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    ETF Securities – Wöchentlicher Markt- und Flowbericht  889  0 Kommentare Rohöl und Goldminen werden bei Schwäche gekauft

    Aktien-ETFs verzeichneten in dieser Woche mit 42 Mio. USD die höchsten Zuflüsse. Die jüngste Schwäche des Goldpreises veranlasste die Anleger zu einer Neubewertung der Goldminen (A0Q8NC), in die in den vergangenen zwei Wochen 68 Mio. USD flossen. Historisch gesehen haben Goldminen ein Beta, das doppelt so hoch wie der Goldpreis ist. In den letzten Monaten aber entwickelten sie sich unter dem Durchschnitt, was Anleger zu nutzen versuchen. Auch unserer Ansicht nach hellt sich der Ausblick von Goldminen auf. Sie werden zwar derzeit in Einklang mit dem lang­fristigen Durchschnitt zum 46-fachen KGV gehandelt, aber ihr EBITDA hat sich seit der Erholung des Goldpreises im letzten Jahr verdreifacht. Trotz der tiefen Einschnitte bei den Investitionen steigt die Rentabilität. „Auch andere Themen wie Robotik und Cybersicherheit büßten nichts von ihrer Beliebtheit ein. Seit Jahresanfang verzeichnen sie kontinuierlich Zuflüsse, so etwa in dieser Woche wieder in Höhe von 9 Mio. USD bzw. 12 Mio. USD“, sagt Jan-Hendrik Hein, Director – Head of German Speaking Regions von ETF Securities.

    Bei Edelmetallen (A0N62H) kam es nach den Abflüssen im Zuge der Zins­anhebung der Fed Mitte Juni zu moderaten Zuflüssen von 5 Mio. USD. Trotz der in diesem Jahr drohenden Zinsanhebungen tendieren Anleger weiter zu Edelmetallen, in die seit Jahresanfang 609 Mio. USD flossen. Unseres Erachtens ist dies den anhaltenden geopolitischen Bedenken und dem Ende der lockeren Geldpolitik geschuldet. „Wir können eine enge Korrelation zwischen den politischen Ereignissen in den USA und den Zuflüssen in Gold-ETPs (A0LP78) erkennen. Den fairen Wert von Gold sehen wir zum Jahresende weiter bei 1230 USD/oz., vorausgesetzt, dass es in diesem Jahr nicht zu größeren geopolitischen Verwerfungen kommt“, so Hein.

    Die diesjährige Preisstärke von Palladium sorgte seit Jahresanfang für Gewinnmit­nahmen, obgleich wir im letzten Monat eine Abnahme der Verkäufe und in der letzten Woche kaum Aktivitäten verzeichneten. „Aufgrund der erhöhten Nachfrage aus Hongkong war die Liquidität knapp, was signalisieren könnte, dass China die Vorräte aufstockt“, erläutert Hein.

    Die Zuflüsse in Rohöl (A0KRJX) setzten sich in dieser Woche fort und machten im Laufe des Monats 9 Prozent des verwalteten Vermögens aus. „Wir werden Zeuge einer Anlegermentalität, die in erster Linie Preisschwächen aus­nutzt. In dieser Woche kam es getreu dem Motto „Bei Schwäche kaufen“ erst wieder zu Zuflüssen, als der Rohölpreis um 4 Prozent gefallen war“, so Hein.

    In Kakao flossen in der vergangenen Woche 9 Mio. US-Dollar, während die Zuflüsse in Kaffee (A0KRJT) insgesamt 7 Mio. US-Dollar betrugen. „Die Anleger kaufen offenbar weiterhin die Weichwaren mit der schlechtesten Performance: Kakao und Kaffee verloren bis Börsenschluss am Donnerstag 10 Prozent bzw. 7,5 Prozent, während der breite Weichwarenmarkt vor seiner moderaten Erholung nur 4,2 Prozent einbüßte“, sagt Hein.

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    ETF Securities ist einer der weltweit führenden, unabhängigen Anbieter von börsennotierten Rohstoffprodukten (ETPs) und bietet eine umfangreiche Palette an börsennotierten Aktien-, Rohstoff- und Währungsprodukten an. Das Unternehmen hat im Jahr 2003 das erste börsennotierte, physisch hinterlegte Gold-Produkt emittiert. Mittlerweile bietet ETF Securities über 300 ETPs in den Assetklassen Rohstoffe, Währungen und Aktien an, die an den wichtigsten Börsen weltweit notiert sind.
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    Verfasst von ETF Securities
    ETF Securities – Wöchentlicher Markt- und Flowbericht Rohöl und Goldminen werden bei Schwäche gekauft • Goldminen verzeichneten im Zuge der jüngsten Goldpreisschwäche in den vergangenen zwei Wochen Zuflüsse in Höhe von 68 Mio. US-Dollar. • Die Schwäche des Rohölpreises sorgte für monatliche Zuflüsse in Höhe von 165 Mio. US-Dollar, was 9 Prozent des verwalteten Vermögens entspricht. • Bei Kakao betrugen die Zuflüsse in der letzten Woche 9 Mio. US-Dollar, während in Kaffee insgesamt 7 Mio. US-Dollar flossen. In beiden Fällen wurde die Preisschwäche als Kaufgelegenheit gesehen.

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