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Aktien Wien Schluss: ATX dämmt kurz vor Schluss Verluste ein
Foto: Oliver Berg - dpa

Aktien Wien Schluss ATX dämmt kurz vor Schluss Verluste ein

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
08.06.2018, 18:21  |  446   |   |   

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Freitag kurz vor Handelsschluss ihre Kursverluste erheblich eindämmen können. Der ATX fiel um 0,22 Prozent auf 3349,23 Punkte. Europaweit herrschte eine trübe Stimmung an den Märkten. Zum Auftakt des G7-Gipfels in Kanada trieb US-Präsident Donald Trump mit seiner Forderung nach Wiederaufnahme Russlands einen weiteren Keil in die Gruppe der großen Wirtschaftsmächte.

Zudem stehen in der kommenden Woche wichtige geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB) an.

Vor diesem Hintergrund wurde Konjunkturdaten nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Österreichs Warenausfuhren stiegen im ersten Quartal im Vergleich zum Startquartal des Vorjahres deutlich schneller als die Einfuhren.

Schwache Daten aus Deutschland und Frankreich dürften die Stimmung gedämpft haben. Im April war die deutsche Produktion im verarbeitenden Gewerbe überraschend gesunken und ein unerwarteter Rückgang beim Auftragseingang in den deutschen Industriebetrieben gemeldet worden. Auch französischen Unternehmen drosselten ihre Produktion im April den zweiten Monat in Folge.

Bei den Einzelwerten drehten die Aktien des Schwergewichts Bawag mit 0,75 Prozent ins Plus und verhalfen somit dem ATX sein Minus einzudämmen.

Branchenseitig kamen die Ölwerte von ihren kräftigen Gewinnen zurück. OMV fielen um 0,12 Prozent und Schoeller-Bleckmann um 0,46 Prozent. Beide Titel hatten am Vortag nach gestiegenen Ölpreisen jeweils 3,8 Prozent zugelegt.

Die Papiere der Immobilienkonzerne legten zu. CA Immo gewannen 0,42 Prozent. An der Spitze des ATX notierten s Immo mit plus 2,72 Prozent auf 17,36 Euro. Die Erste Group hatte ihr Kursziel für s Immo bei einer Kauempfehlung auf 20 Euro erhöht. Der Analyst der Erste Group Christian Obst glaubt, dass die separate Bewertung von den Beteiligungen an Immofinanz und CA Immo sowie den eigenen Portfolio in Summe mehr ergibt, als im aktuellen Kurs abgebildet. Er vermutet außerdem, dass die Immofinanz nach dem Verkauf ihres CA-Immo-Anteils und dem Erwerb s-Immo-Anteile ein öffentliches Angebot an den Streubesitz legen könnte./mad/ste/APA/jha

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