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Hautcreme beugt Plattenepithelkarzinomen vor

Nachrichtenquelle: Pressetext (News)
04.01.2018, 06:00  |  523   |   |   

Providence (pte001/04.01.2018/06:00) - Generische Hautcreme mit 5-Fluorouracil für den Zeitraum von zwei bis vier Wochen verringert das Risiko von Plattenepithelkarzinomen, die innerhalb eines Jahrs operativ entfernt werden müssen, um 75 Prozent. Zu dem Fazit kommen Forscher der Brown University http://brown.edu im Zuge einer neuen Studie, an der über 900 ehemalige US-Militärs teilnahmen. Diese verfügten über ein hohes Risiko von Keratinozytenkarzinomen.

Dosis bleibt gleich

Laut Forschungsleiter Martin A. Weinstock ist es ermutigend, dass der Einsatz dieser Hautcreme Krebs bis zu ein Jahr lang verhindern kann. Die dabei eingesetzte Dosis ist die gleiche, wie sie von Hautärzten derzeit zur Behandlung von aktinischer Keratose eingesetzt wird. Bereits 2015 wiesen Forscher nach, dass eine Behandlung von bis zu vier Wochen mit 5-Fluorouracil mehrere Jahre lang die Anzahl der Erkrankungen und die Notwendigkeit einer Behandlung verringerte. 2017 schließlich bewiesen sie, dass diese Medizin ein Neuaufreten von aktinischer Keratose, einer sehr häufigen Hautkrebsvorstufe, zwei bis drei Jahre lang verhindern kann.

Derzeit beschränken sich die Möglichkeiten bei Hochrisikopatienten neue Karzinome zu verhindern, auf Sonnenschutz und orale Medikamente. Ihre Wirkung endet jedoch, sobald sie nicht mehr eingesetzt werden. Laut Weinstock scheint 5-Fluorouracil einen längeren Schutz zu ermöglichen. Denkbar wäre auch ein kombinierter Einsatz mit Sonnenschutz.

Effiziente Prävention

Der Mangel an langfristigen Präventionsmöglichkeiten führt bei Betroffenen zum Abwarten eines erneuten Auftretens des Krebses und OPs. Diese wirksame Strategie ist für die Patienten belastend. "Die Menschen mögen es gar nicht, wenn immer wieder in ihrem Gesicht herumgeschnitten wird. Sie machen es zwar, wenn es notwendig ist. Wir wollen jedoch einen Ansatz finden, der es ermöglicht, aktiv etwas gegen das Risiko einer erneuten Erkrankung zu tun." Zu den Nebenwirkungen der Creme gehört eine gerötete, empfindlichere und häufig krustige Haut. Die Ergebnisse wurden in "JAMA Dermatology" veröffentlicht.

(Ende)

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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20180104001 ]

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