das bullische Signal bestätigt. Allerdings war der DAX zum Jahreswechsel 2016 auf 2017 kräftig überkauft und reif für eine Atempause (Indikator steht an der ersten, rot gestrichelten Linie). Diese trat ein, jedoch wurden im ersten Quartal 2017 alle Überhitzungen durch eine Seitwärtskonsolidierung abgebaut.

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Trading-Idee DAX

STEIGEND Fallend
WKN DGV3E6 DM2H9R
Basispreis 11.325 13.325
Knock-out-Level 11.325 13.325
Laufzeit 29.09.2017 30.06.2017

Langfristig: Kaufen

Zwischen Januar 2012 bis Ende September 2015 war das langfristig auf Wochenbasis berechnete Handelssystem auf „Long“. Anleger, die vor gut drei Jahren bei einem DAX-Stand von 6300 eingestiegen sind, realisierten somit rund 3670 Indexpunkte Gewinn. Natürlich  wäre auch deutlich mehr möglich gewesen, dass System lieferte bereits beim Anstieg in den Bereich um 12.000 klare Signale einer massiven Überhitzung (Indikator erreichte die gestrichelte Linie). Mit dem Vorzeichenwechsel bei rund 9970 haben kurzzeitig die Bären das Zepter übernommen, Mitte November wechselte der Signalgeber bei 10.800 erneut auf Kaufen. Allerdings waren die Anschlusskäue bisher vergleichsweise schwach, dass Kaufsignal überzeugte nicht. Daher gab es danach auch den massiven Rückschlag unter 10.000, ausgelöst durch die völlig übertriebene Positivstimmung um den EZB-Entscheid und Mario Draghi Anfang Dezember. Anschließend bremsten die Sorgen um den Brexit den DAX aus. Doch der Pessimismus scheint übertrieben, ausgerechnet zu Beginn der saisonal schwachen Börsenphase (August, September) behauptet sich der Markt. Die Folge: Erstmals seit dem Jahreswechsel steht der Signalgeber wieder auf „Kaufen“.

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