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Renten SPD-Linke fordert Rentenniveau von 50 Prozent

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
12.07.2018, 19:02  |  1104   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD-Linke fordert ein Rentenniveau von 50 Prozent – mehr als im Koalitionsvertrag mit der Union vereinbart ist. "Die Menschen sollen sich auf die gesetzliche Rente verlassen können. Verlässlich ist die Rente, wenn sie den Lebensstandard im Alter sichert und vor Armut schützt", sagte Matthias Miersch, Vorsitzender der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben).

"Perspektivisch treten wir für die Sicherung des Rentenniveaus von 50 Prozent ein und wollen das Rentensystem zu einer Erwerbstätigenversicherung erweitern, in die alle einbezogen werden." Miersch sagte, als ersten Schritt habe die SPD im Koalitionsvertrag die Grundrente durchgesetzt, "um Geringverdiener im Alter besser vor Armut zu schützen". Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will am Freitag seine Pläne für das erste Rentenpaket der Großen Koalition vorstellen. Vorgesehen ist unter anderem die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent.


4 Kommentare

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Kommentare

Naja,Borazon,diese Generation,hat allerdings nicht nur den Krieg herbeigeführt,sondern ihn auch erlitten und deren Trümmerfrauen,hatten den Wiederaufbau geschultert.
Es ist allerdings richtig,dass hier ursprünglich ganz andere Bedingungen herrschten,als sie den Menschen heute auferlegt werden,die bekamen unter anderem noch übliche Betriebsrenten,Versehrtenrenten,Kriegsrenten usw nebenbei,die Begehrlichkeiten unserer Politiker wuchsen jedoch stets an,sodaß die meisten "Extras" fast gänzlich zusammengeschmolzen wurden,da sollte sich niemand beschweren,wenn wir es zur vorrangigen,verbleibenden Pflicht erheben würden,wenn man das vom Verfassungsgericht bestimmte Mindestmaß als verbleibende Pflicht für unsere Politiker als Vorgabe aufrecht erhalten würde,so geschehen,dennoch befinden wir uns nun weit unter diesen Vorgaben(durch Schröders Renten-Reform),das jedoch,liegt nur an Fr.Dr.Merkel,die uns mit ständig neuen Pflichten ablenkt,sie wollte das Renten-Problemchen längst vor den letzten Wahlen lösen,aber et kommt nischt!
Wenn wir nun einen Blick auf die Garantien werfen,die den Rentnern als Ausgleich gegeben wurden (stabiler Euro) so ergiebt sich ein unübersehbarer,unverzüglicher Handlungszwang,denn er war keineswegs stabil
Es hatte übrigens und hat in sämtlichen Ländern seinen Grund,dass üblicherweise Renten nicht noch zusätzlich besteuert wurden,man sagte,dass es keinen Sinn mache,die Wartemarken-Apparate in den Finanzämtern zu strapazieren,weil geh-Behinderte Alte und gebrechliche die Wartezimmer füllen,warum man nun plötzlich ausgerechnet in so einem Land davon abrückt,wurde uns nicht zureichend erklärt,und wenn das so ist,sollte wenigstens der Rest,der Pflichten,unserer Obrigkeit doch ein kinderspiel sein!(...trotz aller Bemühungen,zb um Frauenförderung,ist es längst üblich geworden,Witwen dämliche,unangemessene Fragen zu stellen,was sie denn sonst noch so verdienen!)
Zitat von paulabeler: Nach dem II Weltkrieg hatten wir wenig Rentner und viele Arbeiter. Da wurde viel Geld aus der Rentenkasse abgezogen, um die Infrastruktur usw. damit zu bezahlen. Nach Jahren wurde das Geld aber nicht zurück gezahlt. Alleine die Zins und Zinseszinsen könnte mann heute gut für Aufstockung der kleinsten Renten, die über 40 Jahre eingezahlt haben, verwenden. Da hätten wir ein riesiges Milliarden-
Polster. Da sollten sich die schlauen Politiker, das mal, von Mathematiker vorrechnen lassen und diese Zahlen dann dem Volke veröffentlichen. Das wäre mal etwas transparenter und jeder könnte sich ein Bild machen und dann auch die richtige Wahl treffen. Aber das Volk soll ja ein bisschen dumm bleiben.


Woher haste denn die komischen Einfalle?
Es wurde kein "Geld aus der Rentenkasse" abezogen, um Infrastruktur zu bezahlen.
Deine Behauptungen sind reiner Unfug.
Die Rentenkasse wurde nach WKII als Umverteilungskasse neu eingeführt.
Gerade die Generation, die WKII herbeigeführt hatte, wurde dadurch massiv gefördert.

Heutzutage sind die Rente und die Rentenzuschüsse aus Steuern(!)
eine riesige Belastung für die wenigen Produktiven.
Noch mehr Renten-/Sozialkohle zu verlangen ist pervers.
Nach dem II Weltkrieg hatten wir wenig Rentner und viele Arbeiter. Da wurde viel Geld aus der Rentenkasse abgezogen, um die Infrastruktur usw. damit zu bezahlen. Nach Jahren wurde das Geld aber nicht zurück gezahlt. Alleine die Zins und Zinseszinsen könnte mann heute gut für Aufstockung der kleinsten Renten, die über 40 Jahre eingezahlt haben, verwenden. Da hätten wir ein riesiges Milliarden-
Polster. Da sollten sich die schlauen Politiker, das mal, von Mathematiker vorrechnen lassen und diese Zahlen dann dem Volke veröffentlichen. Das wäre mal etwas transparenter und jeder könnte sich ein Bild machen und dann auch die richtige Wahl treffen. Aber das Volk soll ja ein bisschen dumm bleiben.
Die Rente ist nicht verlässlich. Wer mit seiner Rente noch Miete zahlen muss, wird in der Altersarmut landen. Dies wäre nur zu ändern, wenn die Rente nicht nur durch Beiträge sondern auch durch Steuern finanziert wird. Ach und ja, es dürfte nicht mehr so viel Geld "verschenkt" werden. Weil Steuern zahlen wie genug, nur steuert der Staat die Auszahlung nicht korrekt!

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