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Cannabis Report: US-Senatoren wollen bundesstaatliches Recht im ganzen Land
Foto: Eric Limon - 123rf Stockfoto

Cannabis Report US-Senatoren wollen bundesstaatliches Recht im ganzen Land

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Nachrichtenquelle: Shareribs
07.06.2018, 19:17  |  1640   |   
Washington 07.06.18 - Die Möglichkeit, die US-Bundesstaaten künftig selbstständig über die Legalisierung von Cannabis entscheiden zu lassen, sorgte kürzlich für große Schlagzeilen. US-Senatoren und Repräsentanten haben nun einen überparteilichen Gesetzesentwurf dazu vorgelegt.

Nach wie vor sorgt die Gesetzgebung zu Cannabis in den USA für Kontroverse. Auf Bundesebene ist Cannabis als illegale Substanz eingestuft. Gleichzeitig ist beispielsweise ein Kalifornien Cannabis vollständig legalisiert, so dass sich auch der größte legale Markt für Cannabis weltweit in den USA befindet. Unternehmen, Bürger und Politik stellt dies immer wieder vor große Herausforderungen, von der Nutzung von Bankendienstleistungen bis hin zum interstaatlichen Transport von Cannabis.

Um diesen Problemen ein Ende zu setzen, hat eine Reihe von US-Politikern nun einen Gesetzentwurf vorgelegt, der auf dem 10. Verfassungszusatz der USA aufbaut und das Ziel hat, die Bundesstaaten vom Controlled Substances Act, unter dem Cannabis in den USA als verbotene Substanz eingestuft ist, zu befreien.

Vorgelegt wurde der Entwurf von Republikanischen Senator Cory Gardner, der Demokratin Elizabeth Warren und den beiden Repräsentanten David Joyce und Earl Blumenauer, was die breite politische Unterstützung deutlich macht.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass der Controlled Substances Act in den Bundesstaaten ausgesetzt wird, so dass dieser nicht gegen Personen und Unternehmen durchgesetzt werden kann, wenn sich diese in Bundesstaaten befinden, die Cannabis legalisiert haben und sich an gewisse Regeln halten. Weiterhin soll es so Banken ermöglicht werden, ihre Dienstleistungen auch der Cannabisbranche anzubieten.

Der Gesetzesentwurf gilt in der Politik als durchaus chancenreich, da dieser auf einer Vereinbarung beruht, die Senator Cory Gardner und US-Präsident Trump vor einigen Wochen schlossen. Gardner teilte seinerseits mit, dass er mit Trump besprochen habe, den Bundesstaaten künftig die Hoheit über die Cannabislegalisierung zu überlassen.

Gardner sagte im Rahmen der Vorstellung des Gesetzesentwurfs, dass die Regierung in Washington ignorant sei, während 46 Bundesstaaten bereits reagiert hätten. Der Gesetzesentwurf löse das Problem grundsätzlich, indem die Bundesstaaten selbst entscheiden können.

Sollte der Gesetzesentwurf in der gegenwärtigen Form bestätigt werden, wäre dies ein Riesenschritt für den nordamerikanischen Cannabismarkt, wahrscheinlich aber ein noch größerer Fortschritt für die Menschenrechtspolitik in den USA, wo viele Bürger wegen geringster Cannabisdelikte inhaftiert sind.




Für die zweite Jahreshälfte 2018 ist die Legalisierung von Cannabis in Kanada geplant. Bereits heute ist dort medizinischer Cannabis legal erhältlich. Im Zuge dessen bereiten sich Unternehmen auf eine steigende Nachfrage vor, die laut Deloitte bei 600.000 kg liegen dürfte. Das kanadische Gesundheitsministerium erwartet sogar einen noch höheren Bedarf von rund einer Million Kilogramm. Aber nicht nur in Kanada, auch in Ländern Europas verbessert sich die Gesetzgebung für medizinischen Cannabis und damit potentiell auch die Bedarfslage.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=EXP7IaWvpJI

Die kanadische Emerald Health Therapeutics (WKN: A14VKJ) verfügt über eine 100-prozentige Tochtergesellschaft, die in Kanada lizenzierter Produzent von medizinischem Cannabis ist. Aufgrund der geplanten Legalisierung will Emerald Health Therapeutics seine Produktionskapazitäten deutlich ausweiten. Neben der eigenen Produktion betreibt das Unternehmen ein Joint Venture mit Village Farms.

Im Rahmen des Joint Ventures Pure Sunfarms wollen die beiden Unternehmen zu einem der größten Produzenten von medizinischem Cannabis in Kanada werden. Village Farms bringt dazu Jahrzehnte Erfahrung in der Produktion von Gemüse in Gewächshäusern mit. Diese Erfahrung soll nun der Produktion von Cannabis zugutekommen. Im Rahmen dieses Joint Ventures wurde in dieser Woche bekanntgegeben, dass man die Lizenz zur Produktion von medizinischem Cannabis auf einer Fläche von rund 102.000m² erhalten habe. Damit könne man rund 75.000 kg Cannabis pro Jahr und zu Gesamtproduktionskosten von unter 1,00 CAD je Gramm produzieren, so das Unternehmen. Mehr zu Emerald Health Therapeutics (WKN: A14VKJ) lesen Sie hier: goo.gl/Kv1gKc


Am 2. Mai teilte Emerald Health Therapeutics mit, dass man den kanadischen Cannabisproduzenten 8611165 Canada Inc. übernommen und dessen Tochtergesellschaft 9353-8460 Qebec übernommen habe. Im Rahmen der übernommenen Aktiva erhält Emerald Health Therapeutics eine Anbaulizenz von Health Canada sowie Immobilien. Mit der Übernahme kann Emerald seine Produktionskapazitäten steigern. Lesen Sie die gesamte Mitteilung hier: https://bit.ly/2KwCreT

Emerald Health Therapeutics hat am 15. Mai mitgeteilt, im Rahmen eines Verkaufs von Wertpapieren 16,8 Mio. CAD erlöst. Das Unternehmen will die Mittel für die Finanzierung der Übernahme von Agro Biotech, sowie als Arbeitskapital verwenden.


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