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Studie E-Autos könnten für Stromausfälle sorgen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
22.01.2018, 06:48  |  1083   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bis 2035 könnte jedes dritte Auto auf deutschen Straßen elektrisch angetrieben werden, doch das deutsche Stromnetz ist laut einer Studie auf den bevorstehenden Boom von Elektroautos nur unzureichend vorbereitet. "Bereits ab einer E-Auto-Quote von 30 Prozent wird es ohne Gegenmaßnahmen zu flächendecken Stromausfällen kommen", heißt es in einer bisher unveröffentlichten Arbeit von Oliver Wyman und der TU München, aus der das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) zitiert. In den Speckgürteln rund um Großstädte wie München oder Frankfurt könnten laut Studie punktuell "schon in den kommenden fünf bis zehn Jahren Versorgungsengpässe entstehen".

"Wir stehen vor einer Mammutaufgabe", sagte auch Hildegard Müller dem "Handelsblatt". Die Innogy-Managerin, die bei dem Energiekonzern das Vorstandsressort Netz und Infrastruktur verantwortet, mahnt: "Der Ausbau der Elektromobilität ist beherrschbar, wir müssen aber jetzt die Weichen stellen." Konkret erachtet Müller Investitionen zur Ertüchtigung der Netze von etwa "einer Milliarde pro Jahr für nötig". Auch Eons Vertriebsvorstand Karsten Wildberger warnt im "Handelsblatt": "Wir müssen den Netzausbau so gestalten, dass es nicht zu Engpässen kommt." Das sei zwar möglich – dafür müssten Industrie, Politik und Gesellschaft aber "an einem Strang ziehen".


3 Kommentare

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Kommentare

Die Luftverschmutzung durch den deutschen Diesel hat jedenfalls keine Zukunft, einfach mal zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen
Genua so ist das. Völliger Unsinn dieser Hype um die Akku-Fahrzeuge die für die normale Kundschaft NULL Nutzen bringt. Im Gegenteil, dass dies zum Schluss mit der ganz großen Abzocke an der Steckdose für den kleinen Endverbraucher endet auch wenn er gar kein Akku-Fahrzeug hat. Auch ist klar, dass der Umwelt dies keinen Nutzen bringt nur weitere Zerstörung dieser. Die Batterie ist zum Mainstream gehypt, ohne das die verantwortlichen Akteure nachdenken. Die Stimmen werden immer lauter, dass die Fokussierung nur auf die Batterie der falsche Weg ist.
dafür müssten Industrie, Politik und Gesellschaft aber "an einem Strang ziehen".

Auf gut deutsch:

Der Steuerzahler bezahlt alles, die Unternehmen sacken die Gewinne ein und die Politik klopft sich für diesen Schwachsinn gegenseitig auf die Schultern.

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