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Niederländischer Großbank ING muss höhere Kosten verdauen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
31.01.2018, 08:17  |  326   |   |   

AMSTERDAM (dpa-AFX) - Gestiegene Kosten haben die niederländische Großbank ING im Schlussquartal ausgebremst. Der Mutterkonzern der deutschen Direktbank IGN Diba musste operativ einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen, nachdem die Ausgaben für Mitarbeiter, regulatorische Vorgaben und andere Dinge um insgesamt annähernd 11 Prozent gestiegen waren. Zugleich schrumpfen die Erträge - also die gesamten Einnahmen - leicht gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Analysten zeigten sich enttäuscht von dem Abschneiden.

Im Gesamtjahr konnte die ING ihr operatives Ergebnis indes stabil halten und profitierte dabei von einer steigenden Kundenzahl und leicht höheren Erträgen. Unterm Strich stieg der Jahresgewinn um knapp 6 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Im Schlussquartal kletterte der Gewinn unterm Strich sogar um mehr als ein Drittel auf rund eine Milliarde Euro. Dieser Sprung lag allerdings in erster Linie am Wegfall von Belastungen durch den Umbau der Bank, die das Ergebnis im Vorjahr noch mit satten 787 Millionen Euro belastet hatten./das/zb

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